So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Meine Mutter Berta (geb.1927;gest.2001) und Ihre Schwester

Kundenfrage

Meine Mutter Berta (geb.1927;gest.2001) und Ihre Schwester Agnes (zZ. 80J) sind die einzig rechtlichen Erben eines Hauses/Grundstückes von 3500-4000 qm in einer ländlichen Gegend.

Während die Schwester Agnes zusammen mit Ihrer Familie (Ehemann zZ.80J.+2 Kinder, zZ.60J. bzw.50J.) bis heute auf diesem Grundstück wohnen, zog meine Mutter Berta mit Ihrem Ehemann (gest. 1993) bereits 1948 in Richtung Grossstadt.

Irgendwann in den 60-iger Jahren wurde meine Mutter Berta wegen dem Auszug aus Ihrem Elternhaus "ausbezahlt"; dh. Sie erhielt angeblich 5000 DM und musste im Gegenzug auf Ihr komplettes Erbe verzichten. Meine Mutter hat darüber keinerlei schriftliche Unterlagen hinterlassen.
Mir wurde dieses Vorkommnis erst in diesen Tagen bekannt/bewusst.

Die noch lebende Schwester Agnes und deren zwei Kinder gehen von Ihrem alleinigen Erbe aus.
Um den "Familienfrieden" zu bewahren habe ich meine Tante Agnes noch nicht auf Einsicht eines entsprechenden Erbschafts-Verzichtsvertrag angesprochen.

Fragen:
Ist es rechtlich möglich einer erbberechtigten Person durch eine Einmalzahlung sämtliche Erbansprüche "abzukaufen" ?
Wenn ja, welche rechtlichen Schritte müssen dabei eingehalten werden (Notar) ?
Sind 5000 DM für ein Haus/Grundstück dieser Grössenordnung angemessen ?
Sind nicht alle 4 Kinder zu gleichen Teilen erbberechtigt (nach dem Ableben der Tante) ?
mfgCustomer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Fragen beantworte ich im Sinne einer ersten rechtlichen Orientierung wie folgt:

1) Grundsätzlich kann ein Erbteil verkauft werden.


2.) Ein solcher Vertrag bedarf allerdings nach § 2371 BGB der notariellen Beurkundung.

Gleiches gilt für einen etwaigen Erbauseinandersetzungsvertrag, soweit hierin die Übertragung einer Immobilie enthalten ist.

3.) 5000 DM erscheinen nicht angemessen, aber es käme natürlich auf die Gesamtumstände an, wie Wert des Haus zum Zeitpunkt des Erbfalles, etwaige Schulden, sonstige Vermögenswerte und wer diese erhalten hat.

4.) Erben der Tante Agnes sind bei deren Ableben deren Ehemann und deren Kinder.


Sie sollten vorliegend zunächst schauen, wer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind.


Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.




Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Unter welchen Bedingungen kann ich -als inzwischen nicht mehr erbberechtigt- den Eintrag im Grundbuch einsehen ?
wie erfahre ich, welches Grundbuchamt zuständig ist ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Einsicht kann in das Grundbuch genommen werden, wenn ein berechtigtes Interesse nachgewiesen werden. Die Aufklärung der erbrechtlichen Situation stellt ein berechtigtes Interesse dar, insbesondere zum Zwecke der Aufklärung, ob Ihre Mutter noch eingetragen ist.

Zuständig ist das Grundbuchamt bei dem Amtsgericht in dessen Bezirk sich das Grundstück befindet.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
das wäre in meinem Fall wohl Neu-Ulm, denn die Kfz. in diesem Dorf
haben alle das NU-Kennzeichen. Muss ich auf dem Grundbuchamt persönlich erscheinen ? Mit welchen Unterlagen ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben mich soeben zwei mal negativ bewertet, obwohl noch nicht alle Nachfragen geklärt sind.

Ich bitte Sie, von Zwischenbewertungen Abstand zu nehmen.


Ihre weitere Nachfrage beantworte ich wie folgt:

Sie müssen beim Grundbuchamt nicht persönlich erscheinen, sondern können schriftlich einen Antrag auf Übermittlung eines Grundbuchauszuges ersuchen.

Tragen Sie dort vor, warum Sie Einsicht nehmen wollen und welches Grundstück betreffend (Strasse und Hausnummer angeben).

Der Antrag ist im übrigen formlos.



Tobias Rösemeier und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es tut mir sehr leid, ich hatte nie die Absicht Sie negativ zu Beurteilen;
vielmehr fühle ich mich von der Übersichtlichkeit der Plattform leicht erschlagen. Vor allem diese Flatratewerbung stört unheimlich.
mfg Kunde
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihr Feedback.

Ich werde Ihren Hinweis weitergeben.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag.

Alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung; so sorry für mein ungeschicktes
Bewertungsverhalten; mfg Kunde
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kein Problem. Da können Sie nichts dafür.





Bitte antworten Sie nicht mehr, da das System uns gegenseitig immer wieder zu Antwort zwingt.

Vielen Dank.