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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
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wir haben drei Kinder und m chten nun ein testament machen.Ein

Kundenfrage

wir haben drei Kinder und möchten nun ein testament machen.Ein Kind soll das Doppelhaus erben.Kann man daß, schon jetzt festlegen und können wir in Haus wohnen bleiben.Eine Tochter soll nur den Pflichtteil erhalten,da sie jeglichen Kontakt abgebrochen hat. Oder ist einen Schenkung besser, da wir das Haus im Fall von Pflegebedürftigkeit nicht verlieren wollen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Ja, das mit dem Doppelhaus ist grundsätzlich möglich. Es sollte dann im Testament festgehalten werden, welches Kind dieses Haus erben soll und auch sollte das Haus so genau wie möglich beschrieben werden ( also die Lage des Hauses mit Straße Hausnummer usw.)

 

Selbstverständlich können Sie im Haus wohnen bleiben. Dieses müsste gegebenenfalls aber gesondert berücksichtigt werden.

 

Sie haben geschrieben, dass "wir" ein Testament machen wollen. Dieses deute ich dahingehend, dass nicht lediglich sie, sondern auch ihr Ehepartner ein Testament machen möchten.

 

In diesem Fall würde sich ein so genanntes Berliner Testament anbieten, indem sie sich gegenseitig wechselseitig als alleinige Erben einsetzen und für den Fall, dass der letzte von ihnen beiden stirbt, die Kinder Nacherben werden.


Das Haus würde ja dann erst im Erbfall an das betreffende Kind gehen, so dass der Erblasser hier zu Lebzeiten grundsätzlich kein Wohnrecht oder Ähnliches eintragen lassen müsste. Diese Variante wäre grundsätzlich dann sinnvoll, wenn das Haus bereits zu Lebzeiten noch an das betreffende Kind verschenkt werden soll.

 

Eine Schenkung würde in der Tat Sinn machen. Zwar würde das in steuerlicher Hinsicht keine großen Vorteile bringen (Schenkungsteuer und Erbschaftssteuer sind praktisch identisch), jedoch auf die von Ihnen genannte Pflegebedürftigkeit.

 

Sofern nämlich zwischen der Pflegebedürftigkeit und der Schenkung nicht mehr als 10 Jahre gestrichen worden sind, könnte die Pflegekasse die Schenkung anfechten beziehungsweise Gelder zurückfordern.

 

Dieses wäre ausgeschlossen, sofern zwischen Schenkung und Pflegefall mehr als 10 Jahre liegen.

 

Nun noch zu der Frage mit dem Pflichtteil:

 

Die Tochter würde nur ihren Pflichtteil bekommen ( dieser steht ihr nach dem Gesetz und zwar gemäß § 2303 BGB zu), sofern sie enterbt werden würde.

 

Dieses geschieht einfach dadurch, indem sie in dem Testament nicht genannt ist und das vollständige Erbe auf andere Personen (also beispielsweise im Falle, dass beide Ehegatten verstorben sind lediglich zwei Kinder) aufgeteilt wird.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Fax.0471/140244

Tel. 140240 o. 140241



Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

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