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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 21364
Erfahrung:  Praktische anwaltliche Erfahrung im Bereich des Erbrechts
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, Ich habe eine Frage zum Erbschaftssteuerrecht. Ich

Kundenfrage

Guten Tag,
Ich habe eine Frage zum Erbschaftssteuerrecht.
Ich bin in Frankreich ansässig und gelte in Deutschland als nicht Gebietsansässig.

Meine Mutter ist am 18.7.2011 verstorben. Sie hatte Wertpapiere bzw. ein Sparbuch
bzw. Girokonto bei 3 verschiedenen Banken, soweit ich weiss unter 400.000 EUR.
Die drei Banken haben der Erbschaftssteuerstelle das verwaltete Vermögen gemeldet, zwei Banken haben einen Antrag auf Unbedenklichkeit bei der Erbschaftssteuerstelle
gestellt.
Eine Bank hat einen Erbschein verlangt.
Eine andere Bank meinte, Voraussetzung für die Erteilung dieser Uinbedenklichkeitsbescheinigung sei die Abgabe der vom Finanzamt verlangen
Erbschaftssteuererklärung und gegebenenfalls die Begleichung der Erbschaftssteuer.

Einiges ist recht widersprüchlich finde ich. Könnnten Sie ich mir bitte Klarheit verschaffen?

Mit meinem Dank und
freundlichem Gruss
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Hat der Erbe keinen inländischen Wohnsitz, geben die Vermögensverwahrer - also insbesondere Banken - das Vermögen des Erblassers erst frei, wenn eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes vorgelegt wird.

In der Regel wird diese Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt, sobald die Steuer gezahlt ist oder soweit festgestellt wurde, dass keine Steuer festzusetzen ist.

Nach §§ 2 und 3 Absatz 1 Nr.1 Erbschaftssteuergesetz unterliegen Sie mit dem Anfall des Vermögenserwerbs von Todes wegen der deutschen Erbschaftssteuer, da Ihre Mutter zur Zeit ihres Ablebens Inländerin war.

Sie werden die Unbedenklichkeitsbescheinigung daher erhalten, wenn Sie bei dem zuständigen Finanzamt die Erbschaftssteuer bezahlt haben.

Sollte der Wert des Nachlasses allerdings nicht über 400.000 Euro liegen, wird das Finanzamt gar keine Steuer festsetzen, denn Ihr Freibetrag als Sohn liegt bei 400.000 Euro.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Hat der Erbe keinen inländischen Wohnsitz, geben die Vermögensverwahrer - also insbesondere Banken - das Vermögen des Erblassers erst frei, wenn eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes vorgelegt wird.

In der Regel wird diese Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt, sobald die Steuer gezahlt ist oder soweit festgestellt wurde, dass keine Steuer festzusetzen ist.

Nach §§ 2 und 3 Absatz 1 Nr.1 Erbschaftssteuergesetz unterliegen Sie mit dem Anfall des Vermögenserwerbs von Todes wegen der deutschen Erbschaftssteuer, da Ihre Mutter zur Zeit ihres Ablebens Inländerin war.

Sie werden die Unbedenklichkeitsbescheinigung daher erhalten, wenn Sie bei dem zuständigen Finanzamt die Erbschaftssteuer bezahlt haben.

Sollte der Wert des Nachlasses allerdings nicht über 400.000 Euro liegen, wird das Finanzamt gar keine Steuer festsetzen, denn Ihr Freibetrag als Sohn liegt bei 400.000 Euro.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Hat der Erbe keinen inländischen Wohnsitz, geben die Vermögensverwahrer - also insbesondere Banken - das Vermögen des Erblassers erst frei, wenn eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes vorgelegt wird.

In der Regel wird diese Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt, sobald die Steuer gezahlt ist oder soweit festgestellt wurde, dass keine Steuer festzusetzen ist.

Nach §§ 2 und 3 Absatz 1 Nr.1 Erbschaftssteuergesetz unterliegen Sie mit dem Anfall des Vermögenserwerbs von Todes wegen der deutschen Erbschaftssteuer, da Ihre Mutter zur Zeit ihres Ablebens Inländerin war.

Sie werden die Unbedenklichkeitsbescheinigung daher erhalten, wenn Sie bei dem zuständigen Finanzamt die Erbschaftssteuer bezahlt haben.

Sollte der Wert des Nachlasses allerdings nicht über 400.000 Euro liegen, wird das Finanzamt gar keine Steuer festsetzen, denn Ihr Freibetrag als Sohn liegt bei 400.000 Euro.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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