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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1348
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Erbrecht, Steuerrecht und Gesellschaftsrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Ein mit einer Vorsorgevollmacht (notariell ) ausgestatteter

Kundenfrage

Ein mit einer Vorsorgevollmacht (notariell ) ausgestatteter RA wird von dem Betreuenden aufgefordert ein Testament zu erstellen.Durch den einige Tage später eingetretenen Tod
des Betreuenden kann das Testament nicht mehr unterschrieben werden.ist dieser mündlich mitgeteilte Testamentswunsch gültig?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

auch die Vorsorgevollmacht hätte nicht dazu geführt, dass der RA ein Testament hätte erstellen können, welches allein durch die Unterschrift des Betreuten wirksam geworden wäre. In dem Fall wäre noch eine notarielle Beglaubigung nötig gewesen. Mündliche Testamente können nur vor einem Notar abgegeben werden, welcher den letzten Willen dann aufschreibt und beurkundet. Im Notfall gilt auch noch § 2250 BGB. Für ein derartiges Testament wären aber auch 3 Personen nötig gewesen.

 

Der RA hätte vorliegend also einen Notar bestellen müssen. Da er dies nicht getan hat, kann es hier durchaus auch zu einer Regresspflicht kommen, wenn diejenigen, die durch das Testament begünstigt werden sollten, mitbekommen, dass der RA falsch gehandelt hat.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin

RainNitschke und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

 

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Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Nitschke!
Vielen Dank XXXXX XXXXX Stellungnahme.in dem vorliegenden Fall ist es so,dass mein Onkel ein nur schwer
Lesbares Testament verfasst hat das von seinem versorgungsberechtigten RA in Form gebracht werden sollte. Dies
konnte wg des vorzeitigen Ablebens d Betreuten nicht mehr geschehen:
Handelt d RA nicht im Sinne der Betreuungsvollmacht auf Wunsch u Auftrag d Betreuten?ist dies nicht als eine Bestätigung des Testaments zu werten?
Die Gegenseite zweifelt Testament an .

Mit freundlichen Grüßen
W.Trettel
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

 

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

 

Ein nicht lesbarers Testament ist nichtig. Sollte es lediglich schwer lesbar sein, besteht noch die Möglichkeit, ein Gutachten erstellen zu lassen, wenn Ihr Onkel immer so unleserlich geschrieben hat. Für die Begutachtung kann die Aussage des RA als Auslegungshilfe herangezogen werden. Jedoch wäre der SV nicht daran gebunden, da allein die Testamentsurkunde selbst die Grundlage der Begutachtung dient.

 

Sollten die Schriftzeichen jedoch weiterhin keinen Sinn ergeben, ist das Testament nichtig und es würde die gesetzliche Erbfolge gelten.


Selbst wenn der RA das Testament noch in Reinschrift geschrieben hätte, wäre es nicht dadurch wirksamer geworden, wenn es definitiv nicht lesbar ist.

 

Ich muss leider dabei bleiben, dass hier die Beauftragung eines Notars der einzig richtige Weg gewesen wäre.

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