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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1700
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
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Mein Ehemann ist ein unehelicher Sohn seiner Mutter. Geboren

Kundenfrage

Mein Ehemann ist ein unehelicher Sohn seiner Mutter. Geboren 1946.Es gibt auch noch eine uneheliche Tochter seiner Mutter. Die Mutter und ihr späterer Ehemann haben 4 gemeinsame Kinder. Vor 9 Jahren haben sie ihr Haus und Grundstück heimlich einer Tochter geschenkt und beide haben weiter bis zum Tode in dem Haus gelebt. Der Stiefvater verstarb vor 3 Jahren, und hatte seine Frau als Alleinerbin eingesetzt.Die Mutter meines Mannes starb Ende 2011.
Welche Ansprüche hat mein Mann und an wen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in), vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:Eine Erbfolge tritt nach dem Tod der Mutter ein.Uneheliche Kinder, die vor dem 01. Juli 1949 geboren wurden, hatten nur früher keinerlei Ansprüche auf ein Erbe.Die Neuregelung gilt rückwirkend für alle Erbfälle seit dem 29. Mai 2009. Hinterlässt der Erblasser mehrere Erben, so wird der Nachlass gemeinschaftliches Vermögen der Erben, wie hier von Tochter und Sohn.Jeder Miterbe kann jederzeit die Auseinandersetzung des Nachlasses verlangen, hier die hälftige Aufteilung, wenn es keine Verfügung von Todes wegen gibt.Abkömmlinge, die als gesetzliche Erben zur Erbfolge gelangen, sind verpflichtet, dasjenige, was sie von dem Erblasser bei dessen Lebzeiten als Ausstattung (Zuwendung von Eltern an ihre Kinder, die einen bestimmten Zweck verfolgt, namentlich gehört hierzu die Begründung oder Erhaltung einer Lebensstellung)erhalten haben, bei der Auseinandersetzung untereinander zur Ausgleichung zu bringen, soweit nicht der Erblasser bei der Zuwendung ein anderes angeordnet hat.Das müsste hier geprüft werden.Hat der Erblasser einem Dritten eine Schenkung gemacht, so kann der (potentiell - gilt auch für den erbenden Pflichtteilsberechtigten) Pflichtteilsberechtigte als Ergänzung des Pflichtteils den Betrag verlangen, um den sich der Pflichtteil erhöht, wenn der verschenkte Gegenstand dem Nachlass hinzugerechnet wird.Eine Immobilie kommt mit dem Werte in Ansatz, den er zur Zeit des Erbfalls hat; hatte er zur Zeit der Schenkung einen geringeren Wert, so wird nur dieser in Ansatz gebracht.Sind zehn Jahre seit der Leistung des verschenkten Gegenstandes verstrichen, bleibt die Schenkung unberücksichtigt - hier sind erst neun Jahre verstrichen.Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in), haben Sie noch irgendwelche Nachfragen?Ansonsten bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen. Vielen Dank.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

haben Sie noch irgendwelche Nachfragen?

Ansonsten bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen.

Vielen Dank.

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