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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, ich möchte wissen wie das Erbrecht 1991 einen Pflichtanteil

Kundenfrage

Hallo,

ich möchte wissen wie das Erbrecht 1991 einen Pflichtanteil berücksichtigt hat.
Ich war damals 5 Jahre alt und meine Mutter ist gestorben und ich habe absolut gar nix geerbt! Wie kann das sein?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

als minderjähriges Kind waren Sie auf jedenfall gesetzlicher Erbe Ihrer Mutter und insofern auch pflichtteilsberechtigt.

Da Sie noch minderjährig waren, hatte Ihr gesetzlicher Vertreter die Vermögenssorge und damit die Verwaltung des Erbes vorzunehmen.

Sie müssten sich daher an Ihren gesetzlichen Vertreter wenden und Auskunft über das Erbe bzw. Verbleib desseleben verlangen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.





Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

In meinem Fall ist es ein etwas komplexerer Fall... Um Ihnen diesen kurz darzulegen:

Meine Mutter hatte eine erfolgreiche Heizungsfirma die jährlich ca 4-6 Mio DMark Umsatz machte. Nach dem Krebstod meiner Mutter musste für diee Firma aber wegem Fehlmanagement Konkurs angemeldet werden. Es gab einiges an Bargelder auch auf Schweizer Bankkonten, es war einiges an materiellem Gegenwert da (4 Häuser, mehrere Gelände, mehrere Autos usw). Mein vater hat immer behauptet er hätte die ganzen Barmittel nehmen müssen um Schulden zu bezahlen, genauso die Häuser verkaufen. Aber die ganzen anderen materiellen Güter wie z.B. Antiquitäten hat er immernoch. Und ich habe gar nichts bekommen, das kann doch nicht rechtens sein oder sehe ich da was falsch? Ich möchte einfach wissen ob es sich in diesem Fall wirklich lohnt bzw. Sinn macht "Staub" auf zu wirbeln...

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ob die Aussage Ihres Vaters glaubwürdig ist, kann ich aus der Ferne nicht einschätzen.

Zunächst wäre zu prüfen, ob es seinerzeit ein Testament gegeben hat. Ein Anspruch auf einen Pflichtteil hätte nur bestanden, wenn Sie Sie testamentarisch enterbt worden sind, also Ihr Vater zum Alleinerben eingesetzt war.

Gabe es kein Testament, dann haben Sie mit Ihrem Vater eine Erbengemeinschaft gebildet bzw. besteht diese immer noch, da keine Auseinandersetzung stattgefunden hat.

Im Übrigen wäre ein Verkauf der Häuser nicht so einfach möglich gewesen.

Sie sollten Ihren Vater zur wahrheitsgemäßen Auskunft aufforden.

Zudem sollten Sie recherchieren, ob es seinerzeit tatsächlich eine Insolvenz gegeben hat.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für die Antwort.

Laut meinem Vater und anderen Verwandten gab es kein Testament wo mich enterbt hat. Allerdings trifft mein vater die Aussage, das damals jeder gefragt worden wäre ob er erben wollte und da auch viele Schulden da gewesen wären, hätten alle abgelehnt, allerdings hätte für mich das Vormundschaftsgericht damals 1991 das Erbe angenommen. Dies wollte mein Vater aber nicht, weil er vermeiden wollte, dass ich Schulden habe, daher hätte er das komplette Erbe angenommen.

Ist sowas möglich oder ist das an den Haaren herbeigezogen bzw. rechtlich völliger Quatsch?

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

das kann eigentlich nicht sein. Man kann nicht das Erbe ausschlagen und dann doch annehmen, wegen der vielen Schulden.

Ganz stimmig erscheint die Geschichte nicht.

Vielleicht erkundigen sich beim Betreuungsgericht, ob der Vorgang noch archiviert ist. Gerichtliche Entscheidungen werden an sich 30 Jahre aufbewahrt.


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