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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
26039601
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Advopro ist jetzt online.

Hallo!Meine Mutter ist im Oktober 2011 verstorben.(seit jahren

Kundenfrage

Hallo!Meine Mutter ist im Oktober 2011 verstorben.(seit jahren zerstritten kein kontakt)Sie war verheiratet(nicht mein vater)im februar bekam ich vom amtsgericht post das der ehemann meiner mutter ein erbschein beantragt hat, er als 1.erberechtigter ich als 2. beide zu 50 %.meine frage ist nun da ich keinerlei kenntniss habe :wenn auf ihrem konto sparbuch etc guthaben ist.kann der ehemann mit dem erbschein ohne mein wissen alles abheben? bzw wie erfahre ich wo noch vermögen sein könnte! mit dem ehemann möchte und kann ich persönlich gar kein kontakt aufnehmen.bekomme ich evt automatisch info von der bank meiner mutter?achso habe mein einverständniss zum erbschein gegeben und habe ein solchen in abschrift erhalten.vielen dank XXXXX XXXXX A.Sauermann
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:


Zunächst einmal möchte ich Ihnen mein ausdrückliches und aufrichtiges Beileid zu diesem Vorfall ausdrücken.

 

Sofern ihre Mutter kein Testament gemacht hat und sie auch keine weiteren Geschwister haben, ist es richtig, dass sie jeweils 50 % nach dem Gesetz erben und zwar gleichberechtigt nebeneinander. In diesem Fall bilden sie eine so genannte Erbengemeinschaft.

 

Über den Nachlass (also zum Beispiel Bankguthaben) kann die Erbengemeinschaft nur gemeinschaftlich verfügen. Ohne ihre Zustimmung darf daher der Ehemann hier nichts vom Konto abheben.

 

Herauszufinden, wo Vermögen noch sein könnte, ist in der Praxis oftmals sehr schwierig, da es natürlich keine zentrale Stelle gibt, wo man dieses Verfahren kann.

 

Sie haben hier zunächst gegenüber dem Ehemann einen Auskunftsanspruch. Dieser müsse ihnen zunächst nach seinem Wissen mitteilen, welches Vermögen ist gibt.

 

Dass Sie automatisch eine Information von der Bank ihrer Mutter erhalten, darauf würde ich nicht vertrauen, so dass sie sich ebenfalls einen Erbschein beim zuständigen Nachlassgericht (Amtsgericht in dessen Bezirk ihrer Mutter ihren letzten Wohnsitz gehabt hat) besorgen sollten und der Bank mitteilen sollten, dass sie mit Erde sind und dass ohne ihre Zustimmung nichts (insbesondere nicht an den Ehemann) vom Konto verfügt werden darf.




Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.


Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

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Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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