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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26737
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich hab noch mal eine Frage zu diesen Thema: 2 Kinder

Kundenfrage

Hallo,
ich hab noch mal eine Frage zu diesen Thema: 2 Kinder erben eine Grundstück mit Haus:
Das Kind B will nicht so viel Schenkungssteuer bezahlen, möchte daher lieber Kind A von 45 000,00 Euro-Anteil , 15 000,00 euro bezahlen. Sinkt da die Schenkungssteuer? Und kann Kind B, das jetzt schon tun, bevor sie zum Notar gehen?

Vielen dank.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Kinder fallen als Geschister in der Steuerklasse II (§ 15 Erschafts und Schenkungssteuergesetz).

Das bedeutet, nach § 16 ErbstG hat Kind B einen Steuerfreibetrag von 20.000 EUR.

Wenn dieser Freibetrag überschritten wird fällt für das Kind B Schenkungssteuer an. Die Steuersätze richten sich dabei nach § 19 ErbStG.

Wenn Kind B nicht soviel Schenkungssteuer bezahlen möchte so wäre an eine sogenannte gemischte Schenkung zu denken.

Das bedeutet, Kind A Verkauft seinen Anteil an Kind B zum Verkehrswert abzüglich des Steuerfreibetrages von 20.000 EUR. Dieser geminderte Kaufpreis wäre dann Schenkungssteuerfrei.

Vor oder außerhalb des Notarvertrages sollten beide Kinder jedoch nichts vereinbaren, da eine solche - nicht notariell beurkundete Vereinbarung- dazu führen kann, dass der ganze notarielle Vertrag unwirksam wird.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt