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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren Ich habe vor ca. 10 Jahren mein

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich habe vor ca. 10 Jahren mein Einfamilienhaus nach dem Tod meiner Ehefrau meiner einzigen Tochter entgeldlos überschrieben (geschenkt) und Nießbrauch bis zum Tod vereinbart und im Grundbuch vom Notar eintragen lassen.
Jetzt habe ich nochmal geheiratet. Kann ich nach meinem Tod meine Ehefrau in meinem
Haus weiterwohnen lassen, eventuel mit einem Mietvertrag oder kann ich das Nießbrauchrecht auf sie übertragen?
Oder kann ich das Haus zurückverlangen, da meine Tochter seit 7 Jahren nicht mehr Kontakt mit mir aufnehmen wollte?
Gerne erwarte ich Ihre Antwort.
MfG R. Hundertmark
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Bei groben Undank steht Ihnen gemäß § 530 BGB ein Rückforderungsrecht zur Seite. Alleine der Kontaktabbruch dürfte hier nicht ausreichen. Man müsste die Gründe für den Kontaktabbruch prüfen, ob diese einen Anhalt für groben Undank liefern.

Der Nießbrauch endet mit dem Tod. Insoweit können Sie Ihrer jetzigen Ehefrau leider kein Wohnrecht vermachen, weil Sie nicht Eigentümer der Immobilie sind.

Allerdings ist der Vorbehalt des Nießbrauchs dennoch günstig. Ihre Ehefrau hat nach Ihrem Tod hier einen Pflichtteilsergänzungsanspruch gegenüber Ihrer Tochter in den Wert des Hauses. Dies ist deswegen so, weil Sie durch die Schenkung mit Nießbrauchsvorbehalt nicht vollständig auf Ihr Eigentum verzichtet haben.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.

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