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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16455
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, darf vor Testamentseröffnung

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

darf vor Testamentseröffnung auf Wertgegenstände des Verstorbenen zugegriffen, sie verteilt oder veräußert werden bzw. Konten des Verstorbenen geplündert werden?
Wohl nicht, oder? Die betreffende Person hat eine Generalvollmacht über den Tod hinaus, ich als Schwiegertochter ebenfalls das gleiche. Testamentseröffnung wird voraussichtl. im Laufe des August sein. In den nächsten Tagen wird von mir geprüft ob weitere Bankguthaben angegangen worden sind.Ein Bankguthaben wurde bereits aufgelöst und Geschäftsanteile der Bank, die erst nächstes Jahr frei werden wurde veranlaßt daß diese dann sofort auf das Kto. der Tochter gehen sollen. Dies ist alles nachweislich nach dem Tode meines Schwiegervaters geschehen. Lt. einem Passus in der Vollmacht ist es strafbar und schadenersatzpflichtig wenn die Vollmacht zum Eigennutz mißbraucht wird. Sowohl aus moralischen als auch aus rechtlichen Gründen kommt so ein Tun für mich nie in Frage. Mein Schwiegervater hat die Vollmachten an mich, die Schwiegertochter und seine Tochter (sein 2.Kind sein Sohn - mein Mann - lebt nicht mehr) ausgestellt um für den Krankheitsfall die nötige Hilfe erhalten zu können.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort!

Mit freundlichen Grüßen
Sonja Junginger
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:


Es kommt darauf an, ob das Testament schon bekannt ist oder nicht.


Die rechtlichen Wirkungen einer Erbschaft fallen nach dem Gesetz bim Erbfall an.

Sobald der Erblasser verstorben ist treten automaisch die Erben in die Rechte und Pflichten des Erblassers ein.

Sind die Personen, um die es geht also Alleinerben dürfen sie sich bereits vor der offiziellen Testamentseröffnung am Erbe bedienen




Anders sieht es aus, wenn die Erbfolge noch nicht klar ist:



Bevor nämlich nicht klar ist, wie der Verstorbene seine Erbfolge regeln wollte, darf auf den Nachlass nicht zurück gegriffen, dieser nicht veräußert oder verteilt werden.


Erst nach Testamentseröffnung lässt sich erkennen, wie der Wille des Verstorbenen lautete, und diesem ist zwingend Rechnung zu tragen.





Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.


Vielen Dank




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin





Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Bewertung

danke


ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank. Das Testament ist noch nicht eröffnet und die Erbfolge für alle die sich für eventuelle Erben halten noch nicht klar. Es existiert zwar eine beglaubigte notarielle Abschrift des Testaments aber es kann doch niemand wissen ob diese auch wirklich die letzte ist. Meiner Meinung nach ist das doch erst bei der T-.Eröffnung klar.
Noch eine Frage: das Vermögen und die Sachwerte wie z.B. Haus u. Auto: wie wird die Erbmasse gerecht verteilt. Das Vermögen kann ja kein SB-Laden sein an dem sich jeder wenn auch rechtmäßige Erbe bedient? Gibt es da eine unabhängige Amtsperson die diese Dinge regelt?
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ja und zwar können Sie sich bei Problemen an das Nachlassgericht wenden , dass dann zwischen den Erben vermittelt

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