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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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Hallo, mein Mann ist gestorben und hat ein Testament gemacht

Kundenfrage

Hallo, mein Mann ist gestorben und hat ein Testament gemacht worin ich als Alleinerbin eingesetzt wurde. Wir haben aber die Scheidung eingereicht bds. hatten auch schon ein Gerichtstermin konnte aber dann nicht eingehalten werden wegen Krankheit, sind also noch nicht geschieden nur aLLES SCHON VORBEREITEI. nUN IST MEIN mANN VERSTORBEN Gilt das Testament noch:
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.

RA_UJSCHWERIN :

Werte Fragestellerin, vielen Dank für Ihre Anfrage. Erlauben Sie mir bitte noch nachzufragen, ob Sie ein gemeinschaftliches Testament hatten oder ob Ihr Ehemann ein Einzeltestament errichtet hatte?

JACUSTOMER-phm5fbu1- :

Hallo, ich glaube es war ein gemeinschaftliches

RA_UJSCHWERIN :

vielen Dank für Ihre weitere Mitteilung.

RA_UJSCHWERIN :

Das Testament unterliegt nunmehr der Auslegung.

RA_UJSCHWERIN :

es greift hier § 2077 BGB

RA_UJSCHWERIN :

Hier heißt es:

RA_UJSCHWERIN :

§ 2077
Unwirksamkeit letztwilliger Verfügungen bei Auflösung der Ehe oder Verlobung

(1) Eine letztwillige Verfügung, durch die der Erblasser seinen Ehegatten bedacht hat, ist unwirksam, wenn die Ehe vor dem Tode des Erblassers aufgelöst worden ist. Der Auflösung der Ehe steht es gleich, wenn zur Zeit des Todes des Erblassers die Voraussetzungen für die Scheidung der Ehe gegeben waren und der Erblasser die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt hatte. Das Gleiche gilt, wenn der Erblasser zur Zeit seines Todes berechtigt war, die Aufhebung der Ehe zu beantragen, und den Antrag gestellt hatte.

(2) Eine letztwillige Verfügung, durch die der Erblasser seinen Verlobten bedacht hat, ist unwirksam, wenn das Verlöbnis vor dem Tode des Erblassers aufgelöst worden ist.

(3) Die Verfügung ist nicht unwirksam, wenn anzunehmen ist, dass der Erblasser sie auch für einen solchen Fall getroffen haben würde.

RA_UJSCHWERIN :

Sie müssen sich hier auf Absatz 3 berufen und argumentieren, dass Ihr Ehemann das Testament ja hätte widerrufen können, wenn er nicht gewollt hätte, dass Sie auch im Falle der Scheidung Erbin werden.

RA_UJSCHWERIN :

Wenn Ihnen dies aber nicht gelingen sollte, wären Sie von der gesetzlichen und auch der testamentarischen Erbfolge aufgrund des Vorliegens der Scheidungsvoraussetzungen ausgeschlossen.

RA_UJSCHWERIN :

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn ich Ihre Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet habe, bitte ich höflich um eine positive Bewertung. Klicken Sie hierzu bitte auf einen lachenden Smiley. Herzlichen Dank

RA_UJSCHWERIN :

Sollten Sie Nachfragen haben, stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werte Fragestellerin,

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