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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1457
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Erbrecht, Steuerrecht und Gesellschaftsrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Es geht um eine Erbschaft. Meine Mutter ist verstorben, mein

Kundenfrage

Es geht um eine Erbschaft.
Meine Mutter ist verstorben, mein Vater lebt noch.
Wir sind 4 Kinder. Alle sind volljähring.
Es gibt kein Testament.
Wir 4 Kinder sind uns "eigentlich" einig, daß wir erst mit dem Tod unseres Vaters erben wollen. Wenn wir das Erbe einfach ausschlagen, an wen geht dann das Erbe?
Geht es dann automatsich an unseren Vater?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

das Erbe geht leider nicht automatisch an Ihren Vater. In erster Linie geht das Erbe zunächst auf Ihre Kinder über. Wenn Ihre Geschwister ebenfalls Kinder haben, dann müssten auch diese ausschlagen. Allerdings wären dann die Eltern Ihrer Mutter dran und wenn diese nicht mehr leben, die Geschwister Ihrer Mutter.

 

Hier habe ich dazu ein kleines Schaubild bei einem Kollegen gefunden:

 

http://www.rechtsanwalt-eilenburg.de/archiv/ausschlagung.php

 

Wenn also noch Geschwister Ihrer Mutter da sind, oder Ihre Großeltern mütterlicherseite noch leben, führt eine Ausschlagung der Kinder nicht zum gewünschten Ziel. Überprüfen Sie daher einmal, ob die Voraussetzungen vorliegen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
was muß den genau unternommen werden, damit das erbe beim vater bleibt.
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Morgen,

 

wenn es keine weiteren Erben der 1. oder 2. Ordnung gibt, dann müssen Sie innerhalb von sechs Wochen ab Kenntnis von dem Erbfall das Erbe ausschlagen. Dazu können Sie entweder bei einem Notar die Ausschlagung erklären oder die Ausschlagung beim Nachlassgericht zu Protokoll geben. Wichtig ist dabei aber, dass sich alle Geschwister tatsächlich einig sind und diesen Schritt (auch für die Kinder) gehen. Muss auch für die Kinder ausgeschlagen werden, benötigen Sie jeweils die Zustimmung & Unterschrift des anderen Elternteils.

 

Sind die sechs Wochen bereits verstrichen haben Sie das Erbe bereits angenommen, da es dazu keiner gesonderten Erklärung bedarf.

 

Ein Hinweis noch: Wenn einer der Geschwister Sozialhilfe bezieht, sollte eine werthaltige Erbschaft nicht ausgeschlagen werden, da Sie gesetzlich verpflichtet sind, die Hilfebdürftigkeit zu beseitigen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Ich darf Sie bitten, die Antworten gemäß der Beratung zu Grunde liegenden AGB durch Anklicken des grünen "Akzeptieren"-Feldes zu akzeptieren und so die Beratung zu vergüten. Kostenlose Nachfragen sind selbstverständlich auch im Anschluss noch möglich!

 

Vielen Dank XXXXX XXXXX Gute für Sie!

RainNitschke und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort.3

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich mit der Bezahlung jetzt mehere Fragen stellen zu dem Thema.

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Es geht weiter um dieses Thema.

So wie es aussieht, können und werden wir dann also das Erbe nicht ablehnen.Wir 4 Geschwister sind dann also eine Erbengemeinschaft zusammen mit dem Vater.

Der Vater hat also 75 % wir jweisl 1/8 .

Es muß dann wohl ein Grundbucheintrag erfolgen.

Wie sieht es dann aus, wenn mein Vater z.B. die Immobilie verkaufen will. Er hat ja die Mehrheit von 75 % an der Immobilie.

Muß er da seine Kinder um Einverstandnis fragen wenn er evtl. die Immobilie verkaufen will oder gibt es eine Mehrheit nach Köpen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

Ihr Vater hat 50 % und die 4 Kinder teilen sich jeweils die andere Hälfte des Erbes. In dem von mir benannten Beispiel bekam der Vater die 75 %, da alle Kinder ausgeschlagen hatten.

 

Zu Ihrer Frage: Da Sie eine Erbengemeinschaft bilden, können Sie nur gemeinsam über das Haus verfügen. Alleine verkaufen kann Ihr Vater das Haus nicht, auch wenn er die Mehrheit hat. Allerdings können alle Erben die Auseinandersetzung des Erbes verlangen, was in Ihrem Fall eigentlich nur durch den Verkauf des Hauses passieren kann, wenn sich nicht alle darüber einig sind, dass der Vater in dem Haus wohnen bleiben soll.

Wenn Ihr Vater das Haus verkaufen möchte, wäre der Verkaufserlös auf jeden Fall in dem oben beschrieben Verältnis zu teilen.