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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo Herr Rösemeier, habe eine Frage zur Erbschaftssteuer.

Kundenfrage

Hallo Herr Rösemeier,

habe eine Frage zur Erbschaftssteuer. Auf welcher Grundlage wird die Erbschaftsteuer berechnet? Bei der Erbschaft handelt es sich um 1/3 eines leerstehenden Messie-Hauses im Saarland, Schätzwert laut Landratsamt für das Grundstück 65 EUR pro qm, Grundstück ca. 150 qm, Wohnhaus 235 qm. Wird der desolate Zustand des Hauses auch mit einkalkuliert?

Vielen Dank XXXXX XXXXX

Mit freundlichen Grüßen
Claudia Schmidt
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre erneute Anfrage. Erlauben Sie mir bitte die Nachfrage, ob das Haus vermietet ist bzw. war?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo Herr Rösemeier,

das Haus war bis vor einigen Jahren an verschiedene Leute vermietet, es besteht aus einzelnen 1 - 2 Zimmerwohnungen, die an ca. 3 - 4 alleinstehende Personen vermietet waren.

 

Seit einigen Jahren steht das Haus jedoch leer.

 

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Schmidt

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

die Bewertung von Immobilien im Rahmen der Erbschaftsteuer ist seit 2009 recht kompliziert. Bei einer vermieteten Immobilie bzw. einer Immobilie die zur Vermietung dient, wird das Ertragswertverfahren herangezogen. Hierbei ist nach § 13 c Erbschaftsteuergesetz begünstigend von lediglich 90 % des sich ergebenden Immobilienwertes auszugehen.

Ebenso kann bei vermieteten Wohnraum die darauf zu entrichtende Mehrwertsteuer bis zu 10 Jahre gestundet werden.

Die Ermittlung des Wertes ist jedoch kompliziert. Zunächst ist der Bodenwert zu ermitteln. Dies dürften in Ihrem Fall knapp 10.000 € sein. Das Gebäude ist dann nach § 185 BewG zu ermitteln. Im Prinzip wird die Nettomiete, die mit dem Objekt erzielt werden kann auf das Jahr ermittelt und mit der verbleibenden Nutzungsdauer multipliziert. Hiervon wird dann 90 % als Gebäudewert angesetzt.

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo Herr Rösemeier,

 

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Wonach richtet sich denn die "verbleibende Nutzungsdauer", bzw. welcher Zeitraum wird hier herangezogen?

 

Vielen Dank im voraus.

 

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Schmidt

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

die verbleibende Nutzungsdauer wird ggf. von einem Sachverständigen anhand des Baujahres der Immobilie bemessen. Umso älter das Haus, umso weniger Nutzungsdauer.