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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 602
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Mein Vater machte ein Testament das die Mutter alles bekommt

Kundenfrage

Mein Vater machte ein Testament das die Mutter alles bekommt ungefähr 2,000,000.00 Euro, wenn sie stirb und noch etwas übrig ist wird es geteilt zwischen zwei Kindern, das war vor drei Monaten, wie lange dauert so etwas, und kann ich mich beschweren da mein Bruder das Geld verhandelt hatte, da ich in Amerika wohne; wie kann ich heraus finden wie viel denn überhaupt noch vorhanden ist.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Hatten Ihre Eltern ein gemeinsames Testament (Berliner Testament) ?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Nein,

mein Vater machte das Testament damit die Mutter es nicht verändern kann.

 

Vielen Dank

 

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich verstehe nicht ganz.

Das Testament wurde vom Vater für die Mutter gemacht?

Oder hat er geregelt, dass er alles an die Mutter vererbt und diese dann an die Kinder?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

So wie ich verstehe hatte er ihr alles vermacht, und was übrig ist, ist für die Kinder.

Ich habe eine Kopie von dem Testament hier, aber leider haben sie nichts womit man ein "attachment"oder PDF schicken kann.

 

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Das geht per Mail - einfach per Mail schicken.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hier habe ich es ausgeschrieben


 


Die Erschienenen erklärten, ein gemeinschaftliches Testament durch mündliche Erklärung errichten zu wollen und durch frühere Verfügungen von Todes wegen hieran micht gehinter zu sein.


Der Notar überzeugte sich durch die Unterhaltung von der erforderlichen Geschäftsfähigkeit der Erblasser


Die Erblasser erklärten dem Noter ihren letzten Willen wie folgt:


 


1.


Der Erschienene zu 1) setzt die Erschiene zu 2) zu seiner Alleinerbin ein.


Er beschränkt seine Tochter Ingrid Michalek, zu der er erklärt, daß ihm ihr Aufhaltsort unbekannt sei, auf ihren Pflichteil.


2.


Der Erschienene zu 1) bestimmt zu seinen Ersatzerben für den Fall des Vorversterbens der Erschienenen su 2) oder für den Fall, daß diese das Erbe ausschlagen sollte, seine Kinder aus zweiter Ehe Ulrike Michalek und Peter Michalek je zur Hälfte. Für den Fall, daß ein Ersatzterbe den Erbfall nicht erlebt, soll der andere Ersatzerbe zum ganzen sein, es sei denn, daß der Ersatzerbe unter Hinterlassung von ehelichen Kindern verstirbt oder das Erbe ausschlägt. Dann treten diese an seine Stelle zu gleichen Teilen.


3.


Sollte einer der Ersatzerben bei Vorversterben des Erschienenen zu 1) den Pflichteil fordern, wird er hinsichtlich des Nachlasses der Erschienenen zu 2) auf sein Pflichteil beschränkt.


4.


Die Erschienene zu 2) setzt den Erschienenen 1) zu ihrem Alleinerben ein, und zwar als Vorerbe unter Befreiung von allen gesetzlichen Beschränkungen.


5.


Die Erschienene zu 2) bestimmt zu ihren Ersatz-und Nacherben ihre Kinder je zur Hälfte. Die vorstehend unter Ziffer 2. getroffene Bestimmung gilt sinngemäß.


6.


Sollte einer der Ersatz-und Nacherben im Falle des Vorversterbens des Erschienen zu1) sein Pflichtteil gefordert haben, so entfällt die Nach-und Ersatzerbanordnung;


er erhält nur sein Pflichteil.


7.


Für den Fall des Vorversterbens des Erschienenen zu 1) soll die Erschienene zu 2) befügt sein, in Ergänzung dieser letztwilligen Verfügung Vermächtnisanordnungen oder auch eine Teilungsanordnung zu treffen. Für den Fall der Vermächtnis-oder Teilungs-


anordnung sollen die Nacherben und Ersatzerben, winn dem einen oder anderen im Hinblick auf die Verhältnisse zum Zeitpunkt des Erballs nach der Erschienenen zu 2) mehr oder weniger als die Hälfte des Nachlasses zufält, von eine Ausgleichspflicht befreit sein.


8.


Mit dieser letztwilligen Verfügung heben wir alle voraufgegangenen Testament, gleichviel in welcher Form, auf. Dies gilt insbesondere auch für Erklärungen,die in privatschriftlichen Aufzeichnungen wie z.B. Briefe usw. enthalten sind und als letzwillige Verfügung verstanden werden könnte.


 


Ulrike Martinez

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Es ist also ein gemeinschaftliches Testament.

Das bedeutet, dass der Erstversterbende dem Überlebenden alles hinterlässt und dieser dann alles an die weiteren bestimmten Erben vererbt.

Ingrid bekommt nur einen Pflichtteil und Ulrike und Peter sollen Ersatzerben sein.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Håtte ich einen Pflichtteil verlangen können alls mein Vater starb?


 


Vielen Dank für ihre mühe.


 


Ulrike Martinez

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wann ist er denn verstorben?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Er ist am 10.02.1999 verstorben, und das Testament wurde erst 2005 geöffnet, ich denke man hat nicht nur mich verschwindelt, sondern auch seine andere Tochter, denn nun sagt mein Bruder es ist nichts mehr hier.


 


Vielen Dank für Ihre Mühe und ich bin sehr zufrieden mit Ihrer Hilfe, ohne Sie hätte ich mir nichts wie Gedanken gemacht, die ich nun zur Ruhe legen kann.


Vielen Dank auch für Ihr Verständiss für mein schlechtes Deutsch.


 


Mit freundlichen Grüßen


 


Ulrike Martinez

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Kein Problem.

Für den Pflichtteilsanspruch gilt gemäß § 195 BGB eine Verjährungsfrist von drei Jahren, die nach dem Erbfall mit Schluss des Jahres, in dem der Pflichtteilsberechtigte von dem ihn von der Erbfolge ausschließenden Testament Kenntnis erlangt, zu laufen beginnt. Regelmäßig erlangt der Pflichtteilsberechtigte diese Kenntnis (erst) dadurch, dass er vom Nachlassgericht das Protokoll über die Testamentseröffnung nebst Testamentsabschrift erhält. Ohne Erlangung der Kenntnis verjährt der Anspruch spätestens 30 Jahre nach dem Erbfall, § 199 Abs. 3a BGB.

Die Frage ist jetzt eben, wann Sie diese Kenntnis erlangt haben.