So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RAKRoth.
RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 3494
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
35468264
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RAKRoth ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, könnenSie mir bei meinem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

könnenSie mir bei meinem Problem helfen ?

Wir sind eine Erbengemeinschaft mit folgenden Anteilen. Unsere Mutter mit 2/3 meine
Schwester mit 1/6 und ich mit 1/6.
Auf unserem Grundstück stehen 2 Häuser, eins wird von unserer Mutter bewohnt seit
unser Vater vor 35 Jahren verstorben ist. Das zweite wird von mir seit 30 Jahren von
meiner Familie alleine bewohnt. Meine Schwester zog 1982 aus.
Da unsere Mutter nur eine kleine Alters- und Witwenrente bezieht übernahm ich alle
Arbeiten die so auf einem Grundstück anfallen. Finanziell trug unsere Mutter alle Kosten
für Ihr Haus und ich alle Kosten für das zweite Haus.
Meine Schwester lehnte jegliche körperliche und finanzille Beiteiligung ab.
Für die Übernahme aller Arbeiten durch mich beschloß meine Mutter, daß ich keine Miete
zahlen brauche.
Seit 3 Jahren ist meine Mutter ein Pflegefall und wird durch mich und meine Frau gepflegt.
Wir wollen jetzt die Erbengemeinschaft auseinandersetzen. Meine Schwester soll aus-
zahlt werden.
Für das Grundstück und die Häuser wurde ein Verkehrswertgutachten ( 64.000 € )erstellt.

Allein in den letzten 20 Jahren sind mir für Reparatur- und Modernisierungsarbeiten Kosten
in Höhe von 45.000 € entstanden.
Das meine Schwester Ihren Anteil von 1/6 ausgezahlt bekommt ist klar.
Sie besteht aber auf die Hälfte des Wertgutachtens. Mit meinen Kosten hätte Sie nichts
zu tun, da ich allein das Haus bewohnt hätte.

Wie weit können meine Kosten angerechnet werden ?


Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Anrechnung käme nur dann in Betracht, wenn der Erblasser die Ausgleichung angeordnet hätte.

Darüber hinaus kann ein Abkömmling, der durch Mitarbeit im Haushalt, Beruf oder Geschäft des Erblassers während längerer Zeit, durch erhebliche Geldleistungen oder in anderer Weise in besonderem Maße dazu beigetragen hat, dass das Vermögen des Erblassers erhalten oder vermehrt wurde, kann bei der Auseinandersetzung nach § 2057 a BGB eine Ausgleichung unter den Abkömmlingen verlangen, die mit ihm als gesetzliche Erben zur Erbfolge gelangen.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, mögen Sie bitte meine Antwort nunmehr akzeptieren.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Erbrecht