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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Erbrecht Baden-Württemberg Unsere Grosseltern verfassten

Kundenfrage

Erbrecht Baden-Württemberg

Unsere Grosseltern verfassten im Jahr 1976 ein Berliner Testament, in
welchem sie sich gegenseitig zum Erben machten und ihre beiden Söhne zu
gleichen Teilen zu Schlusserben!
Im gleichen Jahr starb unser Grossvater und meine Grossmutter wurde Witwe.
Im November 1996 starb leider unser Vater. Drei Monate später, im Februar
1997 ging unsere Grossmutter zum Notar und versuchte uns Enkel (Erben des
verstorbenen älteren Sohnes) zu enterben. Schlusserben sollten allein unser
Onkel (jüngerer Sohn) und dessen Frau sein!

Zur Begründung gab sie an, das Verhältnis wäre nicht "das Gleiche" Anm.: In
Tat und Wahrheit hatten wir von unserer Seite aus ein gutes Verhältnis. So
dachten wir jedenfalls. Wir besuchten, telefonierten und schrieben uns
regelmässig. Nur leider wohnen wir im Ausland! Und wichtig: Wir wurden über
den Enterbungsversuch nicht in Kenntnis gesetzt.

Die Notarin hat unsere Grossmutter darauf hingewiesen, dass dies nicht
funktionieren werde und dass sie an das Berliner Testament gebunden wäre!
In den folgenden drei Jahren wurden vier ihrer Konten aufgelöst. Das erste
davon nur 1 Monat nach diesem Notarbesuch. Diese Konten existierten zum Teil
schon seit den 70er-Jahren! Zwei Sparkonten, ein Schliessfach und ein
Termingeldkonto wurden aufgelöst. Zwei Konten sind übrig geblieben. In diese
haben wir bei der betreffenden Bank auch Einblick erhalten.

Ende 2010 starb unsere Grossmutter leider. Die böse Überraschung kam bei der
Testamentseröffnung. Darin lag natürlich auch dieser Enterbungsversuch als
Dokument vor. Wir akzeptierten das nicht, da wir dies weder rechtlich noch
moralisch nachvollziehen konnten! Der Onkel rief an und drohte mit Anwalt!

Wir bekamen natürlich den Erbschein und gingen auf die Suche! Wir fanden
mehrere Konten, auch eines im Ausland, das noch 2010 an meinen Onkel
überschrieben wurde! Eigenartig ist hierbei, dass unsere Grossmutter zu
diesem Zeitpunkt im Pflegeheim lebte und bettlägerig war!

Frage: Der Fall der böswilligen Schenkung erscheint uns offensichtlich zu
sein. Auskunftspflichtig sind die Banken uns gegenüber ja nur über 10
Jahre! Wir wollen nun aber wissen, was auf den Konten war, die zwischen 1997
und 2000 aufgelöst wurden! Wie kommt man an diese Information und wie
steht's mit den Verjährungsfristen!

Ergänzung: Gepflegt hat unser Onkel unsere Grossmutter nicht. Sie starb im
Pflegeheim! Kontakt hatte er sicher wesentlich mehr, da sie am gleichen Ort
wohnten. Trotzdem hatten wir unserem Onkel immer wieder Hilfe angeboten,
sind aber regelmässig abgewimmelt worden!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Die Aufbewahrungsfrist beträgt für Banken leider nur 10 Jahre. Sie können nur den Versuch unternehmen bei den betreffenden Banken noch Angaben über die letzte Transaktion zu erhalten.

Erbrechtlich von Bedeutung wären diese Transaktionen aber nur dann, wenn Sie als Ausstattung von der Großmutter vorgenommen wurden und dem Onkel in dieser Form unter Anrechnung auf seinen Erbteil übertragen worden wären. Hiervon ist nicht auszugehen, zumindest werden Sie diesen Beweis nicht führen können.

Die Transaktion in 2010 als offensichtlich Bevollmächtigter der Großmutter ist aber in jedem Fall dem Erbe hinzuzurechnen. Hier ergeben sich für Sie dann entsprechende Ausgleichsansprüche gegenüber dem Onkel.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung: Fachanwalt f. Familienrecht
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die Bank hat durchblicken lasse, das sie sehr wohl die Unterlage hätte. Sie aber rechtlich nicht Auskunft geben kann.
Deshalb die Frage: Sind sie vertraut mit dem "Berliner Testament" . Sie hat da nicht einen beliebigen Spielraum um zu handeln! Deshalb der Begriff böswillige Schenkung. Das Auflösen ihre Konto ihrer Konten war ja ziemlich zeitnah zu ihrer Enterbungsaktion!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn die Bank über weitergehende Unterlagen verfügt, muss diese Einblick gewähren.

Es besteht diesbezüglich ein Auskunftsanspruch, der auch gerichtlich durchgesetzt werden kann.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wie kann ich das gerichtlich durchsetzen. Wie heizt das Gericht an das ich mich wenden müsste in Deutschland!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sind als Erbe Rechtsnachfolgerin der Großmutter und haben damit einen Auskunftsanspruch gegenüber der Bank. Der Auskunftsanspruch kann zivilrechtlich am Amtsgericht des Sitzes der Bank durchgesetzt werden.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Und das Amt heisst? (Bin eine Schweizerin, bei und würde es Schlichtungsstelle heissen)
Deshalb frage ich so doof! Die Bank ist die LBW Stuttgart. Ich muss nur die Adresse des Gerichts finden können! Heisst das Zivilgericht? Oder wie?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne teile ich Ihnen die Anschrift des Gerichtes mit:

Amtsgericht Stuttgart
Hauffstr. 5

70190 Stuttgart
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, danke super!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gern geschehen.

Alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Noch eine kleine Ergänzung: Angenommen die Bank hat nichts mehr, wäre die Auskunftspflicht von meinem Onkel uns gegenüber auch durchsetzbar oder kann er sich auf eine Verjährung berufen? Wann verjährt die böswillige Schenkung?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn eine böswillige Schenkung bejaht werden kann, was vorliegend in Anbetracht des Zeitablaufs durchaus gewährleistet ist, so verjährt der Rückforderungsanspruch gegenüber dem Beschenkten binnen 3 Jahren ab Eintritt des Erbfalls. Insoweit bestehen auch Auskunftsansprüche gegenüber dem Onkel.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
DAnke!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr gerne, ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

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