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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
26039601
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Advopro ist jetzt online.

Guten Abend, Frage: ich habe meinem Sohn etwas zu vererben

Kundenfrage

Guten Abend,
Frage: ich habe meinem Sohn etwas zu vererben und möchte verhindern, dass das Erbgut von der Ehefrau aufgebraucht wird, da mein Sohn nicht die sog. starke Persönlichkeit ist, und der künftigen Ehefrau freie Hand läßt über die Verausgabung des Erbes für ihre eigenen Zwecke. M.a.W ich möchte den Finger auf mein Erbe lassen, auch wenn es mich nicht mehr gibt. Ich habe an eine Ehevertrag gedacht...Kann ich im Testament eine Auflage zur Erberei hineinsetzen, so dass mein Sohn erst den Ehevertrag schliessen muss, um zu erben.?
Ist es sinnvoller dies dann bei einem Notar zu hinterlegen, der dann auf die Erfüllung der Auflage achtet?
Gibt es grundsätzlich eine Möglichkeit, zu verhindern, dass die sog. angeheiratete Verwandtschaft von meinem Erbgut profitiert.testam. verfügung über ausführenden Notar
?

Letzte Teilfrage zu dem Thema "testamentarische Auflage über die Verwendung!! des geerbten Erbgutes": Kann ich darüber testam. verfügen, was mit meinem Erbe passieren soll, z.B. nach auszahlung der LV an den Erben soll eine Eigentumswohnung gekauft werden, wobei nur meine Sohn im Grundbuch als Eigentümer eingetragen werden soll, sonst erbt er nichts

Danke XXXXX XXXXX



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Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Sie könnten das Testament durchaus mit einer solchen Auflagen in Bezug auf den Abschluss eines Ehevertrages versehen.

Dieses ist durchaus rechtlich zulässig und auch wirksam.

 

Ein Testament muss zur Wirksamkeit lediglich eigenhändig geschrieben und vom Erblasser unterschrieben sein. Eine notarielle Beglaubigung oder Hinterlegung ist für die Wirksamkeit nicht erforderlich.

 

Zum Nachweis empfiehlt es sich aber dennoch, das Testament bei einem Notar oder beim zuständigen Nachlassgericht (das Amtsgericht, in dessen Bezirk sie ihren Wohnsitz haben) zu hinterlegen.

 

Gegebenenfalls gibt es aber auch noch eine praktikablere Möglichkeit um die Durchführung des Testaments zu überwachen und zu gewährleisten.

 

Hiermit meine ich, dass sie eine Person ihrer Wahl als Nachlassverwalter/Testamentsvollstrecker einsetzen könnten. Dann wäre grundsätzlich auch keinen Ehevertrag erforderlich, um das Erbe zu sichern.

 

Über diese Möglichkeit sollten Sie bitte einmal nachdenken.

 

Auch ihre letzte Bestimmung/Auflagen in Bezug auf das Testament, die Lebensversicherung und die Anschaffung einer Immobilie ist durchaus möglich und bei entsprechender Formulierung auch wirksam.

 

Auch hierfür empfiehlt es sich eine Person ihrer Wahl im Testament zu benennen und einzusetzen, die dieses überwacht und durchführt.

 

Für den Fall, dass diese Person zum Zeitpunkt des Erbfalles nicht mehr leben sollte, können Sie auch weitere Personen als Ersatz einsetzen (usw.).







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagabend!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt








Advopro und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Meine Frage in diesem Zusammenhang zu meinem Verständnis:

Muss der Nachlassverwalter eine qualifizierte Person sein, die sich in Rechtsfragen auskennt. Z.B. Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, RAé oder reichen auch quasi natürliche Personen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Muss der Nachlaßverwalter eine Person sein die sich im Erbrecht auskennt oder einer best. Berufsgruppe angehören wie Z.B. Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder reichen natürliche Person mit fachlich fremden Kenntnissen
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für den Nachtrag.

Nachlassverwalter kann grundsätzlich jede volljährige geschäftsfähige Person sein.

Gewisse Vorkenntnisse wären natürlich schön, sind aber nicht zwingend erforderlich.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt