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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1732
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, ich habe folgendes Problem

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, ich habe folgendes Problem mit einer Erbauseinandersetzung. Die Vorgeschichte: Unsere Mutter (verst.1993) hatte eine Tochter mit in die Ehe gebracht genau diese Tochter war aber geistig weit zurückgeblieben und ist ebenfalls schon verstorben((verst. 2002). G. unsere Halbschwester , war in den letzten Jahren in einem Betreuten Wohnheim betreut und später von einer Sozialarbeiterin von der Cariras betreut. G. lebte aber in einer "freundschaftlichen Beziehung" mit einem Lebensabschnittsgefährten. Dieser ist mit G. dann auch zu einem Notar hin gewesen um ein Testament auf zusetzen, das war so einige Jahre vor dem Jahr 2000 . Da G. nicht auf geistiger Höhe war haben wir das Testament damals garnicht ernst genommen. Zu mal da auch noch Fehler drin sind, G. war berreits einmal verheiratet und wurde dann geschieden der geschiedene Ehemann ist dann auch jahre nach der Scheidung gestorben. Jedenfalls hatte sie der Notarin versichert das sie verwittwet sei... (Wobei wir davon ausgehen das der neue Lover ihr das so eingeredet hat denn sie selbst wäre garnicht in der Lage gewesen soetwas selbst zu machen, wie dem nun auch sei... ) Unsere Eltern haben G. damals das Erbe ausgezahlt als sie geheiratet hatt, leider gibt es darüber kein Schreiben mehr. Unsere Eltern hatten eine Bodenreformwirtschaft bekommen und die stand bis januar 1993 auf dem Namen unseres Vatern. Erst als unsere leibliche Schwester das Elternhaus übernehmen wollte / hat, wurde unsere Mutter mit in das Grundbuch eingetragen. Nun stellt der Lebensgefährte der mit G. zum Testament machen war Anspruch auf den Pflichtteil. Alle wussten das G. leider nicht ganz in ihrer Entwicklung zuzurechnen war, der Arzt , die aus dem betreuten Wohnheim ( von dort habe ich auch eine Bestätigung das G. nicht alle Entscheidungen aus dem geistigen Stand richtig entscheiden konnte.) Aber wie ist das nun mit diesem Erbschleicher der nur mit dem Ziel alleinstehende Damen so" auszunehmen" ? Was kann man da noch machen? Oder müssen wir das so akzeptieren? Ich würde mich über eine Antwort freuen und verbleibe mit freundlichen Grüssen P. K.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte: Es dürfte sich hier ein Verjährungsproblem infolge der von Ihnen genannten Daten stellen: Die Verjährungsfrist für den Pflichtteil beträgt drei Jahre. Die Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Pflichtteilsanspruch entstanden ist und der Pflichtteilsberechtigte von seinem Pflichtteilsanspruch Kenntnis erlangt hat. Danach dürfte hier aller Voraussicht nach von einer Anspruchsverjährung ausgegangen werden, was Sie schriftlich einwenden sollten. Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag. Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

falls Sie keine Nachfragen haben sollten, dann bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen. Vielen Dank.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo, nein noch versteh ich das leider nicht wirklich ich muss mir doch noch mal alle Unterlagen raussuchen und dann damit arbeiten. Denn bei wem ist nun was verjährt? Und hat diese falsche Aussage im Zestament denn garnichts zu sagen? das ist doch genauso wie eine Lüge im Gericht? Also das muss ich erstnoch mal Überdenken das ich das verstehe. Es kann doch nicht sein das jemand eine Person zum Notar schleppt und da ein Testament machen lässt mit Fehler drin und dann noch Recht bekommt, obwohl alle wissen wie es um G. bestellt war. Bitte berücksichtigen Sie das ich das auch noch mit meinen anderen Schwestern ausdiskutieren möchte. Ich verbleibe aber bis auf weiteres P. K.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

der Pflichtteilsanspruch, der hier von der Halbschwester durch Ihren Lebensgefährten geltend gemacht wird, scheint verjährt zu sein.

Dieses ist die entscheidende Einwendung, die Sie schriftlich erheben sollten.

Das Testament hat damit nichts zu tun; diesbezüglich können Sie, weil es Ihre Halbschwester ist, nichts ausrichten, da Sie nicht erbberechtigt sind.
Natürlich können Sie hier stattdessen selbst helfen und dem Vorgang der Notarin anzeigen.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag. Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.