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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 24874
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Auf welche Weise lässt sich die Steuerschuld (Erbschaft) reduzieren? Mein

Kundenfrage

Auf welche Weise lässt sich die Steuerschuld (Erbschaft) reduzieren?

Mein Bruder ist 65 Jahre alt und lediglich. Er möchte sein Haus, welches auch mein Elternhaus ist bzw. war, im Todesfall einem meiner beiden Söhne (volljährig) hinterlassen. Außer meiner selbst gibt es für meinen Bruder keine Verwandten, ersten oder zweiten Grades oder Personen, die pflichteilberechtigt sind. Es bestehen auch keine rechtlichen Verpflichtungen gegenüber seiner Lebenspartnerin. Das Haus hat nach meiner Schätzung einen Verkehrswert von etwa 120.000 €. Mein Bruder scheint auch bereit zu sein, sein Haus schon zu Lebzeiten auf den jüngeren meiner beiden Söhne als Schenkung übertragen und sich mit einem Recht auf Nießbrauch (mit entsprechendem Vorbehalt im Schenkungsvertrag) zufriedenzugeben. Außerdem ist er nicht festgelegt darauf, dass nur einem meinen beiden Söhnen das Haus als Schenkung oder Erbschaft zugesprochen wird. Um die anfallenden Steuerschuld bei Schenkung oder Erbschaft zu reduzieren, erwäge ich, meinem Bruder vorzuschlagen, sein Haus als Schenkung (mit der Auflage Nießbrauch) auf den jüngeren meiner Söhne (dieser hat selbst bereits drei Kinder) zu übertragen, und zwar beschwert mit dem Vermächtnis, dass die Hälfte des Vermögenswertes des Hauses der ältere meiner Söhne erhält. Nach dem Vollzug dieses Vermächtnisses könnte dann (ohne dass zuvor eine vertragliche Vereinbarung getroffen worden ist) der ältere Sohn die aufgrund des Vermächtnisses erhaltene Geldsumme als Schenkung an seinen jüngeren Bruder zurückgeben.

Meine Frage ist nun, ist dieser Ablauf rechtlich zulässig und ist dies beste Regelung im Hinblick darauf, die Steuerschuld auf das geringstmögliche Maß zu reduzieren?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Steuerrechtlich ist es nicht zu beanstanden, wenn Ihr Bruder das Haus an Ihren Sohn Schenkungsweise überträgt und sich dafür eine persönliche Dienstbarkeit, also ein Wohnrecht im Grundbuch eintragen lässt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte gemischte Schenkung, die den Wert des Geschenkes, genau so wie die Auflage dem anderen Bruder Geld zukommen zu lassen, vermindert.

Auflage Ihres Bruders die Hälfte des Vermögenswertes an den älteren Bruder zu zahlen stellt jedoch eine Schenkung Ihres Bruders an Ihren älteren Sohn dar und ist ebenso schenkungssteuerpflichtig.

Wenn nun Ihr älterer Sohn den Geldbetrag an Ihren jüngeren Bruder zurückgeben soll, so müssen Sie beachten, dass dieses Schenkungsversprechen nichtig ist, da es der notariellen Beurkundung bedarf. Der jüngere Bruder hätte also keinen Anspruch auf die Schenkung seines älteren Bruders.

Sie müssen wissen, dass der Wert des Wohnrechts Ihres Bruders vor allem von seinem Alter und damit verbunden von der entsprechenden Sterbetafel abhängt. Wenn Ihr Bruder erst 65 Jahre alt ist, so kann das Wohnrecht einen erheblichen Wert darstellen. Sie sollten also zunächst den Wert des Wohnrechts (Gutachter) feststellen lassen. Möglicherweise erübrigt sich dann, aufgrund der Wertes des Wohnrechts die Auflage der Schenkung an den ältern Bruder.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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