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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Guten Abend, vor einigen Jahren (genau kann ich das nicht sagen)

Kundenfrage

Guten Abend, vor einigen Jahren (genau kann ich das nicht sagen) übergab mein Vater an meinen Bruder das Geschäft. Da ich in keinster Weise über die Abwicklung (z. B. Übergang des Gesellschafteranteils) informiert bin und natürlich auch familiär keinen Unmut aufkommen lassen möchte, würde mich allgemein erst einmal interessieren, ob ich überhaupt ein Informationsrecht gehabt hätte und wenn ja in welcher Form man mich hätte involvieren können oder müssen. Hinzu kommt, dass ich mehrmals um Einstellung gebeten habe, da ich über eine kaufmännische Ausbildung verfüge. Leider war es nicht erwünscht. Von der menschlichen Entäuschung abgesehen, habe ich meinen beruflichen Weg dennoch gefunden, allerdings ist es mir wichtig, dass es hier nicht später einmal zu "Unstimmigkeiten" kommt, sondern alles im Guten entweder für mich persönlich oder die Familie geklärt werden kann. Ich danke XXXXX XXXXX für die Auskunft.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

 

Leider können bzw. konnten Sie die Übertragung der Gesellschafteranteile nicht verhindern. Auch ein Anspruch auf Einstellung besteht aufgrund der familiären Verbundheit nicht.

 

Die Übertragung des Unternehmens, hier im Wege der vorweggenommenen Erbfolge, löst im Erbfall eine Pflichtteilergänzungsanspruch von Ihnen aus. D.h. der Wert der übertragenen Gesellschafteranteile wird dem Nachlass hinzugerechnet, so dass dann ein Ausgleichsanspruch entsteht.

 

In der Regel wird zur Vermeidung eines solchen Pflichtteilergänzungsanspruches bereits bei der Übertragung ein Ausgleich durch eine Abfindung vereinbart, so dass nachträglich keine streitige Auseinandersetzung über die vor Jahren durchgeführte vorweggenommene Erbfolge besteht.

 

Im Ergebnis ergibt sich Handlungsbedarf bei Eintritt des Erbfalles Ihres Vaters. Soweit möglich können Sie das Thema schon jetzt ansprechen, im Hinblick auf einen Abfindungsanspruch. Dies ist aber situationsbedingt vorzunehmen, damit hier keine Unstimmigkeiten auftreten.


Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA

Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, bin ich für eine positive Bewertung dankbar.

Vielen Dank und beste Grüße!

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