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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16562
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

lebensversicherung eingetragen. auf meine frau mtl 150mtl meine

Kundenfrage

lebensversicherung eingetragen. auf meine frau mtl 150mtl
meine frau ist vers.nehmer und versicherte person
macht das einen unterschied,ob eine frau oder ich versicherungsnehmer sind.die beiträge wurden von meiem vater bezahlt bis zu seinem tod im februar.jetzt sucht mein ältester bruder bei allen geschwistern nach ausgaben meiner eltern. die man aufs erbe anrechnen könnten.hübsch,ge!

mfg und danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.


Es macht einen Unterschied, bei Ihnen könnte man es anrechnen, bei der Frau nicht.



Ich erkläre es Ihnen, es ist ein wenig kompliziert.





Es geht um das Problem Zuwendungen des Erblassers zu seinen Lebzeiten.



Hier wäre , wenn die Versicherung auf Sie laufen würde , zu prüfen, ob diese Zuwendungen aufs Erbe anzurechnen sind.




Ob eine Zuwendung zu Lebzeiten der Erblasser auf das Erbe anzurechnen ist, hängt maßgeblich vom Zweck der Zuwendung ab.



So genannte Ausstattungen (z.B. Aussteuer zur Hochzeit, die Starthilfe für die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit) sind auszugleichen, wenn der Erblasser bei der Zuwendung nicht ein Anderes angeordnet hat.

Zuschüsse, welche die Eltern regelmäßig gewährt haben und die nach ihrem Willen als (zusätzliche) Einkünfte verwendet werden sollten (z.B. Unterhalt während eines Praktikums), sind nur dann ausgleichspflichtig, wenn sie „übermäßig" sind.



Wann dies der Fall ist, ist unter Berücksichtigung der Vermögensverhältnisse des Erblassers zum Zeitpunkt des Zuschusses zu ermitteln. Dabei kommt es nicht darauf an, ob ein Geschwisterteil weniger oder mehr erhalten hat.



Gleiches gilt für Zuschüsse zu einer Berufsausbildung oder Fortbildung (z.B. Kosten eines Studiums oder eines Meisterlehrgangs, nicht aber Kosten der allgemeinen Schulbildung).

Eine Ausgleichspflicht besteht schließlich auch für solche Zuwendungen, welche nicht unter die vorgenannten Kategorien fallen, wenn sie vom Erblasser angeordnet worden ist.



Eine solche Anordnung kann im Testament, aber auch mündlich erfolgen - ein Formerfordernis besteht nicht.


Insbesondere wenn der Erblasser eine solche Anordnung mündlich getätigt hat, entsteht leider oftmals Streit zwischen den erbenden Geschwistern über die Anrechenbarkeit der Zuwendung, da der Zuwendungsempfänger die Anordnung oftmals nicht mehr beweisen kann.


Das ist hier aber nicht relevant , da ja nicht ihnen als Erben, sondern der Frau die Beiträge zugewendet wurden.


Bei Ihrer Frau handelt es sich um eine Schenkung.


Diese kann ggf. zu einem Pflcihtteilsergänzungsanspruch führen.



Widerrufen werden kann sie nur aus grobem Undank oder bei Verarmung des Schenkers, wovon ich nicht ausgehe.




Ich hoffe, dass ich Ihnen habe helfen können


Wenn jka würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen


Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
ehr geehrter Ratsuchender,


kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?

Gerne


wenn nicht bitte ich höflich um Bewertung

danke

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