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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 15734
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein im März 2012 verstorbener

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein im März 2012 verstorbener Vater hat meine Schwester testamentarisch als Alleinerbin eingesetzt. Am 23.05.2012 stellte ich ihr meinen Pflichtteilanspruch in Form einer Stufenmahnung. Es handelt sich um ein nur noch von uns beiden bewohntes nicht vermietetes Zweifamilienhaus mit Grundstück. Durch den vorzeitigen Tod meiner Mutter stehe ich aber bereits mit 1/12 des im Grundbuch. Es gibt keine weiteren Erbeen und wir beide streiten uns um die verbliebenen 11/12. Nach einer Online-Bewertung wurde der Sachwert auf 531.000 € geschätzt. Ein von meiner Schwester in Auftrag gegebenes "Verkehrswertgutachten" kam auf einen Wert von 230.000 €
Auf dem Haus befindet sich noch eine Resthypothek in Höhe von ca 25.000 €.
Nun meine Fragen:
1. )Muß ich ein Verkehrswertgutachten akzeptieren oder macht es Sinn ein Sachwertgutachten erstellen zu lassen, da ich einem Verkauf des Hauses nicht zustimmen werde.
2. ) Meine Schwester droht mir damit, das Haus der Zwangsveräußerung zuzuführen, Was angeblich eine Minderung meines Pflichtteilanspruchs zur Folge hätte.
Hat sier hierzu das Recht obwohl ihr mein Vater genügend freies Geld zur Ablösung der Resthypothek hinterlassen hatte.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.

ClaudiaMarieSchiessl :

Sehr geehrter Ratsuchender,

ClaudiaMarieSchiessl :

vielen Dank für Ihre Anfrage und bitte etwas Geduld

ClaudiaMarieSchiessl :

Sie sollten bei solchen Werten bei der IHK anrufen und sich den Namen eines öffentlich bestellten und beeidigten Sachverständigen nennen lassen.

ClaudiaMarieSchiessl :

Dieses Gutachten , das Ihnen vorgelegt wurde würde ich Ihnen nicht empfehken, zu akzeptieren, dazu ist die Diskrepanz zwischen den Werten zu groß

ClaudiaMarieSchiessl :

Da Sie mit im Grundbuch stehen kann die Schwester entweder nur ihren Mitiehentumsanteil veräußern , oder aber sie lässt eine sog. Teilungsversteigerung durchführen, dh. dann wird das Haus zwangsversteigert und der Erlös geteilt.

ClaudiaMarieSchiessl :

Das ist aber wirtschaftlich sehr unklug, da bei solchen Versteiherungen Erlöse meist unterhalb des Verkehrswerts erzielt werden.

ClaudiaMarieSchiessl :

Sie hat aber das Recht zur Teilungsversteigerung. Dieses Recht besteht dann , wenn sich Miteigentümer nicht über den Verkauf einigen können, egal ob so genügend Geld vorhanden ist

ClaudiaMarieSchiessl :

Ich würde Ihnen also dringendst empfehlen, einem freihändigen Verkauf mit einem anständigen Sachverständigengutachten zuzustimmen.

ClaudiaMarieSchiessl :

Wenn das Haus teilungsversteigert wird mindert das in der Tat Ihren Pflichtteilsanspruch

ClaudiaMarieSchiessl :

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen

ClaudiaMarieSchiessl :

Bitte teilen Sie mir mit, ob noch Fragen bestehen

ClaudiaMarieSchiessl :

danke

JACUSTOMER-dpprzlrq- :

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort,wie wird bei einer Teilungsversteigerung die Quote in unserem Fall berechnet?

JACUSTOMER-dpprzlrq- :

Zur Zeit gehören meiner Schwester 11/12 und mir 1/12 plus dem Pflichtteilanspruch in Höhe von 1/4. Gehen wir mal von einem Versteigerungserlös in Höhe von 100.000 € aus

ClaudiaMarieSchiessl :

Also: es ist so, dass der Pflichtteilsanspruch kein Anspruch ist, den Sie an dem Haus haben.

ClaudiaMarieSchiessl :

Dieser geht nur auf die Zahlung von Geld, nicht aber auf den Hausanteil.

ClaudiaMarieSchiessl :

Sie haben also nach wie vor den Miteigentumsanteil von 1/12 und einen Anspruch in Geld von 1/4 des Wertes am Erlös#

ClaudiaMarieSchiessl :

Sehr geehrter Ratsuchender,

ClaudiaMarieSchiessl :

kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?

ClaudiaMarieSchiessl :

Gerne

ClaudiaMarieSchiessl :

Wenn Sie keine Fragen mehr haben würde ich um positive Bewertung bitten

ClaudiaMarieSchiessl :

Vielen Dank

JACUSTOMER-dpprzlrq- :

Ist es richtig, dass mir bei einem Erlös von z.B. 100.000€ summasumarum nur 25.000 € zustehen unab hängig meines Eigentumsanteil?

JACUSTOMER-dpprzlrq- :

Wie sehe die Rechnung für mich aus wenn mir 11/12 und meiner Schwester nur 1/12 gehört hätte. Es kann dann doch nicht sein, dass dann ebenfalls nur 25.000 € für mich übrigblieben. Bitte diese Frage noch beantworten. Danach gebeich meine Bewertung ab.

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihnen steht dann zuerst einmal der Erlös aus Ihrem Eigentumsanteil zu.

Zusätzlich noch das Viertel vom Erlös des der Schwester gehörenden Anteils


wenn ich Ihnen weiterhelfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 15734
Erfahrung: Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
ClaudiaMarieSchiessl und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender, wenn der Schwester 1/12 gehören würde dann wäre die Erbmasse auch nur 11/12. Daraus bekämen Sie dann 1/4 Dann bekommen Sie die 1/12 von Ihrem eigenen Anteil

Bekannt aus:

 
 
 
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