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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 3521
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Besten Tag! Letzte Woche erfuhr ich durch Anruf der Stiefmutter

Kundenfrage

Besten Tag!
Letzte Woche erfuhr ich durch Anruf der Stiefmutter vom Tode meines Vaters in Suedfrankreich. Ich nehme an, dass die beiden sich abgesichert haben und ich, sowie mein Bruder (beide deutsch) nicht 'erben' sollen. Ich bin mir nicht einmal sicher, welche Staatsbuergerschaft mein Vater hatte, gelebt hat er in jedem Fall in Frankreich, dort bewohnten beide ein Haus.
Wir haetten uns schon ueber eine Information zur Beerdigung gefreut, aber nun hoeren wir nichts mehr von der Stiefmutter. Kann es sein, dass wir rein rechtlich komplett ausgeschlossen sind?
Dank vorab und
mFG
JS
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Von der Erbfolge ausgeschlossen wären Sie dann, wenn Ihr Vater Sie in einem Testament enterbt hätte. Sie wären aber nach französischem Erbrecht pflichtteilsberechtigt.

Da in Frankreich Nachlassabwicklungen durch Notare bestimmt werden, rege ich an, sich an einen Notar in Frankreich zu wenden.
Der Notar erstellt ein Nachlassverzeichnis und listet auch die zur Erbfolge berufenen Personen auf.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Hmmm, ok, verstanden habe ich: Selbst wenn wir 'enterbt' waeren gaebe es einen Pflichtteil. Allerdings kann es ja sein, dass er nichts besessen hat (also z.B. Haus und etc. auf den Namen der Stiefmutter lief)?


Um mit der Antwort zufrieden zu sein wuerde ich mir zwei Informationen wuenschen: Da wir bislang keine 'offizielle' Mitteilung des Ablebens haben, wer ist dafuer zustaendig? Gibt es da keinen 'Automatismus'? Was waere gewesen, haetten wir den Anruf nicht bekommen?


Die zweite Frage: Ueber Google bekam ich zuviele Ergebnisse, kann ich einen beliebigen (deutschsprachigen) Notar in Frankreich ansprechen und was wuerde das Kosten (Annahme: Keine Erbschaft vorhanden)?


Dank vorab und


MfG
JS

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Siehe Antwort gestern...


 


...haette ich den Anruf nicht erhalten, werde ich anderweitig informiert?


Ein Notar in Frankreich, ok, aber was kostet so etwas?


 


Ich recherchiere gerne selber weiter, aber 'Pflichtteil' und 'Notar' ist mir als Antwort zu wenig und ich gebe gerne eine bessere Bewertung. Aber eine Information, was ich nun tun muss/kann waere nett. Bis auf den Anruf (ohne Rufnummernuebermittlung) haben wir nichts.


 


MfG
JS

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

in Nachlasssachen ist der Notar zuständig. Das ist zwingend, wenn es um ein Grundstück im Nachlass geht.

Über die Kosten kann ich Ihnen keine konkreten Angaben machen. Bedenken Sie bitte, dass es sich um eine internationale Erbsache handelt und die Kosten für die Einschaltung eines Kollegen nach den Grundsätzen des RVG geht.

Eine Anfrage auf dieser Plattform kann nur einer ersten Orientierung in der Sache dienen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

RAKRoth und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Nun denn, ich schenke die 45 Euro her.


Aber ich weiss ja gar nicht um was es im Erbe geht. Und habe keine Ahnung wie der tot eines Elternteils an mich herangetragen wird, wenn nicht gerade jemand anruft. Im Moment glaube ich zwar, dass mein Vater verstorben ist, aber bis auf den Anruf... Naja, bevor ich mich also in das evtl kostenpflichtige Wagnis stuerze und schlafende Hunde (die Stiefmutter) wecke, werde ich die Sache einfach vergessen. Zumindest daraus sollten mir keine negativen Folgen erwachsen, oder?


MfG


JS

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Bewertung.

Ich kann aber nicht ganz nachvollziehen, warum Sie gleich die Sache aufgeben wollen.
Sie können doch mit einem überschaubaren Kostenrisiko von einer Anwaltskanzlei, die sich auch im französischen Recht auskennt, eine rechtsverbindliche Stellungnahme geben.

Vor diesem Hintergrund rege ich an, dass Sie den Fall nicht als abgeschlossen betrachten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Dank fuer Antwort,


 


hmmm, bislang vertrat mich Wild/Partner in Duesseldorf recht gut. Vielleicht haette ich mich dort sofort melden sollen, aber kann ich ja nachholen. Wobei ich dort fuer den ersten Haendedruck kaum unter 100 Euro wegkomme ;-)


 


Wie gesagt, war nicht sehr hilfreich aber 'ein erster Rat'


MfG


JS

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

in Erbsachen ist es immer ratsam, sich durch einen Kollegen seines Vertrauens vertreten zu lassen. Virtuelle Mandate sind auch meiner Erfahrung hier auch fehl am Platz.

Es gibt auch auf Erbrecht spezialisierte Kanzleien, bei denen der erste Händedruck jedenfalls kostenlos ist.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls alles Gute.