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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16768
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Mein Ehemann hat nach Ableben ( o8/10) seines Vaters vom verbleibenden

Kundenfrage

Mein Ehemann hat nach Ableben ( o8/10) seines Vaters vom verbleibenden Familienerbe einen höheren Geldbetrag geerbt. Aufgrund Familienzwistigkeiten wurde als Verwalter des Erbes eine Rechtsanwältin eingeschaltet. Als Erbmasse kommt auch das elterliche Haus nach Verkauf (erfolgt 08/11) hinzu. Die RA sollte das Vermögen an einzelne Institutionen und meinem Mann sein Pflichtteil zukommen lassen.
Wir warten jetzt schon seit fast 4 Monaten auf eine Auszahlung des Geldbetrages.
Die Anwältin vertröstet uns immer wieder, mit der Erklärung das noch einige Abrechnungen durch den Hausverkauf offen wären. Nach Recherche meines Mannes ist dies jedoch nicht der Fall. Wir kommen uns hingehalten vor.... wie sinnvoll ist es diese RA anzuzeigen/verklagen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.


Ich gehe davon aus, dass die Rechtsanwältin als Nachlassverwalterin eingesetzt wurde.


Nach § 1985 BGB hat sie daher den Nachlass zu verwalten und die Verbindlichkeiten aus dem Nachlass zu berichtigen.

Der Nachlassverwalter ist mit dem Nachlass auch den Gläubigern verantwortlich.


§ 1986 BGB regelt, dass der Nachlassverwalter das Erbe erst dann an die Erben auszahlen darf, wenn die Verbindlichkeiten bezahlt sind.


Ist eine Bezahlung der Verbindlichkeit nicht möglich, muss eine Sicherheit geleistet werden.


Wenn also noch Verbindlichkeiten offen sind, darf die Nachlassverwalteri von Gesetzes wegen den Nachlass nicht auskehren.


Wenn das aber nicht der Fall ist, muss sie das Geld auskehren.


Wenden Sie sich an die für Ihren Oberlandesgerichtsbezirk zustöndige Rechtsanwaltskammer und schildern Sie den Sachverhalt.

Diese wird das nötige veranlassen.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

Danke
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Gerne

Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung

Danke