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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Sehr geehrte RA, meine Frage zu vorliegendem Fall. Meine Mutter

Kundenfrage

Sehr geehrte RA, meine Frage zu vorliegendem Fall. Meine Mutter hat den Wert des Vermögens ( Haus Erbpacht + Vermögen ) auf 200.000 € lt. vorliegendem Testament festgelegt. Meine Zwillingsschwester u. ich ( Erben d. Hauses ) sind nun zwischenz. im Grundbuch eingetragen, Haus ist Erbpacht. Meine Bruder bekommt lt. Testament nur den Pflichtteil. Der Pflichtteil 1/8 beträgt von 200.000 € 25.000 €. Er möchte darüberhinaus vom Sparbuch ( insgesamt 40.000 €, wir sind insgesamt 4 Kinder ) noch 10.000 €, dieser würde jedoch nur 5.000,-- € betragen ). Er hatte Kenntnis davon. Nun droht er indirekt lt. Schreiben, dass er auch mit einem Gutachten einverstanden wäre. Denn er möchte insgesamt 35.000 € ausbezahlt haben, 20.000 € haben wir bereits jeweils an Bruder u. anderer Schwester überwiesen. Kann er noch mehr lt. einem aktuellem Gutachten, falls das Haus höher geschätzt würde, einfordern ? Es sind 3 Wohungen, allerdings nichts abgeschlossen. ( Mehrgenerationenhaus ). Wie gehe ich vor ? Ist der Erbschein bindend ?
Danke XXXXX XXXXX !
Freundliche Grüße Elvira Berger
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

In der Tat hat eine Bewertung der Immobilien/Wohnungen zu erfolgen. Handelt es sich um Mietobjekte wird anhand des Ertragswertes der Wert der Wohnungen ermittelt. Liegt eine Selbstnutzung vor wird der Herstellungswert angesetzt. Da es sich um Wohnung in Erbpacht handelt, kann leider nicht auf den Bodenrichtwert zurückgegriffen werden.

Allenfalls können Sie sich beim Gutachterausschuss der Gemeinde nach dem Kaufpreisen für vergleichbare Wohnungen erkundigen. Können Sie sich nicht über die Bewertung einigen, wäre in der Tat ein Sachverständigengutachten zu erstellen, um den Marktwert der Wohnungen zu ermitteln.

Steht denn der Auszahlung des Pflichtteils aus dem Sparguthaben von EUR 5.000,- etwas entgegen? Insgesamt dürfte sich der Pflichtteil auf EUR 30.000,- belaufen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen. Ich darf Sie bitten meine Antwort durch das Anklicken des grünen Feldes zu akzeptieren.

Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bin noch nicht so ganz mit der Antwort zufrieden. Der zuständige Notar ( hatte gestern Termin ) meinte: das Vermögen wurde lt. Testament auf insgesamt 200.000 € festgelegt -so steht das auch im Erbschein. Ist dieser nicht verbindlich ? Kann der Bruder trotzdem mehr fordern ? Zählt letzt endlich dann doch eine detaillierte Vermögensaufstellung ? : IWert Immobilie, Guthaben aus Konto, Schmuck etc. abzüglich Schulden, z.B. wie hier Rest-Darlehen auf´s Haus ( Aufstockung vor 25 Jahren ), Beerdigung, Pflege der Mutter ?
Kosten kann man ja lt. Info Internet vom Erbe abziehen.
Danke nochmals !
Gruß Berger
.
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für die Klarstellung. Die Wertfestsetzung in dem Testament ist natürlich verbindlich, so dass ein Gutachten zur Ermittlung der Verkehrswerte hier ausscheidet.

Die Möglichkeit zur Wertfestsetzung in dem Testament folgt aus § 2048 BGB. Danach ist für die Ermittlung des Pflichtteils die Wertansetzung bindend.

Die Kosten sind richtigerweise abziehbar.

Viele Grüße
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Herr RA Schröter,
ich schreibe Ihen nocheinmal ,hoffe, das ist noch im Preis von 75,-- inbegriffen?
Meine ältere Schwester ( die ja auch zu uns hält),hat mich nun lt. Telefonat wieder verunsichert, hatte ihr Ihre Antwort, dass der Erbschein bindend ist, mitgeteilt. Sie sagt, schau mal die § 2313 bis 2315 an..( ?? ) Ist sicherlich was für den Experten wie Sie ! Uns Erben ( meine Zwillingsschwester u. ich ) geht es nur darum, kann der Bruder noch mehr als im Testament steht, einfordern ? Verkauf des Hauses kommt ja nicht infrage, wohnen ja beide schon seit ca. 25 Jahren im Elternhaus. Also, warum auch neues Wertgutachten vom Haus ? - wie sie schon antworteten.
Besten Dank ! Grüße E. Berger
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wenn Sie in dem Elternhaus wohnen, was mit EUR 200.000,- angesetzt wurde, kommen die §§ 2313 ff BGB hier nicht zum Tragen. Ich sehe aus Ihren Angaben keinen Ansatz von bedingten, ungewissen oder unsicheren Rechten, so dass sich der Bruder hierauf nicht wird stützen können.

 

Viele Grüße

 

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

soweit Sie keine Nachfragen haben, darf ich höflich bitten meine Antworten auf Ihre Fragen zu akzeptieren.

Viele Grüße
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schröter,
für mich war die Anfrage abgeschlossen, ich hatte auch auf akzeptieren geklickt, wundere mich nun, dass ich laufend wieder Eamils bekomme. Letzt endlich hat mir Ihre Auskunft nicht weitergeholfen.
Ich habe mittlerweilen persönl. einen Anwalt kontaktiert, lt. dessen Auskunft ist der Erbschein nicht bindend, denn man können ja vorher eine X-beliebige Summe eintragen. Maßgebend ist nun doch eine Vermögensaufstellung abz. Schulden und mein Bruder könne verlangen, dass das Haus geschätzt wird. Die Pflege meiner verstorbenen Mutter wird hierbei angerechnet.
Ich lasse die " Sache " nun über diesen Anwalt laufen, denn mein Bruder lenkt nicht ein.
Hoffe, mit meiner Rückantwort nun meine vorherige Anfrage über Sie zum Abschluss zu bringen und möchte bitte keine weiteren Emails mehr, vielen Dank.
Freundliche Grüße E. Berger.
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank fuer die Rueckmeldung. Ich werde die Frage schliessen.