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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

guten tag ich hätte da mal ne frage undzwar was kann und darf

Kundenfrage

guten tag ich hätte da mal ne frage undzwar was kann und darf von nachlasswert abgerechnet werden
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

darf ich Sie zunächst fragen, wofür dies von Bedeutung sein soll ?

Für die Berechnung des Pflichtteils ?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


nein es geht um die berechnung meines teils zu 1/8 da ich dem jobzenter eine mitteilung machen muss


 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage und die Klarstellung:

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Vom ermittelten und festgestellten Nachlass darf der Erbe alle Passiva (Verbindlichkeiten) abziehen, die am Todestag des Erblassers bereits bestanden haben.

Hierneben sind insbesondere die Beerdigungskosten, aber auch Pflichtteilsansprüche und Vermächtnisse abzugsfähig.

Kosten einer etwaigen Testamentsvollstreckung oder die Kosten der Testamentseröffnung und der Erbscheinserteilung können ebenso in Abzug gebracht werden.


Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


im schreiben des notars meiner mutter an das nachlassgreicht steht das es keine erb minderung bzw. restschuld auf dem grundbesitz liegt. wie ist es denn wenn 30000 euro für das haus getilgt wurden vor dem anrag auf erstellung eines erscheins,und die beerdigungskosten i.h.von 8800euro verden diese abgerechnet oder habe ich anspruch auf miete von meiner mutter da ich schon vor dem tod meines vaters 2009 nicht mehr in meinem elternhaus gelebt habe

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

maßgebend für die Berechnung des Nachlasswertes ist der Tag des Todes.

Ob nachträglich 30.000 € auf eine Verbindlichkeit gezahlt worden sind, ist nicht maßgebend.

Einen Anspruch auf Nutzungsentschädigung haben Sie ab dem Zeitpunkt, seit dem Sie durch das Erbe Miteigentümer sind und selbst dort nicht wohnen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


also wenn ich das richtig verstehe werden die 30000 euro nicht abgerechnet und ich habe anrecht Nutzungsentschädigung seid dem 08.02.2009

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja genau.

Wie gesagt, es kommt auf den Wert des Nachlasses zum Zeitpunkt des Todes an.

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

achso da ihr notar sagte das die 30000 im nachhinein abgerechnet werden. darf das ? und muss die grundschuld nicht mit in den antrag auf erteilung des erbscheins?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich nehme an es gut letztendlich um die Erbauseinandersetzung.

Die 30.000 € sind nicht zu berücksichtigen. Es wäre nur ein Fall denkbar, wann das ausnahmsweise geschehen dürfte und zwar, wenn die Tilgung der Grundscchuld und damit des Darlehens nicht aus dem Nachlass erfolgte, sondern aus dem Vermögen der Mutter oder eines Dritten,

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

die 30000 euro stammen aus einer risiko leebensversicherung die so wie sie sagt für sie bestimmt war auf die summe der restschuld wie sehen sie denn fall jetzt

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn die Mutter Bezugsberechtigte für die Versicherungssummen war, fällt das Versicherungsguthaben leider nicht in den Nachlass.

Insofern wäre der Abzug dann ausnahmsweise gerechtfertigt.

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