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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16815
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, eine Tante von mir ist verstorben,

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, eine Tante von mir ist verstorben, ohne ein Testament hinterlassen zu haben. Sie hatte keine Kinder, ihre Eltern sind längst tot, auch alle ihre Geschwister. Übrig bleiben nur ich und eine weitere Nichte. Allerdings hätte es noch zwei Neffen gegeben, die auch schon tot sind, aber Kinder hinterlassen haben. Meine Recherchen im Netz haben zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt, daher meine Fragen: 1. Erben nur wir Nichten, oder auch die noch lebenden Kinder der Neffen zu gleichen Teilen? 2. Was ist mit unseren, der Nichten, Kinder - erben die auch oder geht das Erbe zunächst nur auf uns über? Besten Dank für Ihre Antwort! Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,


vielen Dank XXXXX XXXXX Nutzung von Justanswer.

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

1) Es erben nicht nur die Nichten, sondern auch die Kinder der vorverstorbenen Neffen.

Ihre Erbquote und die der Nichte beträgt je 1/4.

Die Kinder vorverstorbenen Neffen erben je das 1/4 des vorverstorbenen Elternteils.


2) Ihre Kinder sind nicht erbberechtigt. Dies resultiert aus § 1930 BGB.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier,

 

besten Dank für Ihre Antwort. Bitte gestatten Sie noch eine Nachfrage. Die Kinder der vorverstorbenen Neffen sind mir nur dem Hörensagen nach bekannt - weder weiß ich Namen noch Anschriften - bin ich auf dem Anhörungsbogen, der mir offenbar demnächst vom Amtsgericht zugeht, verpflichtet, von diesem Hörensagen zu berichten, oder kann ich einfach angeben, dass ich nichts Genaues weiß und dem Amtsgericht die nötige Recherche überlassen?

 

Besten Dank erneut!

 

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Leider müssen Sie die Kenntnis, die Sie haben, dem Nachlassgericht offenbaren und das Nachlassgericht kann Sie beauflagen Recherchen anzustellen.

Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16815
Erfahrung: Fachanwalt f. Familienrecht
Tobias Rösemeier und 3 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das ist gut zu wissen. Dann nochmal besten Dank. Wird meine Frage und Ihre Antwort eigentlich mit Namen auf der JustAnswer-Website veröffentlicht? Ich habe das gerade mit einer Voranfrage an Sie gesehen und finde das etwas bedenklich.

 

Herzliche Grüße und nochmals danke,

 

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gern geschehen.

Ihr Name wird in Kürze unkenntlich gemacht, so dass der Beitrag anonymisiert ist.

Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrter Herr Rösemeier,


 


das Nachlassgericht scheint Ihrer Version zu widersprechen, indem es mir nur ein Sechstel des Erbes zugestehen will - mit folgender Begründung: Die Verstorbene hatte drei Schwestern, alle sind tot. Eine davon hat eine Tochter hinterlassen, diese bekommt ein Drittel. Eine hat einen Sohn hinterlassen, der auch tot ist, dessen einziger Sohn bekommt das zweite Drittel. Meine Mutter indes hatte zwei Kinder, mich und meinen Bruder, der auch tot ist. Laut Nachlassgericht muss ich mir mit dessen Sohn das letzte Drittel teilen - ist das korrekt? Ich nahm nach Ihrer Darstellung oben an, es gäbe vier Erbberechtigte, ergo würde das Erbe auch unter diesen geviertelt.


 


Danke im Voraus für Ihre Antwort!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

nun schildern Sie die Verwandtschaftsverhältnisse etwas anders.

Wenn es 3 Geschwister gab, dann hätte jedes Geschwisterteil 1/3 geerbt. Wenn die Geschwister verstorben sind, müssen die jeweiligen Nachkommen sich dieses 1/3 teilen.

Wenn Sie noch einen Bruder hatten, der einen Sohn hinterlassen hat, dann erben Sie 1/6 und der Sohn des Bruders auch 1/3.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ja, das war offenbar zu ungenau in meiner ersten Frage. Besten Dank erneut!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
kein Problem. Gern geschehen.


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