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hhvgoetz
hhvgoetz, Sonstiges
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 2949
Erfahrung:  xxxxx
48877684
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
hhvgoetz ist jetzt online.

sehr geehrte damen und herren, der vater meiner verstorbenen

Kundenfrage

sehr geehrte damen und herren,
der vater meiner verstorbenen frau,ist dabei mich zu verklagen, ein angeblich 1994/95
ausgezahltes zinsloses darlehen von mir zurück zu fordern obwohl ich meine frau erst
2004 kennengelernt habe,sie ist im jan.2008 verstorben und jetzt kommt es wahrscheinlich
zur klage.die summe war 20.000,-DM und er möchte jetzt 10.000,.€ von mir zurück.

mit freundlichen grüssen
XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

um zu klären, ob der Anspruch besteht, benötigen wir mehr Informationen. Insbesondere müsste der Kläger das Bestehen des Darlehens beweisen, Sie müssten das Erbe geoworden sein und das Erbe angenommen haben und das Darlehen müsste wirksam gekündigt sein.

 

Wie können wir Ihnen in der Sache helfen?

 

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

meines erachtens ist nichts schriftlich festgelegt worden.andere familienmitglieder

würden wahrscheinlich aussagen ,dass das geld damals übergeben worden ist.das erbe habe ich angenommen.das angebliche darlehen ist mit schreiben von dem gegnerischen anwalt im november 2010 gekündigt worden. mfg

Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Dann wird es auf die Zeugenaussagen ankommen. Die Zeugen werden dann auch bekunden müssen, ob es eine Schenkung oder ein Darlehen war.

 

Sie werden wohl nicht darum herumkommen, einen Anwalt vor Ort zu beauftragen, wenn Sie sich nicht anderweitig einigen.

 

Ich bedauere, Ihnen keine erfreulichere Auskunft geben zu können.

 

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

was ist der unterschied zwischen schenkung und darlehen in so einem fall ?

mfg

Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Eine Schenkung müssen Sie nicht zurückzahlen, sie wirkt sich bis zu 10 Jahre rückwirkend aber auf Pflichtteile aus, d.h. kann einen Pflichtteilsergäntungsanspruch begründen, vgl. § 2325 BGB.

 

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2325.html

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

es ist für mich unvorstellbar, dass ich für etwas bezahlen soll,was fast 17 jahre zurück

liegt, und ich meine frau 10 jahre später ,nach angeblicher auszahlung, kennengelernt

habe.wie ist das denn mit der verjährungsfrist ?

mfg

 

Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wenn das Darlehen keine festgelegte Laufzeit hatte, beginnt die Verjährung mit dem Jahresende der Kündigung zu laufen und beträgt 3 Jahre.

 

In Ihrem Falle wäre das Ende 2013. Bis dahin müsste geklagt worden sein.

 

Gruß