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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Kernfrage:Pflichtteilschmälerung durch Vermächtnis in folgendem Erbfall? Ehepaar hat Sohn und Tochter.Mutter stirbt.Per schriftlichem Testament hat sich das Ehepaar gegenseitig als Alleinerben eingesetzt.Laut Testament ist ferner festgelegt,dass die Tochter Erbin des Längerlebenden sein soll und dass dem Überlebenden ein weit- gehendes Bestimmungsrecht eingeräumt wird.Der Überlebende kann festlegen was die Tochter bekommt.Das tut der Überlebende Vater dann auch als der Erbfall eintritt. Die Erblasserin hinterlässt,nach Abzug des Erbteils für den Ehegatten, z.B. ein Vermögen von 100000 €.Der überlebende Ehemann bestimmt nun gemäß Vermächtnis, dass die Tochter den Erbteil bekommt,welchen sie als gesetzlichen Erbteil erhalten hätte. Also ein Viertel gleich 25000 €.Den Pflichtteil des Sohnes berechnet die juristische Vertretung des Ehegatten so: 100000 € - 25000 € = 75000 € und davon 1/8 gleich 9375 €. Ist dieser Berechnungsmodus für das Pflichtteil des Sohnes so korrekt,kann der überlebende Ehegatte einen beliebig hohen Betrag einsetzten,welcher theoretisch den Pflichtteil des Sohnes bis auf Null € reduziert? Der Unterzeichner,Sohn, würde 1/8 von 100000 € als Pflichtteil ansehen!???! Vielen Dank für Ihr Interesse. Mit freundl. Gruss, XXX Der Unterzeichner,Sohn, hätte 1/8 von 100000 € gewählt.

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage. Die Sachverhaltsschilderung ist so noch nicht ganz eindeutig.

Sind denn nun beide Elternteile schon verstorben? Oder lebt der Vater noch und macht nunmehr Verfügungen von seinem Erbe?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rosemeier,


ein Elternteil lebt noch und macht nun von dem


im Testament festgelegtem Vermächtnis Gebrauch,als da steht:Dem Beschwerten wird


gemäß §§2156,2151 und 2153 BGB ein weit-gehendes Bestimmungsrecht eingeräumt.Er ist


berechtigt,die von ihm geschuldete Leistung nach billigem Ermessen zu bestimmen sowie


festzulegen,was die Bedachte bekommt.


Das Vermächtnis fällt mit dem Tod des


Erstversterbenden an.Die Bedachte ist hier


meine Stiefschwester.


 


Mit freundl. Grüssen, Jürgen Karl Weber

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX weitere Mitteilung.

Ich gehe davon aus, dass hier ein enterbtes Kind seinen Pflichtteil nach der Mutter geltend machen will.

Sicherlich bedarf das Testament Ihrer Eltern aufgrund seiner Besonderheit auszulegen.

Das Vermächtnis, welches Ihr Vater nunmehr nach dem Tod der Mutter aussprechen will, mindert zwar den Nachlass, aber der durch das Testament enterbte Sohn (ich gehe davon aus, dass Sie das sind) hat, weil ein Vermächtnis eine Schenkung auf den darstellt, einen Pflichtteilsergänzungsanspruch gem. § 2325 BGB gegenüber der Beschenkten.

Die Berechnung des Pflichtteilsanspruch ist so grundsätzlich erst einmal richtig.

Gegenüber der beschenkten Stiefschwester besteht dann aber ein Anspruch auf Pflichtteilsergänzung gem. § 2325 BGB. Bei einer Schenkung von 25.000 € beträgt dieser Ergänzungsanspruch 3.125 €.

Der Versuch den Pflichtteil hier durch das Vermächtnis zu schmälern, gelingt daher nicht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne können Sie Nachfragen stellen. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung: Fachanwalt f. Familienrecht
Tobias Rösemeier und 4 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Gern helfe ich weiter.

Falls Sie keine Nachfrage mehr haben, darf ich noch an die Abgabe einer positiven Bewertung erinnern.

Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rosemeier,


vielen Dank für Ihre letzte Antwort.Ich habe leider noch ein paar Verständnisprobleme.Vielleicht ist in diesem Zusammen-


hang noch folgendes wichtig.Das gemeinschaftliche Testament meiner Eltern wurde 2001 beim Amtsgericht in


Berlin hinterlegt-10 Jahre vor dem Tod der Erblasserin,


unserer Mutter.Hat diese Tatsache einen Einfluss und


sind Ansprüche nach § 2325 dann noch vorhanden?--..Bei dem


von mir genannten Rechenbeispiel steht meiner Schwester


ein Pflichteil von 12500 € zu.Laut Testamentvermächtnis


gesteht ihr der Alleinerbe-mein Stiefvater 12500€ bis zum


gesetzlichen Erbe zu.Wären dann nicht 12500 / 8 meinem


Erbteil zuzurechnen?


Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld und


bin für eine Erläuterung dankbar.


Mit freundlichen Grüssen von einem technisch orientierten


hilflosen Mitbürger, Jürgen K.Weber

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
,

Sehr geehrter Herr Rosemeier,

vielen Dank für Ihre letzte Antwort.Ich habe leider noch ein paar Verständnisprobleme.Vielleicht ist in diesem Zusammen-

hang noch folgendes wichtig.Das gemeinschaftliche Testament meiner Eltern wurde 2001 beim Amtsgericht in

Berlin hinterlegt-10 Jahre vor dem Tod der Erblasserin,

unserer Mutter.Hat diese Tatsache einen Einfluss und

sind Ansprüche nach § 2325 dann noch vorhanden?--..Bei dem

von mir genannten Rechenbeispiel steht meiner Schwester

ein Pflichteil von 12500 € zu.Laut Testamentvermächtnis

gesteht ihr der Alleinerbe-mein Stiefvater 12500€ bis zum

gesetzlichen Erbe zu.Wären dann nicht 12500 / 8 meinem

Erbteil zuzurechnen?

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld und

bin für eine Erläuterung dankbar.

Mit freundlichen Grüssen von einem technisch orientierten

hilflosen Mitbürger, Jürgen K.Weber

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
,
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage und bitte die verzögerte Beantwortung zu entschuldigen. Ich musste zum Elternabend :)

Egal ob Pflichtteilsanspruch oder aber Pflichtteilsergänzungsanspruch nach § 2325 BGB, der auch dann gilt, wenn das Testament bereits vor 10 Jahren errichtet worden ist.

Ihr Anspruch ist jeweils 1/8.

Würde kein Testament vorliegen und die gesetzliche Erbfolge greifen, so würde der überlebende Ehegatte 1/2 erben und die Kinder jeweils 1/4. Der Pflichtteilsanspruch eines Kindes beträgt daher 1/8.

Das gleiche gilt für Pflichtteilsergänzungsansprüche.

Ist der Nachlass 100.000 € so haben Sie Anspruch auf 12.500 €.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

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