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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 598
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Der Nachlass meiner Mutter (verwitwet) ist den 3 Söhnen, je

Kundenfrage

Der Nachlass meiner Mutter (verwitwet) ist den 3 Söhnen, je als Miterbe zugegangen. Jetzt soll geteilt/verteilt/aufgelöst werden. Sohn 1 und 3 haben Ehefrau und je 3 Kinder; Sohn 2 hat Ehefrau und keine Kinder. Alle 3 Söhne haben, auch im Rahmen von Schenkungen, Gütertrennung (1975) vereinbart und sich damals gegenüber den Geschwistern und Eltern schriftlich verpflichtet diese aufrechtzuerhalten. Sohn 3 hat nunmehr kurz vor dem Tod der Mutter ohne Information die Gütertrennung aufgehoben und einen anderen Güterstand mit seiner Ehefrau vereinbart. Sohn 2 fordert jetzt die "Auszahlung" seines Erbanteils zum Veräusserungswert/Verkehrswert, insbesondere für die Immobilien, und nicht wie im Erbschaftssteuerbescheid genannt, zum (niedrigeren) Bedarfswert. De facto heisst das auch, dass wir die Immobilien verkaufen müssten?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie höflich fragen, ob denn im Testament durch Ihre Mutter eine Regelung enthalten ist, die einen Verkauf der Immobilien oder aber eine Auseinandersetzung des Erbes verbietet?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Korrektur: Sohn 2 hat die Gütertrennung aufgehoben (ohne Kinder; im Todesfall sind nach Verwandtenerbrecht Sohn 1 und 3 Erben, nach Ehegattenerbrecht seine Ehefrau. Erbteil/Pflichtteil vor und nach Aufhebung der Gütertrennung?


Auf Ihre Frage: Ja und Nein; durch die Gütertrennung sollte u.a. erreicht werden, dass


das Familienvermögen, insbesondere das Grundvermögen (z:B. Bauernland) in Händen der "blutsverwandten, ehelichen Abkömmlinge" der Kinder von Mutter+Vater (nach deren Ehe-und Erbvertrag) bleibt und nicht bzw. nur als Pflichtteil an den Ehegatten von Sohn 2 geht.Implizit hat sich durch Kinderlosigkeit von Sohn 2 ein "Anerbrecht" von Sohn 1 und 3 ergeben. Die Mutter hat diese Regelung explizit nie aufgehoben. Sohn 2 ist damit nach anderen Regeln auseinanderzusetzen als Sohn 1+3?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht

Derartige Konstellationen sind bei uns in einigen bayerischen Gegenden nicht selten.

Kann ich davon ausgehen, dass Sie und Ihre Geschwister mit Ihren Eltern einen Erbvertrag geschlossen haben, der bei Aufhebung der Gütertrennung eine Enterbung vorsieht (Pflichtteil)?

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Könnten Sie meine Frage bitte beantworten?

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