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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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Guten Tag, ein Mandant vor mir (Unternehmensberater) möchte

Kundenfrage

Guten Tag,
ein Mandant vor mir (Unternehmensberater) möchte sein Erbe schützen. Er besitzt mehrere Firmen in Deutschland (Wert ca. 10 Mio. €). Im Falle seines Todes würde sein Sohn alles Erben, aber durch die Zahlung der Erbschaftssteuer würden die Firmen zerschlagen, was er nicht will. Ich möchte ihm gerne zu einer Stiftung in Liechtenstein raten, bin mir aber nicht ganz sicher (wegen der Besteuerung beim Verkauf, oder bei der Übertragung). Vielleicht übertrage ich nur die Maschinen (ohne die das Unternehmen wertlos ist) für den abgeschriebenen Betrag (sale and lease back) und sein Sohn erhält die Leasingraten in Liechtenstein. Was raten Sie mir? (ich habe ihm bereits empfohlen einen Anwalt aufzusuchen, aber er vertraut nur mir)
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

RASchroeter :

Sehr geehrter Ratsuchender, besteht den auch die Möglichkeit das Vermögen in eine deutsche Stiftung einzubringen, wenn die Unternehmens alle in Deutschland ihren Sitz haben?

JACUSTOMER-dclw18l5- :

Ich bin grundsätzlich frei in meinen Entscheidungen, aber die Leute können auch gerne übersiedeln. Es dreht sich auch um eine Steueroptimierung

RASchroeter :

Eine Verlagerung der Vermögenswerte in eine Lichtensteiner Stiftung ist nicht zu empfehlen. Gerade nicht als Nachfolgevehikel. Zum einen bestehen Rechtsunsicherheiten in Bezug auf das Stiftungsrecht in Lichtenstein. Meine Frage zu einer Errichtung einer Stiftung in Deutschland hatte dabei auch steuerlichen Hintergrund. Während bei einer Übertragung in eine Deutsche Stiftung die Steuerklasse nach dem Verwandtschaftsverhältnis zwischem dem Stifter und dem Stiftungsberechtigten bestimmt, unterliegt die Übertragung der Gesellschafteranteile in einer ausländischen Stiftung einem Steuersatz von 30 %. Bei einem Vermlgen von mehr als 6 Mio. EUR sogar 50 %. Folglich ist Ihr Ansatz sicherlich geeignet die abgeschriebenen Vermögenswerte an eine lichtensteiner Gesellschaft zu veräußern und zurückzumieten. Hierfür bedarf es aber nicht zwingend einer Stiftung, sondern kann durch jede Gesellschaft aufgenommen werden.

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