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Ernesto Grueneberg
Ernesto Grueneberg, Abogado
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung:  Master of Laws
47081509
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
Ernesto Grueneberg ist jetzt online.

Hallo und guten Tag, darf ich die Erbmasse meines Bruders

Kundenfrage

Hallo und guten Tag,
darf ich die Erbmasse meines Bruders kommissarisch verwalten?
Ich möchte nicht, das die Kinder meine Bruders die Erbmasse ihres Vaters in einer Summe erhalten. Das wäre nicht im Sinne meines Bruders.
Mein Bruder ist kürzlich verstorben. Vor 15 Jahre wurde seine 24-jährige Ehe geschieden. Die geschiedene Frau ist dieses Jahr verstorben. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, heute 49 und 44 Jahre alt, die im Alter von 19 Jahren das ordentliche elterliche Heim verlassen hatten und seither in asozialen Verhältnissen leben. Der drogenabhängige Jüngste hatte im letzten Jahr seinen Vater mit Schlägen erheblich verletzt und erhielt vom Vater ein Verbot jeglicher Kontaktaufnahme. Derzeit sitzt der Sohn wiederholt wegen Drogenentzug ein. Die alkoholfreudige Tochter lebt mit einem mehrfach straffällig gewordenen Partner zusammen. Mein Bruder war 44 Jahre bei ein und demselben Arbeitgeber tätig, sehr sparsam und hinterläßt ein nicht unerhebliches Vermögen in Geldeswert. Mein Bruder war langjährig mit einer Bekannten liiert und hat Zugang zu der Wohnung meines Bruders. Sie teilte mir mit, dass mein Bruder bereits anonym beerdigt sei. Dies sei zu Lebzeiten meines Bruders so abgesprochen. Allerdings könnte sie nirgendwo in den Unterlagen meines Bruders ein Schriftstück finden, aus dem zu entnehmen wäre, dass sie eine Zuwendung aus dem Vermächtnis beanspruchen könnte.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist Ihr Bruder ohne ein Testament zu hinterlassen verstorben.

Er war geschieden, hatte eine Lebenspartnerin (keine 2. Ehefrau) und 2 Kinder.

In dem Fall greift die gesetzliche Erbfolge nach § 1924 BGB mit der Folge, dass die Kinder Erben werden. Sie können nicht die Erbschaft eines anderen verwalten, ohne eine Berechtigung dazu zu haben (z.B., wenn Sie durch Testament zu Testamentsvollstrecker bestimmt wurden) .

Hier ist aber an die Erbunwürdigkeit zu denken. Nach § 2339 BGB
ist Erbunwürdig:
1.wer den Erblasser vorsätzlich und widerrechtlich getötet oder zu töten versucht oder in einen Zustand versetzt hat, infolge dessen der Erblasser bis zu seinem Tode unfähig war, eine Verfügung von Todes wegen zu errichten oder aufzuheben,
2.wer den Erblasser vorsätzlich und widerrechtlich verhindert hat, eine Verfügung von Todes wegen zu errichten oder aufzuheben,
3.wer den Erblasser durch arglistige Täuschung oder widerrechtlich durch Drohung bestimmt hat, eine Verfügung von Todes wegen zu errichten oder aufzuheben,
4.wer sich in Ansehung einer Verfügung des Erblassers von Todes wegen einer Straftat nach den §§ 267, 271 bis 274 des Strafgesetzbuchs schuldig gemacht hat.

Die Erbunwürdigkeit würde bedeuten, dass dieser Erbe von der Erbschaft ausgeschlossen wäre. Nach dem Sachverhalt sind die Schlägen aber nicht als versuchte Tötung zu qualifizieren. Somit sollte die Erbunwürdigkeit ausscheiden.

Ich hoffe, Ihnen trotz der für Sie nicht günstige Antwort geholfen zu haben

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie Nachfragen?
Ansonsten bitte ich Sie darum, meine Antwort zu akzeptieren
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für die zügige Antwort. Dem Grunde nach haben Sie mich richtig verstanden. Es liegt kein Testament vor. Eine 2. Ehefrau ist nicht vorhanden. Den Gesetzestext habe ich bereits im BGB gelesen. Erbunwürdigkeit war nicht das Thema. Im Fokus stand der asoziale Lebenswandel der Kinder. Die Erbmasse sollen die Kinder sehr wohl erhalten, jedoch nicht für Drogenkauf oder Alkoholkonsum. Das möchte ich verhindern - sozusagen als Vermächtnisverwalter. Denn es gilt, viele Besorgungen zu unternehmen, zu denen die Kinder meines Bruders nicht imstande sind wie z. B. Wohnungsauflösung, Versicherungen kündigen u. v. m.

Wer sonst soll das durchführen?

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

da die Kinder volljährig sind, können diese alleine über die Erbschaft selbst bestimmen, solange diese Geschäftsfähig sind. Aufgrund der Alkohol- bzw. Drogenabhängigkeit ist aber vielleicht an die Anordnung einer Betreuung nach § 1896 Abs. 1 BGB zu denken: "Kann ein Volljähriger auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen, so bestellt das Betreuungsgericht auf seinen Antrag oder von Amts wegen für ihn einen Betreuer".

Dann kann der Betreuer die Erbschaft verwalten. Sie können auch als Betreuerin angesetzt werden, dies in der Regel nur, wenn die Mutter (die ich annehme am Leben ist) dies nicht selbst übernimmt bzw. etwaige Kinder Ihrer Neffen.

Ansonsten sehe ich keine Chance, dass Sie bzw. eine Dritte Person diese Erbschaft verwalten kann.

Ich hoffe, die Nachfrage vollständig geantwortet zu haben. Sonst können Sie gerne Nachfrage stellen.

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sollten Sie noch Fragen haben, stellen Sie bitte diese Morgen, da ich heute nicht mehr antworten werde.
Wenn Sie keine weiteren Nachfragen stellen möchten, akzeptieren Sie bitte dann die Antwort, damit ich meine Vergütung erhalten kann.

Vielen Dank!
Grueneberg
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Meine Hoffnung liegt darin, hier einer befriedigenden Antwort nicht nur näher zu kommen. Nur ist das Problem diffus und schwer konkret zu fassen.

 

Die Mutter meines Bruders Kinder ist nicht mehr am Leben - darauf habe ich eingangs hingewiesen. Ich habe mit meinem Bruder eine gemeinsame leibliche Mutter.Sie ist als unser letzter Elternteil vor kurzem verstorben.

 

Der Verweis auf § 1896 (1) BGB kommt meinem Anliegen näher. Ich war jahrelang ein von Amts wegen bestellter Betreuer meiner Mutter bis zu ihrem Tod und führte aufgrund ihrer Demenz ihre sämtlichen Rechtsgeschäfte. Hätte ich es insofern leichter als Betreuer meines Neffen und meiner Nichte von Amts wegen bestellt zu werden? Oder besser, nach welchen Kriterien wird eine Bestelung von Amts wegen zugestimmt?

 

Nun wohne ich in einer anderen Stadt. Welches Betreuungsgericht ist zuständig. Der Ort wo Bruders Kinder wohnen oder der Ort in dem ich wohne?

 

Bleibt noch die Frage zum Nachlaß selbst:

 

1. Darf die Lebensgefährtin meines Bruders, mit der er nicht verheiratet war,

ohne schriftliches Zeugnis/Dokument (Bestattungsvertrag) die Bestattung

ohne meine Kenntis (Bruder) und auch ohne der Kenntnis der Kinder des

Verstorbenen durchführen, den Totenschein sowie die Sterbeurkunde in

Empfang nehmen?

Die Totenfürsorge obliegt doch vorrangig den nächsten

Angehörigen, im vorliegenden Fall also Kinder oder Bruder - oder?

 

2. Darf die Lebensgefährtin auch weiterhin über die Schlüsselgewalt zur Wohnung

meines Bruders verfügen? Sie hat eine eigene Wohnung.

 

3. Darf die Lebensgefährtin Versicherungspolicen, Sparbücher u. a. Dokumente an

sich nehmen ohne schriftliche Verfügung des Erblassers.

 

Zusammengefaßt stellt sich also die Frage, ist die Lebensgefährtin ohne Verfügung berechtigt, Vermögenswerte meines Bruders zu erfassen, diese an sich zu nehmen oder zu verteilen?

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie haben recht, ich habe Ihre Anmerkung, die Kindesmutter sei vor kurzem gestorben, übersehen. Sie haben dann bessere Chancen, als Betreuerin bestellt zu werden.

Zu Ihrer Nachfrage in Sachen Betreuung:
Die Tatsache, dass Sie schon Betreuerin für Ihre Mutter waren ist sehr hilfreich. Es wird aber dem Vorschlag des zu betreuenden gefolgt (§ 1897 Abs. 4 BGB), "wenn es dem Wohl des Volljährigen nicht zuwiderläuft.". Schlägt er allerdings vor, eine bestimmte Person nicht zu bestellen, so soll hierauf Rücksicht genommen werden.

Nach § 272 Abs. 1 Nr. 2 FamFG ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirk der Betroffene seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Zu Ihrer Nachfrage in Sachen Nachlass:
1. Darf die Lebensgefährtin meines Bruders, mit der er nicht verheiratet war, ohne schriftliches Zeugnis/Dokument (Bestattungsvertrag) die Bestattung
ohne meine Kenntis (Bruder) und auch ohne der Kenntnis der Kinder des Verstorbenen durchführen, den Totenschein sowie die Sterbeurkunde in Empfang nehmen?
Die Totenfürsorge obliegt doch vorrangig den nächsten
Angehörigen, im vorliegenden Fall also Kinder oder Bruder - oder?

Ja, es ist so. Lebensgefährte haben solche Befugnisse nicht.

2. Darf die Lebensgefährtin auch weiterhin über die Schlüsselgewalt zur Wohnung meines Bruders verfügen? Sie hat eine eigene Wohnung.
Dies hängt davon ab, ob diese eine Berechtigung dazu hatte (wenn diese z.B. ein Wohnrecht bzw. Mietvertrag hat). Sonst nicht.

3. Darf die Lebensgefährtin Versicherungspolicen, Sparbücher u. a. Dokumente an sich nehmen ohne schriftliche Verfügung des Erblassers.
Nein, sie darf nicht.

Zusammengefaßt stellt sich also die Frage, ist die Lebensgefährtin ohne Verfügung berechtigt, Vermögenswerte meines Bruders zu erfassen, diese an sich zu nehmen oder zu verteilen?
Nein, die Erben haben insoweit nach § 2018 BGB einen Anspruch auf Herausgabe gegen. den sog. "Erbschafstbesitzer": Der Erbe kann von jedem, der auf Grund eines ihm in Wirklichkeit nicht zustehenden Erbrechts etwas aus der Erbschaft erlangt hat (Erbschaftsbesitzer), die Herausgabe des Erlangten verlangen.

Ich hoffe, nunmehr sind Ihre Fragen vollständig beantwortet worden.
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich denke, ich habe Ihre Fragen ausführlich beantwortet und bitte daher um Akzeptierung der Antwort. Vielen Dank.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo Experte, vielen Dank für die Antworten. Dennoch besteht Klärungsbedarf zu folgenden Positionen:

 

Zu meiner Nachfrage in Sachen Betreuung

.....zuständig, in dessen Bezirk der Betroffene seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

 

Darunter verstehe ich den Wohnort der Kinder meines verstorbenen Bruders.

Richtig?

 

1. Zu meiner Nachfrage in Sachen Nachlass

 

Die Bestattung ist bereits durchgeführt, ohne dass die Erben erster Ordnung (Kinder meines Bruders) und der letzte Erbe zweiter Ordnung (Bruder) weder über den Tod noch über die Bestattung informiert wurden.

 

Was können Vorgenannte jetzt noch unternehmen?

 

2. Zu meiner Frage in Sachen Schlüsselgewalt zur Wohnung

 

Wohnrecht oder Mietvertrag liegen nicht vor. Also liegt eine Berechtigung, die Wohnungsschlüssel einzubehalten, nicht vor. Die Lebensgefährtin muss die Wohnungsschlüssel an die Erben (Kinder) ersatzweise an mich (Bruder) aushändigen.

 

Richtig?

(Anmerkung: der Aufenthaltsort der Kinder muss erst ausfindig gemacht werden)

 

3. Zu meiner Frage .....Versicherungspolicen, Sparbücher u. a. Dokumente an sich nehmen.

 

Wer darf diese Unterlagen an sich nehmen:

die Erben erster Ordnung (Kinder). Richtig?

 

Aber wenn die Kinder noch nicht ausfindig gemacht werden konnten, ist dann der Erbschaftsbesitzer (Lebensgefährtin) verpflichtet, die Unterlagen an den nächst Erbberechtigten zweiter Ordnung (Bruder) auszuhändigen?

 

Zusammengefaßt stellt sich für mich als Bruder des Verstorbenen die Frage:

 

Darf ich als Bruder des Vertorbenen, solange der Aufenthaltsort der Kinder des Erblassers nicht bekannt ist,

 

a) von der Lebensgefährtin (Erbschaftsbesitzer) die Herausgabe der Vermögenswerte einfordern?

 

b) Rechtsgeschäfte für meinen Bruder vollziehen, wie z. B. Mietwohnung kündigen, Kfz. abmelden, Hausrat- u. Haftpflichtersicherungen kündigen, Lebensversicherung kündigen, gesetzliche Rentenversicherung und Krankenversicherung informieren u. a. mehr.

 

Anmerkung:

Die Kinder meines Bruders wären mit diesen Besorgungen überfordert. Die Gründe dazu habe ich bereits aufgeführt.

 

Fazit: Darf ich die Erbmasse meines Bruders kommissarisch verwalten?

 

Ihren Antworten zufolge ist diese Frage grundsätzlich zu bejahen, unter der Voraussetzung, dass eine Bestellung von Amts wegen vorliegt.

 

Richtig?

 

 

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Zu meiner Nachfrage in Sachen Betreuung
.....zuständig, in dessen Bezirk der Betroffene seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Darunter verstehe ich den Wohnort der Kinder meines verstorbenen Bruders.
Richtig?

-Ja

1. Zu meiner Nachfrage in Sachen Nachlass

Die Bestattung ist bereits durchgeführt, ohne dass die Erben erster Ordnung (Kinder meines Bruders) und der letzte Erbe zweiter Ordnung (Bruder) weder über den Tod noch über die Bestattung informiert wurden.

Was können Vorgenannte jetzt noch unternehmen?

-Ich muss hier um Verständnis bitten, dass diese Frage schon über die ursprüngliche Frage geht. Damit bitte ich um Nachsicht, wenn ich diese in Rahmen dieser Antwort nicht weiter untersuchen kann.

2. Zu meiner Frage in Sachen Schlüsselgewalt zur Wohnung

Wohnrecht oder Mietvertrag liegen nicht vor. Also liegt eine Berechtigung, die Wohnungsschlüssel einzubehalten, nicht vor. Die Lebensgefährtin muss die Wohnungsschlüssel an die Erben (Kinder) ersatzweise an mich (Bruder) aushändigen.

Richtig?
(Anmerkung: der Aufenthaltsort der Kinder muss erst ausfindig gemacht werden)

-Nein, nur an die Erben. Sie haben als Nichterbe keine Legitimation. Siehe unten Anmerkung zum Nachlasspfleger.

3. Zu meiner Frage .....Versicherungspolicen, Sparbücher u. a. Dokumente an sich nehmen.

Wer darf diese Unterlagen an sich nehmen:
die Erben erster Ordnung (Kinder). Richtig?

-Ja

Aber wenn die Kinder noch nicht ausfindig gemacht werden konnten, ist dann der Erbschaftsbesitzer (Lebensgefährtin) verpflichtet, die Unterlagen an den nächst Erbberechtigten zweiter Ordnung (Bruder) auszuhändigen?

-Nein

Zusammengefaßt stellt sich für mich als Bruder des Verstorbenen die Frage:

Darf ich als Bruder des Vertorbenen, solange der Aufenthaltsort der Kinder des Erblassers nicht bekannt ist,

a) von der Lebensgefährtin (Erbschaftsbesitzer) die Herausgabe der Vermögenswerte einfordern?

-Nein

b) Rechtsgeschäfte für meinen Bruder vollziehen, wie z. B. Mietwohnung kündigen, Kfz. abmelden, Hausrat- u. Haftpflichtersicherungen kündigen, Lebensversicherung kündigen, gesetzliche Rentenversicherung und Krankenversicherung informieren u. a. mehr.

-Nein

Anmerkung:
Die Kinder meines Bruders wären mit diesen Besorgungen überfordert. Die Gründe dazu habe ich bereits aufgeführt.

Fazit: Darf ich die Erbmasse meines Bruders kommissarisch verwalten?
-Nein. Wenn der Unterhalt der Kinder nicht bekannt ist, dann wird das Nachlassgericht z.B. einen Nachlasspfleger bestellen (§ 1960 BGB).

Ihren Antworten zufolge ist diese Frage grundsätzlich zu bejahen, unter der Voraussetzung, dass eine Bestellung von Amts wegen vorliegt.

Richtig?
-Ja

Ich habe -denke ich- mehr als umfassen all Ihre Frage beantwortet. Ich bitte dann um Akzeptierung, wobei weitergehende Beratung selbstverständlich (auch außerhalb dieser Plattform) möglich ist.

Vielen Dank!
Grueneberg
Ernesto Grueneberg, Abogado
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung: Master of Laws
Ernesto Grueneberg und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sorry, Herr Experte!

 

ich vergaß, daß diese Plattform keine Rechtsberatung darstellt und nicht als Entscheidungsgrundlage für bestimmte Maßnahmen abzielt. Dennoch

 

verbindlichsten Dank

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Bonus. Wie schon erwähnt kann ich gerne in Rahmen eines Mandats weitergehende Beratung/Vertretung anbieten.

Bekannt aus:

 
 
 
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