So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an RainNitschke.

RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1131
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Erbrecht, Steuerrecht und Gesellschaftsrecht
49776616
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RainNitschke ist jetzt online.

Guten Morgen !Meine schwester hat meine Mutter auf Pflegestufe

Kundenfrage

Guten Morgen !Meine schwester hat meine Mutter auf Pflegestufe 1 3 Jahre gepflegt,nun ist meine Mutterverstorben, was steht meiner schwester an Geld extra zu weil sie gepflegt hat ?? sie hat im Monat 210 Euro von der Pfegekasse bekommen , und fordert nun noch 30.000 euro pflegeentschädigung vom erbe. MFG Joerg
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 4 Jahren.

 

 

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

leider gibt es keine konkrete Formel, nach der sich der Ausgleichsbetrag für die Pflegeleistung Ihrer Schwester bemisst. Prinzipiell hätte sie einen Anspruch auf eine Entschädigung gemäß § 2057a BGB.

 

Um einen angemessenen Betrag zu finden, muss berücksichtigt werden: die Dauer und der Umfang der Pflegeleistungen, der tägliche Aufwand für Mithilfe im Haushalt etc., die Dauer der reinen Pflegetätigkeit und ggf. damit verbundene Einkommenseinbußen Ihrer Schwester. Zudem muss der Wert des Nachlasses als Bemessungsgrundlage herangezogen werden. Beträgt der Nachlass insgesamt 30.000,00 EUR, darf dieser nicht von der Ausgleichung der Pflegeleistung aufgezehrt werden.

 

Ihre Schwester muss sich auch das Pflegegeld anrechnen lassen. Laut Gesetzt bekommt sie keinen Ausgleich, wenn sie "ein angemessenes Entgelt erhalten hat". Ich wage jedoch doch zu bezweifeln, dass 210 EUR angemessen sind, da das Pflegegeld immer sehr niedrig bemessen ist.

 

Orientieren kann man sich zum Beispiel an dem Preis, den eine professionelle Pfegekraft gekostet hätte. Diese Aufwendung hat Ihre Mutter ja eingespart. Sie könnten sich zum Beispiel bei einem Pflegedienst erkundigen, welche Pflege bei Ihrer Mutter bei Pflegestufe 1 notwendig gewesen wäre und was dies gekostet hätte. Die Kosten dürften ca. bei 4.50,00 EUR -550,00 EUR liegen, bei einer 90 min, täglichen Pflege. Ich kann jedoch von hier aus nicht einschätzen, ob Ihre Mutter weitergehende Hilfe benötigt hat. Dies zu belegen, wäre Aufgabe Ihrer Schwester.

 

Aber wie gesagt: der Ausgleichsbetrag muss auch immer in einem angemessenen Verhältnis zum vorhandenen Nachlass stehen und das Pflegegeld muss abgezogen werden.

 

Um einen teuren Erbstreit zu vermeiden, sollten Sie sich frühzeitig mit Ihrer Schwester auf einen angemessenen Betrag einigen. Sollte Sie tatsächlich 30.000,00 EUR einklagen wollen, dann lägen die Kosten für einen Anwalt allein schon bei ca. 3000,00 EUR , wenn Sie sich am Ende doch vergleichen. Die Rechtsschutzversicherungen zahlen in Erbrechtstreitigkeiten dagegen nicht.

 

 

Sofern Ihre Frage beantwortet ist, darf ich Sie höflich bitten, eine positive Bewertung vorzunehmen, durch welche die Beratung vergütet wird.

Sollten weitere Fragen bestehen oder die Antwort noch nicht den Kern Ihrer Frage trifft, nutzen Sie bitte vor einer möglichen negativen Bewertung zunächst die Nachfragefunktion (= "Frage an den Experten stellen" ).

 

Kostenlose Rechts/ und Steuerberatung ist in Deutschland gesetzlich nicht gestattet, daher bitte ich, auch dann eine positive Bewertung vorzunehmen, wenn die Frage zwar beantwortet wurde, die Antwort aber aus rechtlichen Gründen leider nicht zufriedenstellen ist. Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke
Rechtsanwältin

 

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 4 Jahren.

 

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

leider gibt es keine konkrete Formel, nach der sich der Ausgleichsbetrag für die Pflegeleistung Ihrer Schwester bemisst. Prinzipiell hätte sie einen Anspruch auf eine Entschädigung gemäß § 2057a BGB.

 

Um einen angemessenen Betrag zu finden, muss berücksichtigt werden: die Dauer und der Umfang der Pflegeleistungen, der tägliche Aufwand für Mithilfe im Haushalt etc., die Dauer der reinen Pflegetätigkeit und ggf. damit verbundene Einkommenseinbußen Ihrer Schwester. Zudem muss der Wert des Nachlasses als Bemessungsgrundlage herangezogen werden. Beträgt der Nachlass insgesamt 30.000,00 EUR, darf dieser nicht von der Ausgleichung der Pflegeleistung aufgezehrt werden.

 

Ihre Schwester muss sich auch das Pflegegeld anrechnen lassen. Laut Gesetzt bekommt sie keinen Ausgleich, wenn sie "ein angemessenes Entgelt erhalten hat". Ich wage jedoch doch zu bezweifeln, dass 210 EUR angemessen sind, da das Pflegegeld immer sehr niedrig bemessen ist.

 

Orientieren kann man sich zum Beispiel an dem Preis, den eine professionelle Pfegekraft gekostet hätte. Diese Aufwendung hat Ihre Mutter ja eingespart. Sie könnten sich zum Beispiel bei einem Pflegedienst erkundigen, welche Pflege bei Ihrer Mutter bei Pflegestufe 1 notwendig gewesen wäre und was dies gekostet hätte. Die Kosten dürften ca. bei 4.50,00 EUR -550,00 EUR liegen, bei einer 90 min, täglichen Pflege. Ich kann jedoch von hier aus nicht einschätzen, ob Ihre Mutter weitergehende Hilfe benötigt hat. Dies zu belegen, wäre Aufgabe Ihrer Schwester.

 

Aber wie gesagt: der Ausgleichsbetrag muss auch immer in einem angemessenen Verhältnis zum vorhandenen Nachlass stehen und das Pflegegeld muss abgezogen werden.

 

Um einen teuren Erbstreit zu vermeiden, sollten Sie sich frühzeitig mit Ihrer Schwester auf einen angemessenen Betrag einigen. Sollte Sie tatsächlich 30.000,00 EUR einklagen wollen, dann lägen die Kosten für einen Anwalt allein schon bei ca. 3000,00 EUR , wenn Sie sich am Ende doch vergleichen. Die Rechtsschutzversicherungen zahlen in Erbrechtstreitigkeiten dagegen nicht.

 

 

Sofern Ihre Frage beantwortet ist, darf ich Sie höflich bitten, eine positive Bewertung vorzunehmen, durch welche die Beratung vergütet wird.

Sollten weitere Fragen bestehen oder die Antwort noch nicht den Kern Ihrer Frage trifft, nutzen Sie bitte vor einer möglichen negativen Bewertung zunächst die Nachfragefunktion (= "Frage an den Experten stellen" ).

 

Kostenlose Rechts/ und Steuerberatung ist in Deutschland gesetzlich nicht gestattet, daher bitte ich, auch dann eine positive Bewertung vorzunehmen, wenn die Frage zwar beantwortet wurde, die Antwort aber aus rechtlichen Gründen leider nicht zufriedenstellen ist. Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke
Rechtsanwältin

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

leider gibt es keine konkrete Formel, nach der sich der Ausgleichsbetrag für die Pflegeleistung Ihrer Schwester bemisst. Prinzipiell hätte sie einen Anspruch auf eine Entschädigung gemäß § 2057a BGB.

 

Um einen angemessenen Betrag zu finden, muss berücksichtigt werden: die Dauer und der Umfang der Pflegeleistungen, der tägliche Aufwand für Mithilfe im Haushalt etc., die Dauer der reinen Pflegetätigkeit und ggf. damit verbundene Einkommenseinbußen Ihrer Schwester. Zudem muss der Wert des Nachlasses als Bemessungsgrundlage herangezogen werden. Beträgt der Nachlass insgesamt 30.000,00 EUR, darf dieser nicht von der Ausgleichung der Pflegeleistung aufgezehrt werden.

 

Ihre Schwester muss sich auch das Pflegegeld anrechnen lassen. Laut Gesetzt bekommt sie keinen Ausgleich, wenn sie "ein angemessenes Entgelt erhalten hat". Ich wage jedoch doch zu bezweifeln, dass 210 EUR angemessen sind, da das Pflegegeld immer sehr niedrig bemessen ist.

 

Orientieren kann man sich zum Beispiel an dem Preis, den eine professionelle Pfegekraft gekostet hätte. Diese Aufwendung hat Ihre Mutter ja eingespart. Sie könnten sich zum Beispiel bei einem Pflegedienst erkundigen, welche Pflege bei Ihrer Mutter bei Pflegestufe 1 notwendig gewesen wäre und was dies gekostet hätte. Die Kosten dürften ca. bei 4.50,00 EUR -550,00 EUR liegen, bei einer 90 min, täglichen Pflege. Ich kann jedoch von hier aus nicht einschätzen, ob Ihre Mutter weitergehende Hilfe benötigt hat. Dies zu belegen, wäre Aufgabe Ihrer Schwester.

 

Aber wie gesagt: der Ausgleichsbetrag muss auch immer in einem angemessenen Verhältnis zum vorhandenen Nachlass stehen und das Pflegegeld muss abgezogen werden.

 

Um einen teuren Erbstreit zu vermeiden, sollten Sie sich frühzeitig mit Ihrer Schwester auf einen angemessenen Betrag einigen. Sollte Sie tatsächlich 30.000,00 EUR einklagen wollen, dann lägen die Kosten für einen Anwalt allein schon bei ca. 3000,00 EUR , wenn Sie sich am Ende doch vergleichen. Die Rechtsschutzversicherungen zahlen in Erbrechtstreitigkeiten dagegen nicht.

 

 

Sofern Ihre Frage beantwortet ist, darf ich Sie höflich bitten, eine positive Bewertung vorzunehmen, durch welche die Beratung vergütet wird.

Sollten weitere Fragen bestehen oder die Antwort noch nicht den Kern Ihrer Frage trifft, nutzen Sie bitte vor einer möglichen negativen Bewertung zunächst die Nachfragefunktion (= "Frage an den Experten stellen" ).

 

Kostenlose Rechts/ und Steuerberatung ist in Deutschland gesetzlich nicht gestattet, daher bitte ich, auch dann eine positive Bewertung vorzunehmen, wenn die Frage zwar beantwortet wurde, die Antwort aber aus rechtlichen Gründen leider nicht zufriedenstellen ist. Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke
Rechtsanwältin

Bekannt aus:

 
 
 
„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
„Wer eine fachmänische Lösung für ein medizinisches, rechtliches oder technisches Problem sucht, kann das jetzt auch im Internet tun. Lebenshilfe auf die schnelle, unkomplizierte und vor allem erschwingliche Art bietet die Seite www.justanswer.de. Etwa 1500 Experten stehen per Mail für Fragen zu ca. 200 Fachgebieten rund um die Uhr zur Verfügung."
„Rat gewünscht? Rechtliche, medizinische oder allgemeine Fragen beantworten Experten unter www.justanswer.de."
„JustAnswer, die weltweit führende Online-Plattform für Expertenfragen und -antworten, bietet ab sofort noch mehr Sicherheit und Qualität für Verbraucher."
„Ob Vorbereitung, Notfall oder Reklamation nach dem Urlaub - JustAnswer bietet jederzeit schnelle, kompetente Antworten"
„Die Online-Plattform JustAnswer bringt Ratsuchende und Experten in über 200 Fachgebieten zusammen."
 
 
 

Was unsere Besucher über uns sagen:

 
 
 
  • Gute juristische Darlegung des gesetzlichen Sachverhaltes. Volker Kraft Raisdorf
< Zurück | Weiter >
  • Gute juristische Darlegung des gesetzlichen Sachverhaltes. Volker Kraft Raisdorf
  • Ihre Antwort hat mir wieder Mut gemacht. Ich werde wohl ein treuer Kunde bei Ihnen werden. Vielen Dank! PS: Anmeldung wird in Betracht gezogen Rudolf N. Leichlingen
  • Sehr nette und schnelle Beratung. Einfach Klasse. Spart lange Sitzungen im Anwaltsbüro. Sehr zu empfehlen und wenn nötig, immer wieder gern. Vielen Dank! Susanne Weimar
  • Sehr schnelle und kompetente Antwort, die für mich bares Geld bedeutet. Vielen Dank! S.Stober K.
  • Herzlichen Dank! Hab durch Ihre Antwort viel Geld gespart! Ben R. Deutschland
  • Sehr schnelle und kompetente Hilfestellung. Besonders für mich als Laien wurde alles sehr verständlich erklärt. Gerne wieder! Rosengl Bad Tölz
  • Vielen Dank für die schnelle und gute Beratung. Sie haben uns gut weitergeholfen. Wir kommen gerne wieder auf Sie zu. Birgit H. Kempten
 
 
 

Lernen Sie unsere Experten kennen:

 
 
 
  • raschwerin

    raschwerin

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    576
    Rechtsanwalt
< Zurück | Weiter >
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/raschwerin/2009-12-08_112115_RA_Steffan_-_neu_Large.jpg Avatar von raschwerin

    raschwerin

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    576
    Rechtsanwalt
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/TR/troesemeier/2012-8-30_105621_IMG4178.64x64.JPG Avatar von Tobias Rösemeier

    Tobias Rösemeier

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    1927
    Fachanwalt f. Familienrecht
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/SC/SchiesslClaudia/2013-11-27_153731_unnamed2.64x64.jpg Avatar von ClaudiaMarieSchiessl

    ClaudiaMarieSchiessl

    Rechtsanwältin

    Zufriedene Kunden:

    1018
    Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/RA/RAUJSCHWERIN/2012-4-24_184611_1109007sw10erxLarge.64x64.jpg Avatar von RA_UJSCHWERIN

    RA_UJSCHWERIN

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    374
    Rechtsanwältin
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/JA/Jason2016/2013-3-17_141035_IMG1566.64x64.JPG Avatar von RASchroeter

    RASchroeter

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    327
    Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/RAKRoth/2010-09-09_105153_Foto0803a.JPG Avatar von RAKRoth

    RAKRoth

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    208
    zertifizierter Testamentsvollstrecker
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/HS/hsvrechtsanwaelte/2011-8-10_5588_passbilddaniel104539mittel.64x64.jpg Avatar von hsvrechtsanwaelte

    hsvrechtsanwaelte

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    131
    Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
 
 
 

Ähnliche Fragen in der Kategorie Erbrecht