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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1711
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Meine Oma ist Verstorben. In ihrem Testament steht das in den

Kundenfrage

Meine Oma ist Verstorben. In ihrem Testament steht das in den Pflichtteil meiner Mutter eine Grundstücksschenkung von 1970 mit einflisst. Ihn also verringert. Wörtlich " Ferner stellen wir klar, dass unsere Tochter bereits 1970 ein Baugrundstück mit der massgabe schenkungsweise erhalten hat, dass sie sich dieses Grundstücksübertragung auf ihren künftigen Erb- oder Pflichtteil anrechnen lassen muss.

Kann man das so festlegen ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Das geht prinzipiell schon - nur ist die Frage, ob dieses damals nachweislich so geschehen ist.

Das Testament enthält nämlich nur erklärend diese Darstellung eines bereits geschehenen Vorgangs der Vergangenheit.

§ 2315 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - Anrechnung von Zuwendungen auf den Pflichtteil - bestimmt:

Der Pflichtteilsberechtigte hat sich auf den Pflichtteil anrechnen zu lassen, was ihm von dem Erblasser durch Rechtsgeschäft unter Lebenden mit der Bestimmung zugewendet worden ist, dass es auf den Pflichtteil angerechnet werden soll.

Der Wert der Zuwendung wird bei der Bestimmung des Pflichtteils dem Nachlass hinzugerechnet. Der Wert bestimmt sich nach der Zeit, zu welcher die Zuwendung erfolgt ist.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.


hsvrechtsanwaelte und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

eine Ergänzung noch:

Es sollte nachweisbar sein, da der Schenkungsvertrag damals notariell zu beurkunden war - darüber müsste es also eine notarielle Schenkungsurkunde geben.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Da die Schenkung 1970 war und das Testament 1996 aufgesetzt wurde gehe ich davon aus das es keinen solchen Eintrag in der Schenkungsurkunde gibt. Abgesehen davon hab ich keine Ahnung welcher Notar diese Urkunde haben könnte.

Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

in Ordnung, Sie können ansonsten noch die Herausgabe einer Kopie der Schenkungsurkunde fordern, wenn es später darauf ankommt.

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