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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag, meine Mutter ist

Kundenfrage

Guten Tag, meine Mutter ist vor ca vier Wochen verstorben. Ich wohne mit ihrem Bruder in einem Haus, er unten und ich oben mit meiner Tochter. Das Testament, welches urkundlich festgelegt ist, habe ich bereits beim Amtsgericht hinterlegt für die Eröffnung. In diesem Tetament bin ich Alleinerbin. Jetzt gibt es aber angeblich ein anderes Testament noch, wo meine Tochter und mein Onkel angeblich alles erben. Dieser macht mir aber hier zur Zeit das Leben bedroht mich. Beschimpft und bedroht uns. Wie kann ich mich jetzt verhalten? Ist das Haus erstmal sowieso in mein Besitz übergegangen, da ich die Tochter bin. Er verbietet mir außerdem, auf dem Friedhof ws zu machen. Kann ich rechtliche Schritte dagegen einleiten ? Vielen Dank für Ihre antwort. Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Zunächst möchte ich Ihnen mein aufrichtiges Beileid aussprechen.

Gültigkeit hat das Testament, welches Ihre Mutter zuletzt aufgesetzt hat. Soweit bisher nicht geschehen, sollten Sie das Testament, welches Sie als Alleinerbin einsetzt, unverzüglich dem Nachlassgericht zur Eröffnugn vorlegen. Soweit hier ein weiteres Testament existieren sollte, müsste derjenige, der sich im Besitz dieses Testamentes befindet, dieses ebenfalls dem Nachlassgericht zur Prüfung vorlegen.

Das Gericht wird dann das Testament eröffnen und Sie müssen hiernach dann einen Erbschein beantragen und mit diesem dann das Grundbuch umschreiben lassen, damit Sie auch grundbuchliche Eigentümerin des Anwesens Ihrer Mutter werden.

Der Onkel ist, soweit kein weiteres Testament besteht, auch nicht pflichtteilsberechtigt. Deswegen sollten Sie schnellstmöglich das Testament, welches Sie als Alleinerbin einsetzt, dem Nachlassgericht vorlegen.

Auf dem Friedhof können Sie machen, was Sie wollen. Ich gehe davon aus, dass Sie die Beerdigung Ihrer Mutter vornehmen haben lassen und damit auch eine Grabstelle erworben haben. Als Nutzer des Grabes können Sie hier Arbeiten vornehmen lassen und bedürfen keinesfalls der Zustimmung des Onkels.

Soweit Sie der Onkel bedroht, haben Sie einen Anspruch auf Unterlassung. Sie können ihm verbieten, mit Ihnen direkten oder telefonischen Kontakt aufzunehmen. Da Ihr Onkel hier offensichtlich massiv Druck auf Sie ausüben will, sollten Sie sich umgehend vor Ort in die anwaltliche Vertretung begeben, so dass von einem Anwalt Ihrem Onkel seine Grenzen aufgezeigt werden.

Automatisch geht das Haus aber nicht in Ihr Eigentum über. Hier muss wie oben beschrieben das Testament eröffnet werden, ein Erbschein beantragt und die Umschreibung im Grundbuch vorgenommen werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung: Fachanwalt f. Familienrecht
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre rasche antwort.

 

Sollte mein Onkel nun tatsächlich ein anderes Testament haben, wo nur er und meine Tochter drin stehen, hat er dann ein recht mich hier aus dem Haus zu werfen und muss er mich ggf auszahlen? Meine Tochter ist sechs Jahre und somit Minderjährig.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

einfach rauswerfen könnte er sie nicht.

Erstens wäre Ihre Tochter Miterbin in das Haus und damit auch Miteigentümerin und zum anderen hätten Sie naturgemäß einen Pflichtteilsanspruch, da Sie dann als Tochter testamentarisch enterbt worden wären.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Habe ich denn eine Möglichkeit, falls kein anderes Testament besteht, meinen Onkel vor die Tür zu setzen? So viel ich weis, ist er hier nur geduldet.Theoretische könnte ich dann doch bestimmt auch Miete verlangen von ihm.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es kommt sicherlich darauf an, auf Basis welcher Vereinbarung der Onkel hier wohnt.

Auf jeden Fall wären Sie als Erbin berechtigt von diesem eine Nutzungsentschädigung zu verlangen.

Ich denke, dass er genau deswegen behauptet, es würde ein anderes Testament existieren und verbreitet Angst, weil er befürchtet, rausgeworfen zu werden.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Das muss doch aber bestimmt schriftlich festgelegt sein, dass er hier Lebenslanges Wohnrecht hat. In dem Testament damals von meiner Oma steht zumindest nichts drin. Von meinem verstorbenen Vater weis ich das nur, dass er kein Wohnrecht hat und nur geduldet ist.

Ich bin nun mit meiner Tochter allein, einen Partner habe ich nicht und weis somit nicht, wie ich mich überhaupt verhalten muss oder kann. Vielen, vielen Dank für Ihre Hilfe.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung.

Wenn hier kein Wohnrecht oder gar ein Mietverhältnis besteht, können Sie den Onkel auffordern, das Haus zu verlassen. Sie sollten hier eine angemessene Frist von 4 Woche setzen. Zuvor muss aber Ihre Eigentümerstellung geklärt werden. Bis zum Auszug besteht dann auch ein Anspruch auf Nutzungsentschädigung.

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