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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
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Sehr geehrte Damen und Herren, in ca. 1980 hatten meine damalige

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
in ca. 1980 hatten meine damalige Ehefrau und ich ein Testament bei einem Notar verfasst, in dem wir und 2 Kinder entsprechend als Erben eingetragen sind. Zwischenzeitig sind wir seit mehr als 10 Jahren geschieden, das Testament besteht "offiziell" immer noch.
Reicht es aus, wenn meine geschiedene Frau und ich gemeinsam im gegenseitigen Einverständnis ein Schreiben verfassen (ohne Notar) in dem wir das damalige Testament als nichtig erklären und dieses beiderseits unterschreiben?
Falls nicht, welche einfache und kostengünstige Maßnahme kann das Testament aufheben?

Danke XXXXX XXXXX kurze Rückantwort

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Höft
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Sie müssten hier lediglich ein neues gemeinschaftliches Testament machen , oder das gemeinschaftliche Testament gemeinschaftlich aufheben.

 

Hierfür brauchen Sie grundsätzlich keinen Notar.

 

Es ist genau wie der Errichtung des ursprünglichen gemeinschaftlichen Testaments durch eigenhändiges Schreiben, welches von beiden Personen unterschrieben sein muss, möglich.

 

Um die Aufhebung rechtswirksam zu machen müssten Sie dann bitte auch noch darauf achten, dass Sie das "alte" gemeinschaftliche Testament aus der amtlichen Verwahrung beim Notar nehmen.

 

Sie sollten sich also alle Exemplare aushändigen lassen.


Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten. In diesem Fall möchte ich Sie bitten mir noch keine Bewertung (z.B. Frage nicht beantwortet) zu geben, sondern mich erst dann zu bewerten, wenn der Fragevorgang aus Ihrer Sicht abgeschlossen ist.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt





Advopro und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte lassen Sie mich meine Antwort kurz wie folgt ergänzen:

Ein solches Ehegattentestament wird grundsätzlich bereits durch die Scheidung unwirksam,es sei denn es geht aus dem Testament hervor, dass dieses auch nach einer Scheidung noch Bestand haben soll.

Sollte dieses nicht der Fall sein, müsste das Testament nicht extra aufgehoben werden.

Sicherheitshalber würde ich ihnen aber dennoch raten, das gemeinsame Testament zumindest hilfsweise gemeinschaftlich aufzuheben, schaden kann es nicht.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


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