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Mikael Varol
Mikael Varol, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 313
Erfahrung:  Rechtsanwalt
62332466
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
Mikael Varol ist jetzt online.

Seit 1963 habe ich zu meinem leiblichen Vater keinen Kontakt.

Kundenfrage

Seit 1963 habe ich zu meinem leiblichen Vater keinen Kontakt. Ér lebt in Hamburg.
Kann ich in seinem Todesfall erben und wie erfahre ich von seinem Tod.?
Gibt es über die Bundeslandes-Grenzen eine Informationspflicht?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

wenn Ihr Vater keine Verfügung von Todes wegen errichtet, mit der Sie enterbt werden, dann werden Sie zum Erbe. Sind Sie enterbt worden, dann können Sie Anspruch auf den Pflichtteil haben.

Beim Tode Ihres Vaters werden Sie in der Regel vom Nachlassgericht darüber in Kenntnis gesetzt, auch wenn Sie enterbt worden sind.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte um Akzeptierung meiner Antwort
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie Nachfragen?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Im Todesfall meines Vaters, wie kann ich davon erfahren? Mein Vater lebt in Hamburg

ich in Baden-Württemberg.

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Erben werden -wie gesagt- vom Nachlassgericht angeschrieben.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wieso kennt eine Behörde in Hamburg meinen Namen und meine Adresse in Baden-

Württemberg und weiß das ich die Tochter des Verstorbenen bin und erben darf/sollte?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wieso kennt eine Behörde in Hamburg meinen Namen und meine Adresse in Baden-

Württemberg und weiß das ich die Tochter des Verstorbenen bin und erben darf/sollte?

 

Meine Frage wurde nicht beantwortet: Sie verweisen auf die Nachlassbehörde.

Woher kennt die Nachlassbehörde die Angehörigen der Verstorbenen und kann

sie anschreiben??

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Nochmal mit dem Experten sprechen wie vereinbart.
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es ist so, dass das Nachlassgericht verpflichtet ist, für die Sicherung des Nachlasses Sorge zu tragen. In Rahmen dieser Verpflichtung nach § 1960 BGB werden Erben ermittelt und ggf. einen Nachlasspfleger bestellt, der dies tut oder einen Erbenermittler damit beauftragt.

Dass die Antwort für Sie nicht zufriedenstellend ist, ist mir bewusst. Dies liegt aber eher an den tatsächlichen Gegebenheite, dass Sie kein Kontakt mehr zum leiblichen Vater haben. Insoweit haben Sie recht, dass Sie trotz alledem vielleicht doch nicht vom Tode erfahren werden können.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dem Nachtrag weiter helfen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

soll ich an die hamburger behörden schreiben, um vom Tod erfahren zu können?

welche behörde wäre das? wie eben von ihnen erwähnt , das nachlassgerichtaß

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworten möchte:



Bitte beachten Sie, dass die nachstehenden Ausführungen lediglich eine erste rechtliche Einschätzung auf Grundlage Ihrer Angaben darstellen.



Wenn Ihr Vater gestorben ist, dann werden Sie vom Nachlassgericht über dessen Tod informiert. Eine Erbenermittlung ist auf jeden Fall dann notwendig, wenn Erben und deren derzeitiger Wohnort nicht bekannt sind. Das Nachlassgericht hat dabei verschiedenste Aufgaben. Dazu gehört auch die Erbenermittlung. Das Nachlassgericht ist verpflichtet, die Erben von Amts wegen zu ermitteln und diesen ihre Erbenstellung mitzuteilen. Die Nachlasspflegschaft wird angeordnet, wenn anzunehmen ist, dass die Erbenermittlung längere Zeit dauert. Zur Sicherung, Erhaltung und Verwaltung des Nachlasses wird ein Nachlasspfleger ernannt. Dieser kümmert sich dann um die Erbenermittlung. Die Erbfolge wird dann anhand des Testaments oder der gesetzlichen Erbfolge festgestellt. Das heißt, dass, wenn Sie als Kind Ihres Vater bekannt sind, dann werden Sie vom Nachlassgericht informiert.

Das zuständige Nachlassgericht wird von dem Standesamt, welches den Sterbefall beurkundet, über den Tod Ihres Vaters benachrichtigt. In der so genannten Todesanzeige teilt das Standesamt dem Nachlassgericht die ihm bekannten Namen und Anschriften von Angehörigen Ihres verstorbenen Vaters mit.

Sollte die Erbenermittlung nicht in der Lage sein, die Erbfolge zu klären, könnten auch die weiteren Beteiligten an einem Nachlassverfahren mit einer öffentlichen Aufforderung, z.B. in einer Zeitungsannonce (§ 2358 BGB) aufgefordert werden sich zu melden.



Ich hoffe, dass ich Ihnen in dieser Sache einen ersten hilfreichen Überblick verschaffen konnte. Ich weise Sie darauf hin, dass Ihre Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung beantwortet wurde und eine endgültige Einschätzung der Rechtslage nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich ist. Die Antwort dient einer ersten rechtlichen Einschätzung. Dies kann jedoch eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen. Ich weise Sie zudem darauf hin, dass das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.



Bei eventuellen Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Mit freundlichen Grüßen



Mikael Varol

Rechtsanwalt

Mikael Varol, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 313
Erfahrung: Rechtsanwalt
Mikael Varol und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Entschuldigen Sie,dass Sie von zwei Experten angesprochen werden.

Zuständig für das Nachlassverfahren ist das Nachlassgericht für den Wohnsitz, den der Erblasser zur Zeit des Erbfalls hatte. Man kann sich dort erkündigen.

Das Standesamt, das den Sterbefall beurkundet, hat dies dem Standesamt, das den Geburtseintrag für den Verstorbenen führt, mitzuteilen. Daher können Sie sich auch an das Standesamt des Ortes, wo der Vater geboren ist, wenden.