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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16939
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Erbrecht: Mutter ist Ende März verstorben. / (Vater Anfang

Kundenfrage

Erbrecht:
Mutter ist Ende März verstorben. / (Vater Anfang 2001) Berliner Testament von 1997 vorhanden. ...... "Die Münzsammlung erhält unser Sohn R." steht im Testament.
Um den Wertverlust der Briefmarkensammlung auszugleichen, die ich bekommen soll. Gab mir meine Mutter einen kleinen Teil der Münzsammlung. Soll bzw. muss ich diesen Teil meinem Bruder aushändigen?
Als Testamentsvollstrecker ist ein Onkel von uns im Testament benannt. Was ist, wenn meine Schwester Ihn ablehnt? Kann er auch mit Ablehnung meiner Schwester von ihm seinen Job machen? Was passiert, wenn er nicht mehr möchte? Was kostet dann ein Amtlicher Testamentsvollstrecker? Gibt es sowas?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.

ClaudiaMarieSchiessl :

Sehr geehrter Ratsuchender,

ClaudiaMarieSchiessl :

mein Beileid !

ClaudiaMarieSchiessl :

Ihr Frage möchte ich wie folgt beantworten. Einen Moment ich muss lesen und tipnne

ClaudiaMarieSchiessl :

Sie sind nicht R ?

ClaudiaMarieSchiessl :

Ihr Bruder ist R.

ClaudiaMarieSchiessl :

Ok.

ClaudiaMarieSchiessl :

Zuwendungen des Erblassers zu Lebzeiten sind nur ausnahmsweise ausgleichspflichtig. Das ist dann der Fall, wenn eine Aussteuer vorliegt, oder aber wenn der Erblasser es anordnet , dass ein Ausglich stattfindet

ClaudiaMarieSchiessl :

Das ist bei Ihnen nicht der Fall, so dass Sie Ihrem Bruder nichts aushändigen müssen

ClaudiaMarieSchiessl :

Eine Ausnahme wäre dann gegeben, wenn die Mutter Vorerbin wäre.

ClaudiaMarieSchiessl :

Dann dürfte s

ClaudiaMarieSchiessl :

sie Nachlassgegenstände nicht verschenken.

ClaudiaMarieSchiessl :

Ob eine Vor und Nacherbschaft gegeben ist ergibt sich aus dem Wortlaut des Testaments.

ClaudiaMarieSchiessl :

Ist eine Vor und Nacherbschaft nicht gegeben, durfte die Mutter Ihnen die Briefmarkensammlung geben

ClaudiaMarieSchiessl :

Ein Testamentsvollstrecker ist dazu da, den Willen des Erblassers durchzusetzen

ClaudiaMarieSchiessl :

Er wird vom Erblasser bestimmt.

ClaudiaMarieSchiessl :

Da die Einsetzung des Testamentsvollstreckers dem Willen des Verstorbenen entspricht kann ihn die Schwester nicht einfach ablehnen.

ClaudiaMarieSchiessl :

Einen amtlichen Vollstrecker gibt es nicht, er beruht immer auf dem Willen des Erblassers

ClaudiaMarieSchiessl :

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen

ClaudiaMarieSchiessl :

Gerne können Sie nachfragen

ClaudiaMarieSchiessl :

Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich höflich um einen lachenden Smilie, so werde ich bezahlt

ClaudiaMarieSchiessl :

vielen Dank