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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26356
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Das von Ehegatten gemeinsam bewohntes Einfamilienhaus, Wert

Kundenfrage

Das von Ehegatten gemeinsam bewohntes Einfamilienhaus, Wert 400.000 Euro, dessen Besitzer zu 100% der Mann ist.
Der Mann will 1/2 des Hauses an seine frau überschreiben, damit bei seinem Ableben der Ehefrau keine Erbschaftssteuer anfällt.
Das übrige Vermögen ist gleichmäßig verteilt, bei jeweils ca. 150.000 Euro.
Es sind 2 erwachsene Kinder, die später je 1/2 alles erben.
Es ist bekannt, dass die Nachkommen später keine Erbschaftssteuer bezahlen müssen, da unter dem Freibetrag.
Welche Steuer fällt überhaupt an und welche Gebühren ( Notar und Grundbuchamt )fallen an?
Vielen Dank.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

So weit der Ehemann das Haus auf die Ehefrau überschreiten will, fällt grundsätzlich Schenkungssteuer an.der Ehegatte hat hier jedoch einen Freibetrag von 500.000 €.

sofern das Haus zu Hälfte auf die Ehefrau übertragen wird fällt keinerlei Grunderwerbsteuer an.

Nach § 16 I ErbstG haben die Kinder einen Freibetrag von je 400.000 EUR.

aufgrund ihrer Angaben sollten also wieder Erbschaft- noch Schenkungsteuer anfallen, da die jeweiligen Freibeträge nicht überschritten worden.

Bei der Übertragung der Hälfte an die Ehefrau Fallen an Notarkosten etwa 1160 € und anderen Buchkosten (Auflassung und Eintragung) etwa 625 € an.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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