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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Durch einen Pachtvertrag mit einer Genossenschaft gingen 13

Kundenfrage

Durch einen Pachtvertrag mit einer Genossenschaft gingen 13 Jahre lang Pachtzahlungen jährlich ein. Dies wurde mir gestern bekannt. Es wurde nie abgerechnet. Die Grundbucheintragungen benennen die Erbengemeinschaft als Eigentümer. Mein Onkel hatte den Pachtvertrag auf seinen Namen abgeschlossen. Bislang war mir weder die Höhe der Pachtzahlungen bekannt. noch wieviel Flurstücke er beinhaltet. Ich habe meine Tante aufgefordert die Pachtzahlungen abzurechnen und eine Frist gesetzt. In einem Gesprach mit ihrem Rechtsanwalt , meinte er nur lakonisch, die Pachtzahlungen hätten mit dem Grundstück nichts zu tun. Es läge nochein Rechtsfall vor, das habe ich überprüft, es stimmt nicht. Und er wich meiner Frage aus, wann dir Abrechnung zu erwarten wäre.

 

Meine Frage: mit welchem Recht kann der Rechtsanwalt dieses Geld zurückhalten. Darf ich das Geld sicherstellen lassen, damit die Reparatur des vorhandenen Hauses davon beglichen werden kann, die eine Auflage des Stadtbauamtes ist. Vielen Dank XXXXX XXXXX Alves Vicente

 

Nachsatz: Die restlichen Familienmitglieder habe ich durch Kopie informiert.

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

RASchroeter :



Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

RASchroeter :

Verpächter ist die Erbengemeinschaft, so dass die Tante ein vereinnahmten Pachten an die Erbengemeinschaft auszukehren hat. Die Anspruchsgrundlage folgt aus dem Pachtvertrag, der auf die Erbengemeinschaft übergegangen ist.

RASchroeter :

Richten Sie daher für die Erbengemeinschaft eine neue Kontoverbindung ein. Teilen Sie dem Pächter mit, dass er die Pacht künftig auf das neue Konto anzuweisen hat. Fordern Sie mit einer Fristsetzung von sieben Tagen die Tante auf, die vereinnahmten Pachten auszukehren. Weiterhin machen Sie Verzugszinsen geltend, die Sie gesondert abrechnen sollten.

RASchroeter :

Eine Verjährung dürfte nicht eingetreten sein, da Ihnen der Sachverhalt jetzt erst bekannt geworden ist.

RASchroeter :

Ein Sicherstellen der bisherigen Pachteinnahmen kann nur durch eine gerichtliche Entscheidung erfolgen.

RASchroeter :

Hierfür ist die vorherige Fristsetzung zur Rückzahlung erforderlich.

RASchroeter :



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.


Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).


Viele Grüße

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