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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26220
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, anbei eine Anfrage zu Erbrecht

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei eine Anfrage zu Erbrecht bzw. Testament

Bei Vorliegen eines Testamentes von 2003 (gesamte Erbe inkl. Haus an Tochter, Ausbezahlung des Sohnen zu xxx DM) und Überschreibung des Hauses an Sohn 2005 an Sohn und Ausbezahlung der Tochter zu Lebzeiten. Was heißt das bei Todesfall ?

MFG
Nancy
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Bezüglich der Auszahlung an die Tochter:

Wurde hier ein notarieller Vertrag gefertigt (Erb-/Pflichtteilsverzicht) oder wurde das Geld "einfach" ausgezahlt?

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ja, inkl. Notarvertrag.

Somit mindert sich das Erbe erheblich. Frage: reduziert sich somit die Abfindungssumme im Testament 2003 für den Sohn (war m.E. an der Immobilie ausgelegt) ?


 


Beste Grüße


 


 


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Dies ist eine Frage der Auslegung.

Auch wenn der Erblasser zu Lebzeiten Verfügungen vorgenommen hat, bleibt das Testament weiterhin gültig.

Das bedeutet, die Tochter ist Alleinerbin der Sohn erhält die Summe XX DM.

Die Abfindungssumme ändert sich jedoch dann, wenn der Erblasser mit dem Sohn im notariellen Überlassungvertrag 2005 bezüglich der Immobilie eine Anrechnung auf den Erbteil ausdrücklich vereinbart hat. Dies ergibt sich aus § 2315 BGB.

Wenn eine solche Anrechnungsvereinbarung nicht getroffen wurde, so ist daraus der Schluss zu ziehen, dass der Erblasser eine Anrechnung auf Die Abfindungssumme gerade nicht gewollt hat, sondern weiterhin beabsichtigt hat dem Sohn die Abfindungssumme zukommen zu lassen.

Also: Die Abfindungssumme ist grundsätzlich nicht zu reduzieren, es sei denn, es wurde eine Anrechnung vereinbart.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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