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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 598
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Sehr geehrte Damen und Herren, mein Lebensgefährte verstarb

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Lebensgefährte verstarb 2005. Wir haben eine gemeinsame Tochter. Durch die Auskunftsuntersagung (ohne Erbschein) von einigen Institutionen (Banken) und Gesellschaften (u. a. Versicherungen) hatte ich kaum Gelegenheit, mir ein vollständiges Bild vom Erbe zu machen. Dadurch lief die Erbannahme konkludent. Erst im Nachgang konnte ich mir ein umfassenderes Bild machen und wickelte bis dato die Erbangelegenheiten - so gut ich vermochte - ab. Ich konnte bisher drei Schiffsbeteiligungen mit jeweils einer Einlage von 20.000,00 € sicherstellen. Diese schütteten anfänglich hier und da steuerfreie Renditen aus, die aber in den letzten Jahren - aufgrund der Wirtschaftslage so die Gesellschaften - komplett eingestellt wurden. Nun kommen Forderungen auf mich als gesetzl. Vertreter meiner immer noch minderjährigen Tochter von ein paar Tausend Euro zu, die mit ein paar Dingen - wie, das Schiff müsse aufs Trockendock etc. - begründet wurden. Ich widersprach diesen Forderungen und bot der Gesellschaft an, die Beteiligung auf dem Zweitmarkt zu verkaufen (auch mit einer Einbuße von bis zu 30 %) und die an mich gerichtete(n) Forderung(en) mit dem Erlös zu verrechnen. Heute bekam ich einen Brief vom Rechtsanwalt, der mich in seinem Schreiben darauf hinweist, dass diese "Sonderausschüttungen" als Darlehen zu verstehen sind; es im Regelwerk der Verträge auch so beschrieben wäre und ich nicht umhin käme, diese Rückforderung zu entrichten. Meine Frage hierzu: Das von mir "gerettete" Vermögen sind ja nun einmal schlicht und ergreifend die drei Fonds (Schiffsbeteiligungen). Die vor Jahren ausgeschütteten Renditen verwendete ich natürlich zur Regelung des Nachlasses (u. a. Nachlass-Verwalter, Steuerberater, Rechtsanwälte etc.). Im guten Glauben, alles bis zur Zufriedenheit geregelt zu haben, bin ich jetzt an dieser Stelle überfordert und weiß nicht, wie ich mich gegen diese Forderungen und das Vertragswerk wehren kann. Ich hatte tatsächlich kein Wissen darüber, dass die Ausschüttungen im Ernstfall als Darlehen ausgelegt werden könnten.

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die allerdings für diese Plattform nicht geeignet ist.
Hier geht es bei der Beratung um eine erste Orientierung in der Sache.

In Ihrem Fall müssen die Ihnen vorliegenden Unterlagen (Vertrag etc.) geprüft werden. Dies lässt sich ohne eine Inaugenscheinnahme nicht bewerkstelligen.
Es ist insoweit eine Beauftragung eines Kollegen angezeigt, damit Ihnen geholfen werden kann.

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