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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

mein Bruder lebt seit 3 Jahren in Scheidung und seine Noch-Frau

Kundenfrage

mein Bruder lebt seit 3 Jahren in Scheidung und seine Noch-Frau stellt grosse Forderungen bzgl. Zugewinn. Da sie keinen Ehevertrag haben ist die ja auch prinzipiell legitim. Es gibt aber Besonderheiten, wo sich die Frage stellt, ob und inwiefern bestimmte Vermoegenswerte ganz oder teilweise ausgeschlossen werden koennen.
1) Kurz nach Eheschliessung wurde ein Haus gebaut. Dieses Worte auf einem Grundstueck erbaut, das mein Bruder nach Eheschliessung als Schenkung von unserer Mutter erhalten hatte. Die Frage ist, ob die Schenkung mit der Begruendung grober Undank rueckgaengig gemacht werden kann. Der grobe Undank laesst sich nicht gegen meinen Bruder geltend machen, allerdings gegen die Schwiegertochter (die ja indirekt auch der Schenkung profitierte). Sie hat jeden Kontakt zur Schwiegermutter abgebrochen und laesst auch keinerlei Kontakt mehr zur Enkeltochter zu. Nicht sachlich begruendet, sondern mehr Racheakt.
2) Desweiteren wurde eine Schenkung ueber einen Geldbetrag durch die Mutter in die Tilgung eingebracht. Der Sachverhalt ist wie oben.
3) Der Eigenanteil an der Finanzierung wurde ausschliesslich aus Ersparnissse meines Bruders aus der Zeit vor der Ehe erbracht. Kann dies beruecksichtigt werden, durch eine Plausibilitaetsbetrachtung im Sinne, das selbst mit zwei leicht ueberdurschnittlichen Gehaeltern und gutem Lebensstandard nicht in 6 Monaten ein 6-stelliger Euro-Betrag als Eigenkapital erzielt werden kann?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.

Tobias Rösemeier :

Sehr geehrte Fragesteller, vielen Dank für Ihre Anfrage, auf die ich wie folgt näher eingehe:

Tobias Rösemeier :

Die Schenkung muss hier vorliegend gar nicht zurückgefordert werden, denn auf diese kann die Ehefrau ohnhin keinen Zugewinnsausgleich geltend machen.

Tobias Rösemeier :

Schenkungen auch während der Ehe geltend als privilegiertes Anfangsvermögen und werden bei der Ermittlung des Zugewinns vom Endvermögen in Abzug gebracht. Diese mindern also den Zugewinn.

Customer: gibt es da unterschiedliche Auslegungen, denn die Schenkung erfolgte ja waehrend dee Ehe und ging in dem gemeinsamen Haus auf
Tobias Rösemeier :

Da gibt es keine unterschiedlichen Auslegungen. Die Schenkung erfolgt nach Ihrer Schilderung nur an den Bruder.

Tobias Rösemeier :

Es ist sogar so, dass das Haus eigenumsrechtlich nur dem Bruder gehört, es sei denn dieser hat seiner Frau den Miteigentumsanteil übertragen.

Tobias Rösemeier :

Gleiches gilt für etwaiges Vermögen, dass der Bruder bereits vor der Eheschließung hatte.

Tobias Rösemeier :

Hallo, sind Sie noch da ?

Customer: die Schenkung erstreckte sich nur ueber das Grundstueck worauf das Haus gemeinsam erbaut wurde
Customer: wie kann er nachweisen, dass das Vermoegen das in dem Haus aufging nur von ihm stammte, wenn die Finanzierung waehrend der Ehe erfolgte
Tobias Rösemeier :

Ja, das habe ich so verstanden. Das erbaute Haus folgt aber der Eigentumslage des Grundstückes. Dies kann nicht auseinderfallen.

Tobias Rösemeier :

Der Nachweis über das Anfangsvermögen kann durch Kontoauszüge geführt werden.

Tobias Rösemeier :

Zum Verständnis des Zugewinns folgendes:

Tobias Rösemeier :

Der Zugewinn ist die Vermögenssteigerung während der Ehezeit, also die Differenz zwischen Anfangs- und Endvermögen.

Tobias Rösemeier :

Zum Anfangsvermögen gehören alle Werte, die bei Eheschließung bereits vorhanden waren, aber auch sogenannte privilegierte Vermögenserwerbe während der Ehezeit an einen Ehegatten aufgrund Schenkung oder Erbschaft.

Customer: das verstehe ich, aber wie ermittelt man was waehrend der Ehe erzielt wurde.
Tobias Rösemeier :

Maßgebend ist nur das Endvermögen, also die Vermögenslage am Ende der Ehe.

Tobias Rösemeier :

Maßgebend ist hier § 1375 BGB.

Customer: Denn zum hintergrund die erste Gerichtsverhandlung verlief wohl diametral zu dem was sie beschreiben und was auch ,eine Einschaetzung war und was auch dem gesunden Menschenverstand entsprechen wuerde
Tobias Rösemeier :

Ja ist denn Ihr Bruder nicht ordentlich anwaltlich vertreten ?

Customer: Ja, aber wenn ich nach 1 Jahr Ehe 100,000 Euro EK erbringe, wer sagt dann, dass das EK nicht gemeinsam erwirtschaftet wurde. Und Vermoegenswert nach Ehe ist ja 1 Haus, das vor der Ehe nicht da war.
Customer: Die Frage bzgl. qualifizierter Beratung stelle ich mir auch
Tobias Rösemeier :

Das Eigenkapital muss doch dann schon vorhanden gewesen sein und zwar vor Beginn der Ehe. Dies muss im Verfahren eingewandt und nachgewiesen werden.

Customer: klingt alles sehr plausibel. wo sind denn dann moegliche Fallen wo seine Frau hier eine andere Position verteten und durchsetzen kann
Tobias Rösemeier :

Es gibt keine. Der Zugewinn ist eigentlich eine reine "Rechenaufgabe".

Tobias Rösemeier :

Natürlich muss etwaiges Anfangsvermögen, wei bereits dargelegt, eingewandt und nachgewiesen werden.

Tobias Rösemeier :

Aus der Ferne kann ich leider nicht beurteilen, was im Verfahren jeweils vorgetragen wird.

Customer: vielen Dank XXXXX XXXXX
Tobias Rösemeier :

Gern geschehen.

Customer: ich denke dass sie nicht viel mehr beitragen koennen
Tobias Rösemeier :

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen

Tobias Rösemeier :

Vielen Dank.

Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung: Fachanwalt f. Familienrecht
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
wenn eine Schenkung in Form eines Geldbetrags per Ueberweisung erfolgt, kann dies als Schenkung geltend gemacht werden oder ist ein Schenkungsvertrag notwendig - was unter Verwandten ja eher unueblich ist
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ein schriftlicher Schenkungsvertrag ist nicht erforderlich. Es genügt dann auch eine Zeugenaussage.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
die Dame versucht weit ueberhoehte Mieten fuer das Haus in dem mein Bruder wohnt und fuer eine Mietwohnung anzusetzen, um einen hohen Unterhalt fuer das Kind einzufordern. Am Ende ist hier aber sicher der Mietspiegel massgebend. Was wuerde angesetzt, wenn mein Bruder die Wohnung verkaufen wuerde, um hier gegenzuhalten?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

maßgebend für die Bewertung des sogenannten Wohnvorteils ist die ortsübliche Miete.

Bei einem Verkauf der Wohnung hat er keinen Wohnvorteil mehr.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
heisst das dann dass das erzielte Kapital nicht als Einkommen zahelt
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, das ist kein Einkommen, einzig die darauf anfallenden Zinsen sind Einkommen.

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