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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
26039601
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Advopro ist jetzt online.

Es scheint ein Güterstand zu existieren der stipuliert, dass -

Kundenfrage

Es scheint ein Güterstand zu existieren der stipuliert, dass
- Kinder erst erben, wenn BEIDE Eltern verstorben sind.
1 -Hat dies seine Richtigkeit?
2- wie nennt sich dieser Güterstand
3- Kann eine Aenderung von "Gütergemeischaft" zu obigem
Güterstand notariell vollzogen werden ?
Besten Dank.
HEN :-)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

 

Wünschen Sie die Beantwortung nach deutschem Recht?

 


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste



Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt




Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ja, bitte nach deutschem Recht.

Gerne warte ich auf Ihre Antwort...

Danke :-)

 

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:


Ja, diese Möglichkeit gibt es durchaus nach deutschem Recht.

 

Hierbei handelt es sich um einen Sonderfall der Gütergemeinschaft, nämlich um eine so genannte fortgeführte Gütergemeinschaft.

 

Nachfolgend habe ich Ihnen einen interessanten Link zu diesem Thema mit vertiefenden Informationen beigefügt:

 

http://www.internetratgeber-recht.de/Erbrecht/frameset.htm?http://www.internetratgeber-recht.de/Erbrecht/GesetzlicheErbfolge/gea3-3.htm

 

Nach ihrer Schilderung haben sie ja bereits eine Gütergemeinschaft.

 

Diese (gegebenenfalls "normale" Gütergemeinschaft) können sie mit Zustimmung des anderen Ehepartners auch nachträglich noch durch einen notariellen Vertrag in eine so genannte fortgesetzte Gütergemeinschaft umwandeln.

 

Kernpunkt dabei ist, dass bestimmt wird, dass die Gütergemeinschaft nach dem Tod eines Ehegatten durch den anderen zunächst vollständig fortgesetzt wird.

 

Das Gemeinschaftsgut geht somit vollständig in das Vermögen des überlebenden Ehegatten über ( beziehungsweise genauer gesagt bleibt in diesem Vermögen) und fällt nicht in den Nachlass.

 



Ich hoffe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und alles Gute!



Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.



Sofern Sie noch Verständnisfragen haben dürfen Sie natürlich gerne nachfragen.




Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt




Advopro und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Besten Dank für Ihre klare und schnelle Antwort.

Ich habe noch folgende Fragen:

1- Ist diese "fortgesetzte Gütergemeinschaft" basiert auf

die Den Haager Konvention vom 14.03.1978?

2 -Wenn ja, würden Sie mir diese betreffende Vereinbarune bitte als Anlage senden?

3- Der Veröffentlichung meiner Fragen auf Ihrem Forum stimme ich NUR zu, wenn

meine Identität nicht veröffentlich wird. Bitte bestätigen Sie mir dies umgehend.

Gerne warte ich auf Ihre Antwort.

Tausend Dank.*

MFG HEN

 

 

-

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag.

Doch darauf habe ich bereits gestern geantwortet wie folgt:


Vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag.

Hierbei handelt es sich um normales deutsches Familienrecht gem.BGB bzw der dazu ergangenen Rechtsprechung.

Ihre Identität wird nicht veröffentlicht.


Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Würden Sie bitte noch folgende Fragen beantworten:

Die Situation ist die folgende:

Die Ehepartner haben in der Schweiz geheiratet unter "Gütergemeinschaft".

Die Frau hat einen Sohn aus erster Ehe.

Nun wohnt das Ehepaar in Deutschland und möchte die "Gütergemeinschaft"

in eine "Fortgesetzte Gütergemeinschaft" ändern, so dass der Sohn aus erster Ehe erst nach dem Tode beider Ehepartner erbt.

1 - Wie müsste man vorgehen, bitte?

2 - Fallen zwischen den Ehepartnern im Todesfall einer der Partner,

Erbsteuern an ?

NB: Das Ehepaar besitzt eine Immobilie in Frankreich

 

Besten Dank im voraus für Ihre Antwort, auf die ich gerne warte. :-)

Ich hoffe, dass ich dieses Mal keine Schwierigkeiten haben werde, Ihr Antwort zu erhalten.... besten Dank :-)

 

 

 

 

 

wurden in der Schweiz

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Andere.
Schade,dass der betr. Advopro nicht antworten kann.
Ja bitte, machen Sie nun meine Fragen allen on-line Advopros zugänglich. Gerne warte warte ich auf die Antwort. Wielange wird dies ungef. dauern, bitte ???? Besten Dank. :-)
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank.

Diese Nachfrage habe ich leider vorher nicht erhalten.

Wie bereits mitgeteilt ist es möglich.

Sie müssen hierfür einen Notar aufsuchen,um einen diesbezüglichen Ehevertrag zu machen.

Erbschaftsteuer muss nach deutschem Recht erst dann gezahlt werden,wenn der Freibetrag von 500.000.-€ überschritten ist.


Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort bez. der Erbschaftssteuer.

1) Leider habe ich Ihre Antwort nicht erhalten auf meine Anfrage vom

- Dienstag 12.06.2012 /15.49 EST

Leider hatte ich gestern abend Internet Probleme. Würden Sie mir bitte daher Ihre

Antwort a/meine Anfrage vom 12.06.2012 / 15.49 EST nochmals hier auf diese Site

senden, tausend Dank.

 

2) Fällt die Erbschaftssteuer ab €500.000,-- auch zwischen den Ehepartnern

an, wenn ein Ehepartner stirbt und eine "fortgeführte Gütergemeinschaft"

besteht???????

 

Herr Newerla,

Selbstverständlich werden wir bez. der Änderung der Gütergemeinschaft einen

Notar aufsuchen. Doch ist für mich Ihr Rat vor dem Notartermin von grosser Wichtigkeit.

Frage: könnte ich auch mit Ihnen direkt am Telefon sprechen und wie hoch wäre dann

Ihr Honorar, bitte.

Mit bestem Dank und MFG

HEN :-)

Gerne würde ich Ihre Nachfrage beantworten, doch habe ich Ihre Nachfrage nicht erhalten. Bitte senden Sie diese nochmals hier auf diese Site. Nach Erhalt werde ich sofort antworten.... Danke.

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Gerne würde ich Ihre Nachfrage beantworten, doch habe ich diese leider nicht erhalten.

Bitte senden Sie diese nochmals auf diese Site. Ich warte und werde sofort nach Erhalt Ihrer Nachfrage entsprechend antworten. Tausend Dank :-)

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Andere.
Ich habe bereits meine Zusatzfrage geschickt und erwarte nun die Antwort.
Wann kann ich diese bitte erhalten ?????
Besten Dank. :-)
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich bedaure, dass meine Zusatzfragen und meine e-mails anscheinend nicht

beantwortet werden.... Seit geraumer Zeit warte ich nun heute abend vor meinem PC auf eine Antwort...

1- Bitte bestätigen Sie den Erhalt meiner diversen E-mails von heute abend .

2- Wann kann ich eine Antwort erhalten, bitte.

Ich warte hier an meinem PC...

Besten Dank :-)

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

entschuldigen Sie bitte,ich kann leider nicht immer sofort antworten,
da ich nicht durchgehend arbeite/online sein kann.

Gerne werde ich aber morgen auf Ihre Anfrage zurückkommen.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und wünsche noch einen angenehmen Abend.


Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Das verstehe ich natürlich.

Gerne erwarte ich Ihre Antwort dann morgen, in der Hoffnung, Sie haben nun

meine kompletten Anfragen erhalten...

 

Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen und dann bis morgen.

HEN :-)

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihr Verständnis.

Nochmal zum zusammenfassen:

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben sie am 12.06.2012 folgende Nachfragen gestellt:

1 - Wie müsste man vorgehen, bitte?

2 - Fallen zwischen den Ehepartnern im Todesfall einer der Partner,

Erbsteuern an ?

 

 

Zu 1. hatte ich Ihnen geantwortet, dass hierzu eine notarielle Vereinbarung (neuer Ehevertrag) erforderlich ist, um die ursprüngliche Vereinbarung wirksam abzuändern.

 

Hierzu muss ein Notar hinzugezogen werden.

 

Zum Inhalt kann ich Ihnen an dieser Stelle leider nicht viel sagen, das wird dann aber der Notar machen erfahrungsgemäß.

 

Er muss sie auch alleine aus berufsrechtlichen Gründen belehren und insoweit aufklären.

 

Zu 2. hatte ich ihnen ihr mitgeteilt, dass grundsätzlich bezüglich der Erbschaftssteuer ein Freibetrag in Höhe von 500.000.- € besteht.

 

Nur wenn also das zu vererbende Vermögen zum Zeitpunkt des Todes über 500.000 € liegt,wäre gegebenenfalls Erbschaftsteuer zu zahlen.

 

Dieses möchte ich Ihnen gerne beantworten:

 

Bei der verlängerten oder auch fortgesetzten Gütergemeinschaft Fällt das Gemeinschaftsgut nicht in den Nachlass! Es wird also nicht vererbt.

 

Vererbt wird lediglich das so genannte Sondergut und Vorbehaltsgut.

 

Dieses müsse dann in den neuen Ehevertrag festgelegt werden.

 

Bei Interesse wäre ich Ihnen sehr gerne bei einer Formulierung eines solchen Ehevertrages behilflich,den sie dann lediglich beim Notar noch beglaubigen lassen müssten. Sie hatten ja auch noch nach einer weiteren Vertretung gefragt. Gerne können Sie sich diesbezüglich an meine E-Mail-Adresse ( [email protected]) wenden.

 

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag und alles Gute!

 


Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Besten Dank für Ihre informative Antwort.

Noch eine Frage:

 

Bei der verlängerten oder auch fortgesetzten Gütergemeinschaft fällt das Gemeinschaftsgut nicht in den Nachlass! Es wird also nicht vererbt.

 

Da das Gemeinschaftsgut NICHT in den Nachlass fällt, also "unverändert fortgeführt "

wird, warum fallen dann Erbschaftssteuern ab€500.000,-- an. Vor allem auch, weil das gesamte Gemeinschaftsgut "als Eigentümer "beide" Ehepartner aufweist.

Denn nach dem Tode des 2. Ehepartners werden die Kinder erben und werden dann NOCHMALS Erbschaftssteuer zahlen müssen???????

Im voraus besten Dank für Ihre Antwort.

HEN :-)

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