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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1976
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RAScholz ist jetzt online.

SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, 1986 MACHTEN MEINE ELTERN EIN

Kundenfrage

SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN,
1986 MACHTEN MEINE ELTERN EIN TESTAMENT BEIM NOTAR. VATER VERSTARB VOR 5 JAHREN UND MUTTER WURDE ALS ALLEINIGE BESITZERIN INS GRUNDBUCH EINGETRAGEN.
DIESES TESTAMENT BESAGTE, DASS MUTTER MIT IHREM ERBE MACHEN KANN WAS SIE FÜR RICHTIG HÄLT. UND MEINE SCHWESTER NACH MUTTERS TOT ALLES ERBT UND ICH EINEN PFLICHTTEIL.
DANN GAB ES EIN WEITERES TESTAMENT, HANDSCHRIFTLICH VON MEINER MUTTER VERFASST, NACH DEM JAHR 1986, VON BEIDEN ELTERNTEILEN UNTERSCHRIEBEN. OHNE DATUM. NACHDEM MEINE SCHWESTER NACH DEM TOT VON UNSEREM VATER MUTTER IN EIN ALTENHEIM STECKTE, GAB DIE SCHWÄGERIN MEINER MUTTER DAS HANDSCHRIFTLICHE TESTAMENT HERAUS, WAS MUTTER IHR MAL VOR VIELEN JAHREN AN HAND GEGEBEN HATTE FÜR IHR ABLEBEN. WAS ABER MEINE SCHWESTER NICHT SEHEN SOLLTE VORHER.
DIESES TESTAMENT BRACHTE MUTTER NUN AUCH ÜBER EINEN RECHTSANWALT ZUR ERÖFFNUNG.
IN DIESEM TESTAMENT STAND DRINNE, DASS BEIDE KINDER JE ZUR HÄLFTE ERBEN SOLLEN, NACH DEM ABLEBEN VON VATER UND MUTTER.
WIE SCHON ERWÄHNT, HAT NACH DEM ABLEBEN VON VATER MEINE SCHWESTER MEINE MUTTER INS ALTENHEIM GESTECKT, UNTER FALSCHEN ANGABEN GEGENÜBER MEINER MUTTER. MIR AUCH KEIN WORT DAVON GESAGT, DASS SIE EINE VORMUNDSCHAFT HAT. MIR AUCH NICHT GESAGT, DAS VATER TOT IST UND VIELES BÖSES MEHR. MUTTER GEGENÜBER GAB SIE AN, SIE MÜSSE INS KRANKENHAUS ZUR OP UND DANACH HOLE SIE SIE WIEDER AB DORT.
ICH SUCHTE MEINE MUTTER UND FAND SIE IM HEIM. HOLTE SIE DORT RAUS ZU MIR NACH HAUSE UND KÜMMERTE MICH. M UTTER WOLLTE WIEDER IN IHR HAUS. IHR NAHM EINEN KREDIT AUF UND RENOVIERTE IHR REIHENHAUS UND DANN ZOGEN WIR BEIDE WIEDER DORT EIN. MUTTER MACHTE EIN NEUES TESTAMENT. SIE WOLLTE MEINE SCHWESTER FÜR DEN REST IHRES LEBENS NICHT MEHR SEHEN. VON NACHBARN ERUHR ICH DIE SCHLIMMSTEN DINGE, DIE MEINE SCHWESTER DEN ELTERN ANGETAN HAT.
DER PUNKT IST: ICH HABE MEINE MUTTER 5 JAHRE GEPFLEGT, IHR HAUS, GARTEN ETC.
DER RENOVIERUNGSKREDIT IST NOCH NICHT VON MIR ABBEZAHLT. MUTTER IST JETZT VERSTORBEN. DAS NACHLASSGERICHT HAT MICH 4 WOCHEN SPÄTER ANGESCHRIEBEN, ICH MÖCHTE EVTL. TESTAMENTE BRINGEN. HABE ICH GEMACHT VOR 4 WOCHEN UND BIS JETZT NICHTS GEHÖRT.
VOR 5 JAHREN HABE ICH VOM GERICHT DIE PFLEGSCHAFT FÜR MUTTER BEKOMMEN.
MEINER SCHWESTER WURDE VON DORT ALLES ABERKANNT, AUCH IHREM SOHN. DAS HAT SIE NICHT AKZEPTIEREN WOLLEN UND IST DAGEGEN AN. MUTTER MUSSTE SICH EINEN RECHTSANWALT NEHMEN, UND ALLES GING DANN VOR GERICHT. BIS LANDESGERICHT. ES WURDE VON ALLEN GERICHTEN ENTSCHEIDEN, DASS MUTTER BESTIMMT, WO SIE WOHNEN WILL. SELBST DER RICHTER WAR HIER IM HAUS UND HAT DAS ALLES ABGEHANDELT. ICH HABE ALLES GETAN, WAS MUTTER SICH GEWÜNSCHT HAT. AUCH DIE LETZTEN JAHRE MEINEN BERUF AUFGEGEBEN, UM NUR FÜR SIE DA ZU SEIN. ALZHEIMER DEMENZ.
ZEITWEISE BIN ICH ÜBER MEINE KRÄFTE HINAUSGEWACHSEN, ICH WUßTE NICHT, WIE SCHLECHT EIN MENSCH SEIN KANN. ALLES GELD VOM GESCHÄFTSVERKAUF MEINES VATERS, SCHMUCK MEINER MUTTER, GUTES PORZELLAN, BESTECKE, MUTTERS AKTIEN, ALLES IST WEG. UND MUTTERS KLEIDUNG WAR VON IHR IN MÜLLSÄCKE GEPACKT UND STAND IM FLUR ZUR ENTSORGUNG. ICH KÖNNTE EIN BUCH SCHREIBEN.
MEINE FRAGE IST: WAS MUSS ICH TUN, DAMIT DER WUNSCH MEINER MUTTER GREIFT - ICH SOLL HIER WOHNEN NACH IHREM TOT? ICH WERDE 65 JAHRE IN DIESEM JAHR. HABE KEINE ANSTELLUNG MEHR.
DANKE XXXXX XXXXX ANTWORT.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

wenn das zweite Testament keine Datum trägt, behält das notarielle Testament seine Gültigkeit, es sein denn man könnte nachweisen, dass das zweite Testament jünger ist als das notarielle. In diesem Falle würden Sie dann mit der Schwester am Nachlass der Mutter eine Erbengemeinschaft bilden und dann auch gemeinsam als Erbengemeinschaft Eigentümer des Grundstückes sein.

Jedenfalls aber haben Sie den Pflichtteilsanspruch gegen die Schwester. Dieser Anspruch geht in Ihrem Falle auf ein 1/4 des Wertes des Nachlasses und ist Zahlungsanspruch, heißt, Sie müssen die Schwester zur Zahlung einer konkreten Summe auffordern, die 1/4 des Nachlasswertes entspricht.

Sollte sich aber herausstellen, dass das notarielle Testament zugunsten des zweiten Testamentes unwirksam ist, sind Sie wie gesagt Miterbin. Dann hätten Sie einmal die Möglichkeit, vertraglich über die Aufteilung des Nachlasses mit der Schwester zu einigen, so das nicht funktionieren sollte wäre Teilungsklage vor Gericht zu erheben, ggf. auch die Teilungsversteigerung des Grundstückes zu beantragen. Das gilt aber alles wie gesagt nur für den Fall, dass das Gericht zu der Überzeugung gelangt, dass das zweite Testament Gültigkeit besitzt.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
bitte was ist mit dem Testament was Mutter im Jahre 2007 gemacht hat beim Notar, und darin will, das ich erbe und nicht ausziehen muss, zumal ich viel Geld in die Hand genommen habe um ein Wohnen für Mutter zu erwirken? Wegen dem 2. Testament ohne Datum : dieses wurde in jüngerer Zeit gemacht. Also nach 1986
Warum dauert die Testamenteröffnung schon 4 Wochen?
Meine Schwester will nichts zur Beisetzung von Mutter zahlen. Also bin ich diese Verpflichtung nun auch noch eingegangen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
bitte geben Sie eine Antwort bezüglich dem 3. Testament vor dem Notar. Das war auch Inhalt meiner Frage zu den ganzen Testamenten
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

die Eröffnung kann ein wenig dauern, das Nachlassgericht arbeitet nach Terminslage.

Das Testament aus 2007 ist dann gültig, wenn es dem gemeinschaftlichen Testament aus 1986 nicht widerspricht. Hierüber hätte gerade was Ihre Enterbung aus dem Jahr 1986 angeht im Zweifel das Gericht zu entscheiden.

Das andere Testament von beiden Eltern, dass von wohl nach 1986 stammt, ist nur dann gültig, wenn sich nachweisen ließe, dass es nach 1986 verfasst worden ist. Ohne Datum wird das schwierig, die Schwester wird diesen Punkt wohl angreifen und behaupten, dass eben dieses Testament nicht gilt. Auch hier hätte ein Gericht im Zweifel zu entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1976
Erfahrung: Rechtsanwalt
RAScholz und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
es gibt 3 Testamente ! erwähnte ich. das letzte vor dem Notar im Jahre 2007
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

das gemeinschaftliche Testament dürfte was die Erbeinsetung der Schwester angeht und Ihre Enterbung eine sog. wechselbezügliche Verfügung darstellen.

Das Testament der Mutte aus 2007 widerspricht dieser Verfügung insoweit, als die Erbeinsetzung der Schwester widerrufen wird und Sie entgegen dem Wortlaut des Testamentes aus 1986 zur Erbin berufen werden. Hier dürfte § 2271 Abs. 2 BGB gelten. Danach ist einen Änderung des gemeinschaftlichen Testamentes nach Tode des Ehegatten nicht mehr möglich. Von daher ist das Testament der Mutter aus 2007 durchaus angreifbar.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
im 1. Testament steht: der Überlebende Ehegatte kann mit dem Erbe machen was er will
versteht man darunter was? kann der Erbe sein Testament machen? Sich pflegen lassen und vererben?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
im ersten Testament steht: der Erbe kann mit seinem Erbe machen was er will
warum meinen Sie, dass meine Mutter nicht ein Testament machen konnte?
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

diese Regelung kann freilich interpretiert werden. Normalerweise wäre hier die Mutter Vorerbin, heißt, sie wäre was bestimmte Geschäfte mit dem Nachlass angeht, beschränkt zugunsten der als Erbin eingesetzten Schwester. Zu diesen Geschäften gehört zB auch der Verkauf von Grundstücken. Hätte das Testament nicht die Klausel enthalten, dass die Mutter nach Belieben mit dem Nachlass verfahren darf, hätte sie das Grundstück bspw. nicht verkaufen dürfen. Von daher kann die Klausel als Befreiung der Mutter von den Pflichten als Vorerbin angesehen werden, §§ 2113, 2136 BGB.

In der Tat wird die Testierfreiheit durch ein gemeinschaftliches Testament für den Erben wie etwa Ihre Mutter nach Ihrem Vater insoweit beschränkt, als die Mutter nach dem Tode des Vaters nicht mehr in widersprüchlicher Weise gegen das gemeinschaftliche Testament wirksam testieren kann.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt

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