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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, mein Ehemann und ich möchten

Beantwortete Frage:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, mein Ehemann und ich möchten ein Testament machen.
Ich habe 6 Jahre vor der Ehe ein Haus gebaut, in dem wir auch im gesetzlichen Güterstand gemeinsam wohnen.
Mein Mann hat aus 1. Ehe bereits Kinder und wir haben eine gemeinsame Tochter.
Vor 5 Jahren hat mein Mann die eidesstattliche Versicherung abgegeben, da seine Firma
insolvent wurde.
Frage: 1) Wenn ich vor meinem Ehemann sterbe, haben meine Stiefkinder auf den Zugewinn meines Hauses einen Erbanspruch ?
2) Kann mein Ehemann dann das Erbe zu Gunsten unserer gemeinsamen Tochter ausschlagen, damit evtl. Gläubiger nicht an den Erbteil gelangen?
3) Wenn mein Mann vor mir stirbt, muss ich und seine Kinder das Erbe ausschlagen, damit alle Erbberechtigten nicht seine Verbindlichkeiten zahlen müssen?
Für eine Antwort bedanke XXXXX XXXXX im Voraus.
Susanne S.
Bremen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.

Tobias Rösemeier :

Sehr geehrte Fragestellerin, vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte.

Tobias Rösemeier :

Nein, die Kinder Ihres Ehemannes haben bei seinem Vorversterben keinen Anspruch in den Zugewinnausgleich in die Immobilie.

Tobias Rösemeier :

Ihr Ehemann würde dann nur das Vermögen vererben, welches er zum Zeitpunkt des Todes hat.

Tobias Rösemeier :

Sie sollten hier testamentarisch vorsorgen und Ihre gemeinsame Tochter zur Alleinerbin einsetzen. Sie können Ihrem Ehemann im Wege des Vermächtnisses, dann ein Wohnrecht zur Seite stellen. Die gesetzliche Erbfolge hier eintreten zu lassen, halte ich schon wegen der Kinder aus 1. Ehe Ihres Ehemannes nicht für sinnvoll.

Tobias Rösemeier :

Sollte Ihr Ehemann versterben und noch Verbindlichkeiten haben, die den Nachlass, also sein Vermögen überschreiten, müssten Sie und die Kinder, zumindest das gemeinsame Kind das Erbe ausschlagen, um hier nicht für die Verbindlichkeiten herangezogen werden zu können.

Tobias Rösemeier :

Beachten Sie dabei, dass Sie für Ihren Ehemann auch eine Vorsorge treffen können, in Form einer Sterbegeldversicherung bzw. einer Lebensversicherung mit unwiderruflichem Bezugsrecht. Diese Vorsorgeformen fallen auch nicht in den Nachlass. Sie können die Versicherungsleistungen auch im Falle der Erbausschlagung beziehen.

Tobias Rösemeier :

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Tobias Rösemeier :

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