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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 595
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Bei meiner Mutter wurde Pflegestufe 1 zum 3. Mal abgelehnet,

Kundenfrage

Bei meiner Mutter wurde Pflegestufe 1 zum 3. Mal abgelehnet, wir hätten einen Heimplatz zum 13.08 12. Lt Auskunft Fa. Lexura könnte sie über Pflegestufe "G" aufgenommen werden, das Sozialamt müßßte dann die Kosten tragen. Stimmt das ?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung wie folgt:


Neben den Pflegestufen I - III werden in der Praxis auch die Pflegestufen 0 (k) für "kein" Pflegebedarf und 0 (g) für einen "geringen" Pflegebedarf" verwendet.

Gesetzlich existiert die Pflegestufe 0 jedoch nicht. Zur Pflegestufe 0 werden z.B. an demenzerkrankte Menschen gezahlt, die laut Gesetz nicht "pflegebedürftig" sind, aber in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt.

Wenn diese "eingeschränkte Alltagskompetenz" vom MDK bescheinigt wurde, hat der Betroffene seit 2008 Anspruch auf bis zu 2.400 Euro im Jahr von der Krankenkasse.

Die weiteren Kosten für die Heimunterbringung können durch das Sozialamt übernommen werden, wenn das eigene Einkommen und Vermögen der Mutter nicht reicht. Hier sollte ein entsprechender Antrag bei örtlich zuständigen Sozialamt gestellt werden.

Sinnvoll ist zunächst eine Beratung beim Sozialamt in Anspruch zu nehmen.


Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das hilft mir noch nicht wirklich weiter; die o.g. Firmameint Stuge "G" beinhaltet 10 Min. Pflege; miene Mutter ist nicht dement.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte präzisieren Sie Ihre Fragestellung.

Pflegestufe und Leistungen des Sozialamtes sind nicht aneinander gebunden. Die Pflegeleistungen zahlt die Pflegekasse und die Differenz zu den weiteren Heimkosten trägt auf Antrag das Sozialamt.

Wo sehen Sie die rechtliche Problemtik ?





Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Irgendwie werde ich nicht richtig verstanden: meine Sorge ist , daß man alles allein zahlen muß, da keine Pflegestufe; ich werde mich an's Sozialamt wenden,
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
In der Tat kann eine Klärung nur über das Sozialamt erfolgen, da dieses die Heimkosten im Rahmen des Angemessenen unter Berücksichtigung der Leistungen der Pflegekasse übernimmt.

Das Sozialamt zahlt aber nur, wenn die Pflegekosten nicht vollständig aus eigenen Mitteln der Mutter unter Berücksichtigung der Leistungen der Pflegekasse bestritten werden können.

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