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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1408
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Erbrecht, Steuerrecht und Gesellschaftsrecht
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RainNitschke ist jetzt online.

ich bin in zweiter Eheverheiratet und möchte ein Testament

Kundenfrage

ich bin in zweiter Eheverheiratet und möchte ein Testament machen. je Partner gibt es 2 Kinder. vorweg wurde ein Hauskauf je zur Hälfte im Grundbuch eingetragen, dabei soll das Haus zu jeweils 25% an die einzelnen Kinder fallen. Ausgeschlossen werden soll, daß beim Tod eines Ehepartners die Kinder des noch lebenden bevorzugt werden, da im Normalfalle die Hälfte der Hälfte an den Ehepartner fallen würde und damit die Nachkommen überproportional bevorzugt würden.
Was kann getan werden um dies zu vermeiden, und dem verbliebenen Partner ein lebenslanges Wohnrecht zu sichern
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

Sie könnten in Ihrem Testament die Kinder als Alleinerben einsetzen und somit Ihren Partner "enterben". In dem Fall hätte dieser jedoch noch einen Anspruch auf seinen Pflichtteil, sowie seinen Zugewinn, wenn Sie im Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben. Ihre Kinder müssten den Partner dann jedoch auszahlen. Einen direkten Anspruch auf die Haushälfte hat er damit nicht. Je nach finanzieller Lage Ihrer Kinder und Wert des Anspruches, kann es jedoch sein, dass ein Verkauf stattfinden muss, was sich in der Regel als schwierig gestaltet, wenn die eine Hälfte noch jemand anderem gehört.

 

Möglich wäre zudem zu Lebzeiten einen Erbvertrag abzuschließen. In diesem könnten Sie regeln, wer was bekommen soll und ggf. auch, dass der überlebende Partner auf sein Erbe bzw. seinen Pflichtteil + Zugewinn verzichtet. Im Gegenzug könnte diesem dann ein Wohnrecht eingeräumt werden. Wenn Sie beide sich einig sind, dass der überlebende Ehegatte das Wohnrecht bekommen soll und ansonsten auf alles andere verzichtet, wäre ein Erbvertrag die sinnvollste Lösung.

 

Da so ein Vertrag auch nicht einseitig abgeändert werden kann, wären sowohl Sie, als auch Ihr Partner davor geschützt, dass doch jemand heimlich Änderungen zu Ungunsten des jeweils anderen vornimmt. Beachten Sie aber bitte, dass derartige Verträge notariell beglaubigt werden müssen.

 

 

 

Sofern Ihre Frage beantwortet ist, darf ich Sie höflich bitten, eine positive Bewertung vorzunehmen, durch welche die Beratung vergütet wird.

Sollten weitere Fragen bestehen oder die Antwort noch nicht den Kern Ihrer Frage trifft, nutzen Sie bitte vor einer möglichen negativen Bewertung zunächst die Nachfragefunktion.

Kostenlose Rechts/ und Steuerberatung ist in Deutschland gesetzlich nicht gestattet, daher bitte ich, auch dann eine positive Bewertung vorzunehmen, wenn die Frage zwar beantwortet wurde, die Antwort aber aus rechtlichen Gründen leider nicht zufriedenstellen ist. Vielen Dank!



Mit freundlichen Grüßen,

 

K. Nitschke (Rechtsanwältin)

 

 

 

 

 

 

 

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

 

Haben Sie noch Nachfragen? Dann beantworte ich Ihnen diese gerne!

 

Anderenfalls bitte ich höflich um Bewertung der Antwort. Vielen Dank!

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

 

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