So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an hsvrechtsanwaelte.
hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1732
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Wie errechnen sich Testamentsvollstreckervergütungen pausc

Kundenfrage

Wie errechnen sich Testamentsvollstreckervergütungen pauschal
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Der Testamentsvollstrecker kann für die Führung seines Amts eine angemessene Vergütung verlangen, sofern nicht der Erblasser ein anderes bestimmt hat.

Für die Bestimmung der Testamentsvollstreckervergütung wird von der ganz herrschenden Meinung der Nachlasswert zu Grunde gelegt.

Erfasst die Testamentsvollstreckung den ganzen Nachlass, so ist Bezugsgröße grundsätzlich der Bruttowert desselben, das heißt also die Summe des Aktivvermögens, einschließlich der zu berücksichtigenden Vorempfänge.

Soweit man davon ausgeht, dass sich die Vergütung des Testamentsvollstreckers nach einer Wertgebühr richtet (s. o.), sind hier Vomhundertsätze allgemein üblich, die sich auf den Bruttowert des Nachlasses beziehen.

Die Rheinische Tabelle ist die am längsten gebräuchliche, die auch von der Rechtsprechung immer noch überwiegend bevorzugt wird.

Aber es gibt auch noch andere Tabellen.

Für die Testamentsvollstreckung hat der Deutsche Notarverein die sogenannte "Neue Rheinische Tabelle" entwickelt. Die Tabelle beruht auf der aus dem Jahr 1925 stammende "Rheinische Tabelle." "Die Neue Rheinische Tabelle" bestimmt den Vergütungsgrundbetrag.

- bis 250.000 € 4%
- bis 500.000 € 3%
- bis 2.500.000 € 2,5%
- bis 5.000.000 € 2%
- ab 5.000.000 € 1,5%, mindestens aber der höchste Betrag der Vorstufe.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.