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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Fragen berühren Erbrecht

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Fragen berühren Erbrecht und Vertragsrecht. Eine kompetente Antwort hilft mir bestimmt weiter.
Sachverhalt:
1. Zwei Personen bewohnen eine Einfamilienhaus, das einem der Partner gehört. Später heiraten die beiden und leben in GÜTERGEMEINSCHAFT.
Jeder Ehepartner hat zwei erwachsene Kinder aus vorangegangenen Ehen, die zu keiner Zeit in diesem Haushalt lebten.
2. Die Eheleute verkaufen das unter 1. genannte Haus und erwerben u.a. aus dem Erlös gemeinsam ein anderes Wohnhaus, das mit einem Bankkredit belastet ist.
Zehn Tage nach notarieller Beurkundung des Kaufvertrages verstirb ein Ehepartner.
3. Andere Sach- oder Vermögenswerte sind vorhanden.
Fragen:
1. Ist der notariell beurkundete Kaufvertrag wegen des Todes eines Ehepartners rechtlicg erfolgreich anzufechten? (Einer Annulierung des Vertrages stimmen die Verkäufer nicht zu.)
2. Haben alle 4 Kinder gleiche Erbansprüche beim Tode eines Ehepartners, obwohl das ursprüngliche Vermögen aus dem Besitz des anderen Partners stammt und wie errechnen sich diese Erbanteile?
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen

L. Schaller
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Schilderung wie folgt beantworte:

zu 1)

Der Kaufvertrag wird durch den Tod eines Vertragspartners nicht nichtig, sondern in die Rechtsposition des Verstorbenen treten des Erben ein. Die Erben sind Rechtsnachfolger in alle Rechte und Pflichten, die der Erblasser zu Lebzeiten eingegangen ist.

zu 2)

Erbberechtigt sind nur die gesetzlichen Erben des verstorbenen Ehegatten, also dessen Kinder und daneben der überlebende Ehegatte.

Erbansprüche bestehen in den Nachlass zum Zeitpunkt des Ablebens. Hierbei ist es grundsätzlich unerheblich, woher das Vermögen stammt.

Der Ehegatte hat einen gesetzlichen Erbanspruch von 1/4 und bei Vorliegen des Güterstandes der Zugewinnsgemeinschaft ein weiteres 1/4 als pauschalierten Zugewinnsausgleich Im Falle des Todes.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.



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